Dem Film kommt zugute das er länger als die vorherigen Filme ist.
Film 1 gefiel mir nicht besonders, was nicht nur an der Grafik lag, ist aber wohl der Kindertauglichste. Film 2 fand ich gut, da eine interessante Welt geboten wurde und nette Kämpfe mit allen Crewmitgliedern. Film 3 hinterlässt bei mir immer noch ein zwiespältiges Gefühl, ich war froh ihn einmal gesehen zu haben, werde ihn aber wohl nicht nocheinmal sehen, er kam nicht an Film 2 heran, aber die Darstellung der ersten Tage von Chopper in der Crew kamen gut herüber.
Dieser Film legt in Bezug auf Humor und besonders Atmosphäre stark zu. Er kommt der Serie nach meiner Meinung näher als die anderen drei, wobei gewisse Rückblenden in die Vergangenheit, um zu erklären warum manche Charaktere so reagieren, wie sie reagieren viel kürzer sind.
Es scheint kurz nach dem Abenteuer in Alabaster zu sein. Nico ist noch nicht lange an Bord und Ruffies Steckbriefsumme ist nach den Abenteuern dort noch nicht erhöht worden.
Die Crew braucht wieder mal Geld und es bietet sich die Teilnahme an einem Piratenrennen an, dessen Gewinner 200 Millionen Berry bekommen würde. Gestartet wird von einem besonderen Platz und jeder versucht mit einem Lockpot den Weg zu dem zunächst geheimen Ziel zu finden.
Daran nehmen unter anderem Shuraiya ein Piratenjäger und der ehemalige Marineoffizier Gasparde teil. Neben diesen gibt es auch interessante andere Charaktere, die aufgrund der verfügbaren Zeit leider nicht allzuviel Zeit bekommen. Dieses Rennen hätte gut in eine Serienstaffel gepasst, dann hätte man den einzelnen Teilnehmern und ihren Konflikten miteinander mehr Zeit einräumen können. Man muss wissen das im Rennen alles erlaubt ist.
Insbesonders Shuraiya ist ein interessanter Charakter, den ich auch gerne in der Serie wiedersehen würde.
Gasparde dagegen ist grundsätzlich der interessanteste Bösewicht für mich in den bisherigen vier Filmen, bösartig
aber vielschichtiger als die Bösewichte vorher.
Im Film beginnt das Rennen spektakulär, ist zwischendrin sehr überraschend und endet ungewöhnlich.
Man wird insgesamt gut unterhalten.
Was stört mich ein wenig an dem Film :
- Das Rennen an sich ist eigentlich nur Staffage, ich hatte mich auf ein richtiges Rennen gefreut,
aber durch eine überraschende Wendung endet das eigentliche Rennen eigentlich früh.
- Es ist wie in den ersten drei Filmen ein sehr kleines Kind als Charakter enthalten, dem Ruffy hilft.
Wenn dies in jedem Film vorkommt nervt es etwas. Allerdings ist das Schicksal dieses Kindes düsterer dargestellt
als in den vorherigen Filmen, es kommt etwas anders herüber, nicht ganz so kindlich und trägt auch einiges zum
Witz des Filmes bei (Oh ein Reh ..... Ich bin ein Elch :) )
- Wohl wegen dem Aufbau von Atmosphäre, was Zeit kostet, ich aber nicht missen will, haben die Crewmitglieder von
Ruffy keine Bosskämpfe, da gibt es nur Kämpfe gegen normale Besatzungsmitglieder, die schnell gehen. Eine Stärke
des zweiten Film wird hier also nicht fortgesetzt. Da reichte wohl die Zeit nicht mehr dafür. Schade, wobei mir
Atmosphäre aber wichtiger wäre.
- Der wichtigste Kampf im Film von Ruffy fand ich nicht besonders, die Zeit der Kämpfe auf dem Dampfschiff, empfinde
ich persönlich als die schwächste Zeit im Film.
Trotz den kleinen Kritikpunkten von mir, macht es viel Spass ihn zu sehen und er wird der Film der bisherigen vier sein, den ich am liebsten nocheinmal sehen möchte.
Gerade dieser Film sollte in keine One Piece Sammlung fehlen.