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Als er ein leeres Paket bekommt sucht er die Mitbewohner auf und fragt, ob sie ähnliche Post erhalten hätten. Einer dieser Befragte hat einen gefährlich wirkenden Schäferhund. Zudem hat er anscheinend einen virtuellen Automaten für abartige Sexpraktiken entwickelt und vertreibt diesen mit Erfolg. Als dieser Nachbarn an einer Virusinfektion stirbt schaltet sich die Polizei ein und ermittelt.
Auch Simon scheint infiziert. Ein befreundeter Citykurier untersucht sein Blut und bestätigt einen fehlerhaften Beta-Virus. Er überredet Simon den Virus zu aktualisieren. Danach würden die Symptome verschwinden. Die auf dem gleichen Flur lebende Krankenschwester rät ihm davon ab und bietet sich an, die Untersuchung vorzunehmen.
Ein weiterer skurriler Mitbewohner versucht einem Androiden zu unterrichten. Er bietet Simon, dem Androiden seine Stimme zu leihen. Simon lässt sich darauf ein und anschließend versucht der Androide ständig telefonisch Kontakt zu Simon aufzunehmen, um ihm etwas wichtiges mitzuteilen.
Die Handlung bleibt im Dunklen. Die einzelnen Szenen stehen für sich selber und vermitteln eine düstere, wenig Hoffnung machende Zukunft. Die Einflussmöglichkeiten auf den Menschen steigen, ohne das dessen Lebensqualität mit steigt. Alle Personen wirken kontrolliert, ohne das die kontrollierende Macht in Erscheinung tritt. Der Ausgang dies Film vermittelt keine Perspektive.
One Point Zero" kommt aus der Ecke der Computerthriller, in denen der Zuschauer durch die Verquickung von Realität und Computersimulation in die Irre geführt wird. Wenn die Logik des Drehbuchs nicht unbedingt auf der Strecke bleibt, dann kann dieses Sub-Genre durchaus unterhaltend sein, leider trifft letzteres nicht auf diesen schrägen Film zu. Träge und langweilig entwickelt sich der Plot und nach ca. einer halben Stunde kommt der Zuschauer zur Erkenntnis, dass da eine Macht im Hintergrund ihr Unwesen treibt. In diesem Zeitraum bekommt man allerdings zwei schräge Nachbarn, einen tyrannischen Hausmeister und eine gut aussehende Nachbarin präsentiert und man sollte denken, dass dies doch kurzweilig sein sollte. Diese halbe Stunde wirkt sehr lang, wirklich sehr sehr lang und man ist geneigt vielleicht doch mal ein Kapitel nach vorn zu springen, um mal endlich zu Potte zu kommen.
Regisseur Mort Ransen hat sich vor den Dreharbeiten offenbar fleißig bei den bisherigen Filmen des Genres umgesehen und ist dann tatsächlich bei dem durchwachsenen Streifen "Avalon" hängen geblieben, jedenfalls lassen die Kulissen und Teile der Handlung darauf schließen. Die gesamten Darsteller haben die Aufforderung möglichst skurile Typen zu verkörpern viel zu ernst genommen und so überzogen agiert das es schon ins lächerliche abdriftet.....
One Point Zero - Du bist programmiert ist ein eher mittelmäßiger Film, an dem sich die Geister scheiden. Den einen ist die Geschichte zu langatmig, wirr und langweilig, andere finden diesen Film eventuell vielleicht perfekt.
Sicherlich kann ich diesen Streifen nicht dem breiten Publikum empfehlen. Aber es könnte sein dass eine kleine Fangemeinde zu schätzen weiß, das Koch Media diesen Film veröffentlicht hat.
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