Geht Lizzy ohne Phil Lynott? Die Antwort ist kurz: Ja, es geht wirklich. Der Hauptgrund ist der, dass John Sykes sich fast genauso anhört wie Phil, kein Witz.
Der nächste Punkt ist der, dass die Songs einfach super sind. Es wäre einfach viel zu schade, wenn diese Stücke nach dem Tod von Phil nie mehr gespielt werden würden. Und so haben sich 1999 die ex-Lizzy Mitstreiter John Sykes, Darren Wharton und natürlich Scott Gorham zusammengetan, um die alten Stücke wieder aufleben zu lassen. Verstärkt durch eine tolle Rythmus-Abteilung (Tommy Aldridge Drums und Marco Mendoza Bass) wird hier ein Konzert der extra klasse geboten, versprochen.
Der 3. Punkte sind die genialen Männer an den Gitarren, die oben genannten Scott Gorham und John Sykes. Es ist wirklich Weltklasse, was die beiden hier zeigen, was für ein Feuerwerk sie abfeuern. Es ist so, als ob sie sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen treiben. Ich habe schon sehr lange nicht mehr so tolle Twin-Guitars gehört. Aber hier werden sie `zelebriert`.
Einzelne Songs kann ich eigendlich nicht hervorheben, da alle nur super sind. Leider, leider, ist das Album keine Do CD geworden, es fehlen so Songs wie `Thunder and lightning` oder `Hollywood (Down on your luck)`. Aber man kann leider nicht alles haben. Dafür gibt es hier überragende Fassungen von `Bad reputation`, `Suicide` und `Still in love with you`.
5 fette Sterne für eines der besten Lizzy-Alben ever.