Das Vorgängeralbum - On The Border - machte die Eagles 1974 endgültig zu Superstars, und dieser musikalische Erfolg setzte sich mit dem Album - One Of These Nights - unvermindert fort. Die Eagles schreiben weiter einen richtig guten Song nach dem anderen, und verstehen es wie kaum eine zweite Band dieser Zeit auf ihren Alben die Lead-Vokals so ausgewogen zu verteilen, bzw. so unterschiedliche, aber jederzeit warme und unglaublich empfindsame Songs zu schreiben, dass dieses Musik auch heute noch so zeitlos schön klingt, und man bei Hören das Gefühl hat, dass sie gerade erst jetzt aufgenommen wurde.
One Of These Nights - beginnt gleich mit dem Titeltrack, einem der größten Hits der Eagles überhaupt, den ich als Kind immer im Radio hörte, aber niemals wusste, oder damals als kleiner Junge mangels Englischkenntnisse auch nicht verstehen konnte, wer dieses tolle Lied spielte. Erst als ich später anfing mich für Musik zu interessieren, und ich die Siebziger Jahre für mich entdeckte, da stolperte ich natürlich auch unweigerlich über die Eagles, und kaufte mir überglücklich diese tolle CD. Mit - Too Many Hands - folgt als Zweites, ein ebenfalls starker, aber häufig übersehener Rock-Song, in dem vor allem Bajos und Mandolinen so sehr dezent erklingen, dass man beim Hören wieder dieses großartige, Gefühl von Freiheit und Weite unmittelbar vermittelt bekommt. Nach dem Countrysong - Hollywood Waltz - präsentieren die Eagles erstmals mit - Journey Of The Sorcerer - einen grandiosen Instrumentalsong, der das Flair der Siebziger Jahre einfängt, das man auch aus den Filmen und Serien dieser Zeit kennt.
Zu den beiden Riesenhits - Lyin Eyes - das sogar mit einem Grammy ausgezeichnet wurde und - Take It To The Limit - muss ich hier nicht viel sagen, außer vielleicht, dass diese beiden großartigen Songs unweigerlich zu der musikalischen Identifikation der Eagles dazugehören, wie die Faust aufs Auge. Visions - ist dann zur Abwechslung wieder ein rauer Rocksong, der mit großartigen blusigen Gitarrenriffs aufwartet, und einfach nur gute Laune-Stimmung vermittelt. Der Titel - After The Thrill Is Gone - ist wieder um ein Vielfaches ruhiger, und der mehrstimmige Gesang, bei dem sich die Eagles dieses Mal die Lead-Vokals teilen, lässt Feuerzeuge und Sternspritzer entzünden, und bis zum Erlöschen des ebenfalls sehr ruhigen und anmutigen Songs - I Wish You Peace - langsam hin- und herschwenken. This record is really - One of these nights, which takes my feelings to the limit.