Kurzbeschreibung
Seit 2004 haben sich One Fine Day in ihrer aktuellen Besetzung zu einer festen Größe im hiesigen Pop-Punk-Zirkus etabliert. Nach der ersten EP What We Share (1999) und dem Longplayer How To Decide (2002) bauten One Fine Day mit Faster Than The World (2004) und dem Album Damn Right (2006) die Basis für ihr neues, selbstbewusst-selbstbetiteltes Album One Fine Day. Aufgenommen über einen Zeitraum von gut einem Jahr entstanden die neuen Songs in mehreren konzentrierten Songwriting-Sessions zwischen dem bandeigenen Studio in Hamburg und unbeheizten Villen in Westfalen. In diesen unzähligen, euphorie- und diskussionsfreudigen Stunden schmolzen One Fine Day ihren Berg an Ideen auf die Essenz zusammen, warfen unnötigen Ballast über Bord und ersetzten den entstandenen Freiraum mit dem Mut zum Experiment. Grenzen? Fehlanzeige.
Pressestimmen
Nächster Versuch: Das fünfte Redaktionsmitglied betritt das Zimmer, ich drücke die Starttaste und nach handgestoppten 10,27 Sekunden folgt von einer weiteren Testperson – zum fünften Mal in Folge – die Frage: „Sind das Amis?“ Nein, sind sie nicht. One Fine Day stammen aus Hamburg – klingen aber wie eine menschgewordene Best-Of der modernen US-Rock-Szene. Sie haben den tanzbaren Groove von Good Charlotte (‘Jimmy’s Day’, ‘Miracle’), den Schmiss von Papa Roach (‘Wake Up’), schäkern mit My Chemical Romance (‘Eat Your Lies’), schielen in Richtung Avenged Sevenfold (‘Modern Messiah’) und bieten den absoluten Sommer-Cabrio-Hit der Marke Kid Rock namens ‘Sunset Drive’. Wenn dieser Song nicht in den Radios rauf und runter gespielt wird, kann man seine Autoantenne getrost in den Tank stopfen (und die GEZ-Rechnung zerknüllen). Und trotz aller Melodie kommt dank des ultrafetten Sounds nie das Gefühl auf, hier wären Weichspüler am Werk. Denn so muss eine Rock-Produktion klingen: satt, erdrückend, aber trotzdem transparent. Einzig die leicht nasale Stimme von Sänger Marten Pulmer könnte Geschmackssache sein – der Rest ist nicht diskutabel: Härte, Hooks und Hits-Hits-Hits. Aussetzer? Fehlanzeige. Solch eine modernes, rotzfreches Rock-Album hat man von einer deutschen Band seit ewigen Zeiten nicht mehr gehört. One Fine Day? One Great Record!
METAL HAMMER
Kaum zu glaube, der schwung- und kraftvolle Emosound, der da aus den Boxen kommt, stammt von einer Band aus Hamburg. Klassische Elemetnte, Punkhymnen, mehrstimmiger Gesang, häufige Tempowechsel, perfekt zusammengemischt, ergibt einen Supersound, wie man es von „Billy Talent“ oder „Jimmy Eat World“ her kennt, oberste Indie-Liga halt. „One Fine Day“ schaffen es mit den ersten Takten, dass man automatisch mitnickt, mitwippt. Die Band bringt in diesem Jahr bislang eine der frischesten und erfreulichsten Scheiben, bei der sich wiederholtes Hören lohnt.
Rock City News