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Ohne zu Zögern würde man seiner sympathischen Aufforderung "Taking The Rest Of The Day Off" folgen; untermalt von vereinzelten Pianoklängen und recht schräger Gitarre setzt die sich sofort im Gehör fest. In bester Britpop-Manier folgt nahtlos das opulente "Hole In The Ice", bevor er sich mit dem sensibel arrangierten, vielschichtig ausdifferenzierten Mid-tempo-Stück "Wherever You Are" endgültig ins Herz gesungen hat. Doch es wird noch besser: Die von Streicher-Arabesken verzierte Ballade "Last To Know" lädt zu selig-melancholischen Tagträumen ein, aus denen man dank des rockigen "Don't Ask Why" nicht einmal unsanft wieder aufgeweckt wird. Das schwermütige "Turn And Run" gewinnt durch die gesangliche und kompositorische Unterstützung der einstigen Prince-Damen Wendy & Lisa noch an Intensität und auch die düstere Nummer "Elastic Heart" entfaltet hypnotische Wirkung. Dem Neuseeländer dürfte mit One Nil und seinen insgesamt zwölf Kleinoden einer der großen Pop-Platten gelungen sein. --Claus Böhm
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
... grandioses Songwriting,
Rezension bezieht sich auf: One Nil (Audio CD)
Neil Finn hat die Kurve bekommen: nachdem seiner erste Solo-CD "Try whistling this" deutlich anzuhören war, daß er sich von Crowded House lösen wollte, hat er diesen scheinbaren Zwang, der ihn manchmal abdriften ließ, auf "One Nil" abgelegt. Hier finden sich wieder solche Melodien, wie sie Crowded House-Fans seit 1986 lieben - ohne daß sich die Songs der neuen CD nach der 1996 aufgelösten Band klingt - was nicht zuletzt an Tchad Blakes Aufnahmen liegt....Titel wie "The Climber", "Anytime" & "Driving me mad" besitzen einfach traumhafte Melodiebögen und klingen einfach nach Neil Finn. Insbesondere jene Titel, in denen Sheryl Crow die Backing Vocals beisteuert, sind zu empfehlen, da sich die beiden Stimmen fantastisch ergänzen - dementsprechend bester Song der CD und damit in einer Reihe stehend mit Finn-Klassikern wie "Don't dream it's over", "Better be home soon", "Into Temptation" und "Private Universe" ist das wunderschöne "Turn and Run". Daß ich der CD trotz allem "nur" 4 Sterne gebe liegt lediglich daran, daß Neil Finn erstens live und "unplugged" noch besser ist und zweitens, daß er selbst die Meßlatte mit den Crowded House-Klassikern "Temple of low men" und vor allem "Together alone" so extrem hoch gelegt hat... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neil Finn ist wieder da!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: One Nil (Audio CD)
Neil Finn ist zurück mit seinem 2. Soloalbum. Sein Songwriting ist noch immer so unverkennbar wie schon auf "Try whistling this". Wie auf dem Vorgängeralbum setzt Neil bei "One Nil" Loops von Drumcomputer ein, ohne jedoch seinen Stil, der ihn seit Split Enz unverwechselbar macht, zu verletzen oder zu brechen. Zum Reinhören kann ich das rockige "Hole in the ice" sowie das einfühlsame "Wherever you are" jedem ans Herz legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Songwriting für das 21. Jahrhundert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: One Nil (Audio CD)
Neil Finn ist bedauerlicherweise in Deutschland kein "household name". Nur mit dem Vorsingen der bekanntesten Titel mit Crowded House wird man einen "aha-Effekt" hervorrufen. Da die Musik Finns seit dem Beginn seiner Solokarriere sich PR-förderlichen akustischen Gimmicks nicht geöffnet hat, wird sich daran auch so schnell nichts ändern... schade eigentlich, denn die melodische und innovative Kraft des Songwriters aus Neuseeland steuert einem Höhepunkt zu: deutlich geschlossener sind die Songs als noch auf dem Vorgängeralbum. Hören Sie selbst rein in Perlen wie "Wherever You Are", "Driving Me Mad" oder "Last To Know" und seien Sie dann überrascht angesichts der puren Energie, die in "Hole In The Ice" oder "Elastic Heart" steckt. Das Album erschließt sich mit jedem Hören mehr und ist bei mir on "heavy rotation" - schon seit Wochen!
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