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One Million Things [Vinyl LP]
 
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One Million Things [Vinyl LP]

Samavayo Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (19. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sector B (rough trade)
  • ASIN: B002WONNCY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.712 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Go
2. Wait
3. Can't break me
4. Teheran girl
5. Greatest fan
6. Rollin'
7. Illusions
8. Valentine
9. Control
10. Monster
11. One million things
12. Shallow man
13. Red end

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Samavayo sind eine unberechenbare Band. Auf der Suche nach dem eigenen Sound hat das Berliner Quartett um Frontmann Behrang Alavi den Stoner-Rock aus den Anfangstagen der Band hinter sich gelassen, um über die Wege des Pop zu einem ganz eigenen Sound zu finden, den die Band 'Fuel' (Schmelztiegel) nennt. Samavayo haben im Jahre 9 ihres Bestehens und nach mehr als 300 Auftritten (u.a. auch als Support von Kooks, Billy Clyro, Razorlight oder Soulfly) ein Profil entwickelt, das in jedem ihrer Songs erkennbar ist. Getragen durch den überragenden Gesang, transportiert die Band neben harten Gitarrenriffs immer auch Ohrwurmmelodien, die direkt hängen bleiben. "One Million Things" wird das erste 'Fuel-Album' der Geschichte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von radon
Format:Audio CD
Wunderbare Platte! Habe die Band auf ein paar Festivals gehört und mich nach und nach verguckt. Jetzt die Platte auf Verdacht gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Tolle Scheibe Jungs. Bin gespannt wie es weiter geht!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Berlin-Sound 26. April 2010
Von Alexander Möllmann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Mit viel Getöse und Radau verkündete die Berliner Band Samavayo im Jahre 2010 das Zeitalter des Fuel-Rock. Wer jedoch gleich ein komplett neues Musik-Genre aus dem Boden stampft, sollte auch dahinter stehen und sich nicht im Gitarreneinheitsbrei verlieren.

"Was der Grunge für Seattle war, ist Fuel für Berlin!" Wenn jemand so ein Statement abgibt, muss er es sich auch gefallen lassen, dass man ihn an Selbigem misst. Das Berliner Quartett um Frontmann Behrang Alavi legte die Latte in diesem Fall erstaunlich hoch. Sowohl Fans, als auch die Musikszene waren gespannt auf das neue Album, das sich anfühlen sollte, als wäre es ein ebenbürtiger Bruder des revolutionären Seattle-Sounds aus dem Herzen der frühen 90er.

Was jedoch von dem Versprechen übrig bleibt, wenn das neue Album "One million Things" im CD-Player rotiert, ist ernüchternd: Fuel stellt sich als der Versuch heraus, soliden Stoner-Rock mit Pop, Elektro und weltmusikalischen Einflüssen zu verbinden. Die Mischung klingt überaus interessant, leider bleibt es bei Samavayo jedoch bei dem Versuch. Dass die vier Rennsport-Begeisterten Kameraden eine Vorliebe für schnelle Dinge haben, wird bereits beim ersten Song klar. Der überaus passend betitelte Opener "Go" fegt wie ein Rennwagen durch den Gehörgang und hinterlässt eher eine Wüste aus schwammigen Gitarrenriffs und unspektakulären, aber hämmernden, Drums, als einen bleibenden Eindruck.

Besonders stolz ist die Band auf ihre Zusammenarbeit: "Das ganze Projekt war eine Teamarbeit", sagte der Gitarrist Marco Wirth in einem Interview. Daran angelehnt ist auch der Bandname, der, aus dem Sanskrit entlehnt, so viel wie Einheit bedeutet. Es habe viel Zeit benötigt, um einen eigenen Stil zu finden, heißt es auf der Website der Band. Nicht weniger als neun Jahre will das Quartett gebraucht haben, um den Fuel Plattenreif zu schleifen. Was jedoch dabei entstand, wirkt unzusammenhängend und lässt das Album bereits nach dem zweiten Track auseinander fallen: Der Song "Wait" klingt wie "Go", nur lauter. Spätestens jetzt weiß der Hörer, dass Samavayo nicht nur einen Hang zu flotten Songs, sondern auch zu prägnanten und kurzen Song-Titeln hat.

Besonders verzwickt wird es bei dem in orientalische Instrumente verpackten Song "Teheran Girl". Hier zeigt sich, dass der Sänger und Bandleader Behrang Alavi in seinem Gesang sehr eingeschränkt ist und sich mehr als einmal im Ton vergreift, wenn er in Höhen rumnölt, für die seine Stimme nicht gemacht ist.

Die folgenden sechs Songs zeichnen sich allesamt durch eines aus: Auf nicht enden wollende vier Minuten ausgewalzte, sich überlappende Teppiche von Fender-Rhodes-Sounds, versehen mit simplem Synthie-Gepiepse, das Elektro-Einflüsse zu imitieren versucht. Das schmetternde Schlagzeug tut sein übriges. "Red End" deutet sogar ein Gitarren-Solo an, welches nur mit Mühe als solches zu erkennen ist. Allein der Titel-Track "One million Things" bringt eine kleine Offenbarung und lässt in Ansätzen erahnen, wie der Fuel-Sound klingen soll. Eine zurückhaltende Ballade wird mit dezentem Harfenspiel aufgepeppt und von einer eingängigen Melodie gekrönt. Ein ganzes Album von diesem Kaliber hätte weit über die Grenzen der Republik für Aufsehen gesorgt. So bleibt das Album jedoch weit hinter anderen Veröffentlichungen in 2010 zurück.

Jedoch muss man der Band zu Gute halten, dass sie sich in umfassenden Innovationen versucht. Es gestaltet sich allerdings schwierig das Rad neu zu erfinden, wenn Produktion, mittelmäßige Kompositionen sowie lapidare Texte nur ein schwaches Niveau erreichen. Und wenn Behrang Alavi quäkt: "Through the light I see you there / Your beautiful eyes, my sweet valentine / Come with me and I show you my world / My sweet valentine", schmunzelt man und denkt 'Mit der Hauptstadt geht es aber auch bergab.'
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rockt!!! 28. März 2010
Von Monterey
Format:Audio CD
Ist eine durchaus gut bis sehr gut produzierte platte mit einigen highlights in der instrumentierung (harfen, fender rhodes und etlicher anderer schnickschnack...). Dieses ist dann aber doch gut integriert worden, ohne sofort den Eindruck zu erwecken hier wurde darauflosrecorded nur der vielen Möglichkeiten eines gut ausgestatteten Studios wegen.

Ich kenne die Band schon eine weile und war erstmal etwas perplex, ob der vielen Vorabankündigungen bezüglich solcher soundspielereien..."Fuel" usw.

man erwartet natürlich von dieser band ein gewohnt fettes gitarrenbrett mit klaren melodiösen gesangslinien, eben die perfekte balance aus härte vs. melodie. Bekommt man, soviel sei sicher!!!

zum vorgänger album "death.march.melodies!" unterscheidet sich "one million things" durchaus in der high-fidelen "endproduktversion"...da war der vorgänger noch deutlich garage-lastiger, wenn auch wiederum vertrackter und (- das ist der eigentliche unterschied beider platten für mich - ): entschieden "böser".

Vorrangig böse klingt hier nichts mehr, von der destruktiven und düsteren Seite zeigen sich Samavayo hier nicht mehr. Der Direktvergleich bereits bekannter Nummern wie "Monster" und "red End" spricht eine eindeutige Sprache.

Hier wird größtenteils positiv versucht mehr zu bieten als das gängige Garage/Stoner bzw. Hard'n'Heavy Brett abzuliefern. Gibt es ja auch schon zuhauf, das wäre einfach zu platt und würde hier niemals reichen. Insofern gibts definitv Punkte für den breit gespannten Bogen an Songs und Sounds. Das alles klingt an manchen Stellen zwar noch etwas ausbaufähig und zuweilen auch gewöhnungsbedürftig ist aber eine gute Richtung in die sich Samavayo aus Berlin hier bewegen.

Raus aus der Kutte, rein in den Anzug. In diesem Falle aber in den Rennanzug, wie passend... :)

Bin gespannt auf die nächste Platte dieser Rocker, sollte der Anschluss gelingen wird früher oder später ein jeder anspruchsvoller Rockfan zumindest mit halbem Ohr nicht an diesen Jungs vorbeikommen...

Minuspunkt für das Artwork, da geht doch heutzutage mehr als ein einfaches Heftchen mit leider nur einer Auswahl an (teilweise persischen?) Lyrics und den üblichen Credits...

Trotzdem tolle Band und Album mit Option auf die großen Bühnen dieser Welt....wie heisst es da bei Song 1? GO!!!
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