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One of the Boys [Vinyl LP]

Katy Perry Vinyl
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Katy Perry

Fotos

Abbildung von Katy Perry

Biografie

„Ich kann vor meiner Herkunft nicht davonlaufen, niemand kann das“, sagt Katy Perry. Als es an der Zeit war, ihr zweites – und sicherlich einmal mehr glückseligmachendes – Album mit dem schönen Titel „Teenage Dream“ in Angriff zu nehmen, zog es Katy unwiderstehlich in ihre Heimatstadt Santa Barbara, Kalifornien. Also dorthin, wo man sie schon ... Lesen Sie mehr im Katy Perry-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (13. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Capitol (Universal)
  • ASIN: B001OD6HO0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 114.908 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Hot 'n Cold - InnerPartySystem remix (main)
2. Hot 'n Cold - Bimbo Jones remix (main mix)
3. Hot 'n Cold - Manhattan Clique remix (long edit)
4. Hot 'n Cold - Yelle remix
5. I'm Still Breathing
6. FingerprintsSide C -

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

Das ist das neue Album von Katy Perry “One of the Boys inklusive der Hitsingles „Hot N Cold“ und  „I Kissed A Girl“.

Über dir Künstlerin

“Ich glaube, die Leute sind dankbar, wenn ein Songwriter verschiedene Seiten zeigt“, erklärt Katy Perry. „Angst zeigen zu können ist cool, aber wenn das alles ist, was du hast, dann wird’s schnell langweilig. Alles, was ich schreibe, ob es fröhlich oder traurig ist, hat auch immer Humor. Jemand hat mir neulich gesagt, ich hätte etwas von Lucille Ball („Alle lieben Lucy“). Sie sagten: ‚Du bist äußerlich sehr hübsch, aber innen drin ist irgendetwas anderes los.’“

Vergleiche mit Lucille Ball erzählen aber nur die halbe Geschichte. Wenn Lucille Ball ein Kind mit Queen-Frontmann Freddie Mercury hätte, es würde aussehen, klingen und sich benehmen wie Katy Perry. Die Songs der Sängerin und Songwriterin aus Los Angeles sprühen vor frechem Selbstbewusstsein und derben Beichten und verzauberten Fans und die US-Kritiker gleichermaßen lange bevor ihre Debüt-EP „Ur So Gay“ im November letzen Jahres in ihrer Heimat auf den Markt gekommen war. BLENDER MAGAZINE nannte sie „The Next Big Thing“ während TEEN PEOPLE klarstellte: „Diese Frau muss man im Auge behalten“. Und sogar die Queen Of All Media, Celebrity-Blogger Perez Hilton bekannte sofort seine große Liebe zu Perry: „Wenn Avril Lavigne tatsächlich Talent hätte, hübsch wäre und eine Persönlichkeit hätte, dann wäre sie Katy Perry. Sie hat das ganze Paket!“

“Mir ist egal, mit wem mich die Leute vergleichen, solange sie meine Musik hören“, kommentiert Perry. “Eigentlich finde ich es witzig, dass jemand behauptet, ich wäre die dünnere Version von Lily Allen und die fettere Version von Amy Winehouse. So was bringt mich immer zum Lachen.”
Es ist genau diese Art von Kommentaren, die Perrys unwiderstehlichen Sinn für Humor auf den Punkt bringen und Songs wie „Ur So Gay“ (ein wahnsinnig komischer Abgesang auf ihrem Ex-Freund) und „Waking Up In Vegas“ erstrahlen lassen. Beide Songs sind auf ihrem Debütalbum “One Of The Boys“ zu finden, das im September bei uns veröffentlicht wird. Die freche erste Single „I Kissed A Girl“ setzt genau dort an, wo Perry mit ihrer EP den Spotlight betrat: Textlich herausragend, kraftvoll und herrlich ‚auf die 12’. Aber ihr Album glänzt auch durch ehrliche Balladen wie „Lost“ (über die Suche nach dir selbst, nachdem du den Weg aus den Augen verloren hast) und dem bereuenden, emotionalen „Thinking Of You“ – beides Songs, die mehr von der verletzlichen Seite der talentierten, vielfältigen Künstlerin zeigen.

Vielleicht erklärt sich genau diese Gegensätzlichkeit in ihrer Kindheit und Art und Weise aufzuwachsen. Die Eltern beide Pastoren, wuchs Perry als mittleres von drei Kindern, umgeben von Gospel und Kirchenchören in Santa Barbara auf. “Mein Vater hat mir immer 10 Dollar gegeben, für eine Neunjährige jede Menge Geld, damit ich in der Kirche, am Tisch in Restaurants und bei Familienfeiern sang – eigentlich überall“, erzählt Perry. Sie wuchs mit einer „strikten Kirchenmusik-Diät auf“ – „nichtkirchliche Musik“, wie sie ihre Mutter nannte, war nicht erlaubt. Aber eines Nachts während einer Pyjama-Party, stieß Perry zum ersten Mal auf eine Platte von Queen und „der Himmel öffnete sich und ich wurde gerettet.“ Von da an war die Band ihre größte Inspiration. „Ihre Musikalität und ihre Lyrics waren so groß, grell und echt. Ich habe vorher noch nie etwas Vergleichbares gehört.“

Als sie gerade einmal 15 Jahre alt was, stand der Weg für Perry fest! Sie verbrachte einige Zeit in Nashville, arbeitete mit Songwritern – „echte Country Music Veteranen, die schon ewig Songs geschrieben haben“ – und verfeinerte ihr eigenes Schreibtalent. „Jeder Song von mir ist zu 100% direkt aus meinem Leben.“ Mit 17 Jahren traf Perry auf den Produzenten- und Songwriter-Legende Glen Ballard, der fortan an ihrer Entwicklung als Sängerin und Songwriterin maßgeblich beteiligt war. Die Kraft der Songs und Perrys einzigartige Stimme sorgten für Aufsehen und Perry bekam 2007 ihren Plattenvertrag bei Capitol. „Ich hatte einige Hochs und Tiefs in dem Business“, erklärt 23-jährige. „Das letzte Jahr war hart. Ich habe einen Scheck für meine Miete ausgestellt und immer daneben geschrieben ‚Lieber Gott, bitte, bitte’. Aber ich bin nicht vom Hollywood-Zeichen gesprungen. Alles wird immer irgendwie doch gut.“

Das wurde es auch. Perry hat ihr erstes Album fertig gestellt und wurde dabei neben Ballard (Alanis Morissette, No Doubt) von Dave Stewart (Eurythmics), Dr. Luke (Kelly Clarkson, Avril Lavigne), Butch Walker (Pink, The Donnas), Sam Hollander & Dave Katz (Gym Class Heroes) und Greg Wells (Mika, Natasha Bedingfield, Rufus Wainwright) unterstützt. Sie hat ihre ersten Akkustik-Shows im angesagten Hotel Café gespielt und trat als Opener für Künstler wie Mika, Puffy AmiYumi und The Starting Line auf. Ihre Songs wurden bei MTV’s The Hills, Oxygen Network’s Fight Girls, dem Soundtrack zum Film Sisterhood of the Traveling Pants gefeatured und auch mit ihrer gefühlvollen Performance in der ABC Hitserie Wildfire machte Perry auf sich aufmerksam. Sie hat ihr unglaubliches Charisma bei Cameo-Auftritten in den Videos von Gym Class Heroes (“Cupid’s Chokehold”) versprüht, die mittlerweile über 18 Millionen Mal (!) auf YouTube angesehen wurden. Perry war ebenfalls im Video von P.O.D. dabei und das Gesicht der Kampagne von der US-Kult-Cosmetic-Linie „Too-Faced Cosmetics“. Das alles führte schließlich dazu, dass sich die Leute fragten: “Wer ist dieses Mädchen?”

Doch Perry will sich nicht auf Schauspiel oder Modeln oder den ganzen Medienrummel konzentrieren, sondern nur auf die Musik. “Es geht dabei irgendwann nur noch darum, bei welcher Party man auftaucht, wer mit wem zusammen ist und welchen Schönheitschirurgen jemand hat“, beschreibt Perry und fügt hinzu: “Ich will alles wieder zur Musik zurückführen. In Popstars kann man sich schlecht wiedererkennen, weil sie so sehr Angst davor haben, verletzlich oder echt zu sein, weil sie glauben, die Leute wollen nur ihre Fehler enttarnen. Ich dagegen zelebriere meine Fehler und heiße sie herzlich willkommen. Kleine Fehler geben uns Charakter und Tiefe und am Ende des Tages möchte ich, dass die Leute in mir eine Frau sehen, in der sie sich ein bisschen wiedererkennen, mit der sie reden können und zusammen lachen können.”


kulturnews.de

Was immer man tut: Vorbei kommt man an Katy Perry diesen Herbst sicher nicht. "I kissed a Girl" dudelte sich nach den USA auch hierzulande auf die Eins und, ja, ist schon schwer schmissiger Rockpop, dieses Liedchen über gleichgeschlechtlichen Partyknutsch. Damit wird die 23-jährige Venusfliegenfalle auch viele anlocken, denen ihr Album dann doch eine Spur zu seicht sein dürfte. Denn während die musikalisch verwandte Avril Lavigne sofort mit offenen Karten spielte und sich als angepunktes Kleinmädchen präsentierte, kommt Katy Perry vordergründig erwachsener rüber mit Homothemen und 50er-Pin-up-Look. Aber wer jenseits der Mittelstufe benutzt denn noch "Du bist so schwul!" als Beschimpfung? Für echte Provokation ist die Pastorentochter zu brav, für richtig brav dann doch ein bisschen zu provokant. Die Diskussionen, die Katy in ihrer Heimat losgetreten hat, sind eigentlich nicht gerechtfertigt - und man kann nur hoffen, dass der Hypemaschine vor Deutschland der Sprit ausgeht. Die Musik, angerauter Mädchenrockpop, darf hingegen gerne einschlagen. (kab)

Das Label über die CD

Als Katy Perry die dritte Klasse besuchte, forderte der Lehrer die Kids auf, eine „Visionstafel“ zu basteln, eine bunte Bildercollage aus Zeitschriften, die alle Träume und Ziele repräsentieren, die man hoffte im Leben zu erreichen. Das war 1993 und die Sängerin Selena hatte gerade einen Grammy gewonnen. Also wählte die neunjährige Katy Perry dieses Siegerfoto der Latin-Pop-Sängerin mit der Auszeichnung in der Hand aus. Sechzehn Jahre später ist Katy Perry zum ersten Mal für einen Grammy für ihre Nr.1-Single „I Kissed A Girl“ nominiert.  Das dazugehörige Album wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet und ging bisher weltweit über 2 Millionen Mal über die Ladentheke. Die Verkaufszahlen für Downloads, Singles und Klingeltönen stehen bei über 13 Millionen! „Ich hab die Collage von damals wieder gefunden, als ich umgezogen bin“, erzählt Perry, jetzt 24 Jahre alt. „Ich wusste sogar schon als Kind, wo ich sein wollte. Ich habe damals nur nicht gewusst, dass ich einfach einen Schritt nach dem anderen gehen muss, um tatsächlich eines Tages anzukommen.“

Perry’s selbstloser Einsatz, von ihrem Songwriting, ihrem Gesangstalent und ihrem beeindruckenden Charisma gar nicht erst zu sprechen, führten zu einem atemberaubenden Jahr für das Pop Starlet mit dem rabenschwarzen Haar. Mit ihrem frechen Humor und dem sexy Pin-Up-Girl Style wurde sie zum absoluten „Breakthrough Star 2008“, wie das Blender Magazine es zusammenfasst.

Man könnte sagen, dass alles im April 2008 begann, als Madonna in der Radioshow von Ryan Seacrest erklärte, ihr Lieblingssong ist Perry’s „Ur So Gay“ (von der 2007er EP). “Es war aus ihrer Sicht sicher nur ein kleiner Kommentar. Aber es war ein verdammt riesiger in meiner Welt“, erinnert sich Perry. „Es war so, als ob ein Kreuzfahrtschiff das Dock verlässt und das war die Champagner-Taufe.“ Kurz nachdem sie von der Queen of Pop in den Himmel gelobt wurde, veröffentlichte Perry ihre Debütsingle “I Kissed A Girl” — eine provokative Ode an die Schönheit der Frauen, die im Sommer 2008 im Radio rauf und runter lief und direkt auf Platz 1 der Billboard Hot 100 schoss. Dort blieb die Single für 7 Wochen – genauso lange wie es einst nur die Beatles geschafft haben. Das Video war für fünf MTV Video Music Awards nominiert (u.a. für Best New Artist) und thronte auf Platz 1. Der Song stand in 22 Ländern an der Spitze der Airplaycharts und wurde 2009 bei den People’s Choice Awards als „Favorite Pop Song“ ausgezeichnet. “I Kissed A Girl” verkaufte sich weltweit über 6 Millionen Mal. Ihre Popularität machte sie aber auch zur Zielscheibe des konservativen Fox News Kommentators Bill O Reilly, der eine Talkrunde um sich scharte, um die Effekte des Songs auf die amerikanische Jugend zu analysieren. Perry wurde von den Lesern des Rolling Stone und PerezHilton.com zum „Best New Artist“ gewählt.

Mit der Veröffentlichung von One Of The Boys präsentierte Perry ihre scharfsinnigen und  - züngigen Songs, kunterbunt, frech, laut, voller Girlpower und ebenso gefühlvoll und verletzlich wie z.B. ihre neueste Single „Thinking Of You“.  “Ich denke, die Menschen mögen Künstler, die unterschiedliche Seiten von sich zeigen. Es ist ja cool, seine Angst zu zeigen, aber wenn das alles ist, was du zu bieten hast, dann wird es schnell langweilig. Alles, was ich schreibe, ob es fröhlich ist oder traurig, hat immer auch Humor.“ Bestes Beispiel: Die zweite Single “Hot N Cold,” Perry’s zweiter internationaler Nr. 1-Hit, der insgesamt als Download fast 3 Millionen Mal verkauft wurde. Der Videoclip mit dem grell-bunten Hochzeitsthema, wurde die am zweitmeisten gesehene Video-Premiere aller Zeiten auf MySpace und bewies allen Zweiflern, dass der Erfolg dieser in Netzstrümpfen und Seidencorsagen bekleideten jungen Frau keine einmalige Sache war. Als die Kult-TV-Show Saturday Night Live (u.a. Lieferant der Sarah Palin Sketche mit Tina Fey) sie in einem Sketch veräppelt hatte, war es offiziell: Katy Perry wurde zu einem kulturellen Phänomen!


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Erstling^^mit ganz kleinen Schwächen 12. Oktober 2010
Von S. Kempf
Format:Audio CD
Für den anspruchsvollen Rock/Pop-Liebhaber wird es, so scheint es, von Jahr zu jahr schwieriger, sich aus dem Wust des unsäglichen Vermarktungsgeätzes der aktuellen Musikszene irgendwo zwischen den neuesten Klingeltönen und den kitschigsten MTV-Videos ansprechendes neues Musik-Material herauszufiltern, mit dem man auch dann etwas anfangen kann, wenn man auf gutes Songwriting sowie Professionalität und Authentizität Wert legt. Dass gerade diese schöne Brünette solche Musik liefern soll, erscheint dabei dem gängigen Klischee entsprechend eher unwahrscheinlich. Doch hinter der vermarktungsfreudigen pinken Teenie-Aufmachung der Veröffentlichungen Katy Perrys verbirgt sich durchaus ansprechende und zu großen Teilen sogar selbst komponierte Pop-Musik, die zwar nicht das musikalische Rad neu erfindet, aber immerhin für qualitativ gut und auch für den Freund gepflegter Pop- und Rockmusik jenseits des Jamba-Sparabos genießbar gelten kann. Bereits die Single-Hits Perrys beweisen dies eindrücklich: So sind der schwungvolle Opener und Titeltrack "One of the Boys" und das ähnlich gestrickte "Waking up in Vegas" melodisch eingängige Songs mit Ohrwurmqualität, die jedoch von dem packenden Shuffle "I Kissed a Girl", dem fetzigen Party-Kracher "Hot'n'Cold" und der wunderschönen Ballade "Thinking of You" (Bestes Stück der Scheibe) noch deutlich übertroffen werden. Höhepunkte abseits der Radio-Hits sind das rockige "Self-Inflicted" und das sehnsuchtsvolle "I'm Still Breathing" - Perry weiß also durchaus auch über längere Distanzen starkes Songmaterial zu liefern. Ganz ohne Füllmaterial kommt jedoch auch sie nicht aus: "Ur So Gay" oder "Fingerprints" seien hier als nicht ganz so gelungene Tracks genannt. Doch all das bereits erwähnte postitive ist schon mehr, als man heutzutage gemeinhin von Pop-Künstlern zu erwarten hat. Wie gesagt, hier wird weder innoviert und experimentiert noch die ganz große Oper des Jahres geboten, aber guter, solider Pop mit rockigen Anklängen und tollen Melodien sorgt für ein Hörvergnügen, das sich auch nach öfterem Hören nicht abnutzt. Katy Perry - eine sehr erfreuliche Neuerscheinung des vergangenen Jahres. Es ist doch toll, wenn sich hier mal das wahnsinnig gute Aussehen und sexy Auftreten einer US-Sängerin endlich mal mit musikalischer Qualität verbindet.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Pop-Album für heutige Verhältnisse 23. Mai 2009
Von frijid
Format:Audio CD
Mit groovigem Bass, schönen Harmonien und der ' besonders für die Arachnaphobiker ' lustigen Textzeile 'I saw a spider ' I didn't scream' beginnt das zweite Album von Katy Perry. 2001 Brachte die 1984 geborene US-Amerikanerin ihr Debüt heraus. Damals noch unter dem Namen Katy Hudson und ohne kommerziellen Erfolg. Um Missverständnissen vorzubeugen benannte die Sängerin ihren Nachnamen in Perry ' dem Geburtsnamen ihrer Mutter ' um. Ansonsten wäre sie sicherlich mit der Schauspielerin Kate Hudson verwechselt worden.

Ihr erstes Album ist mir unbekannt, aber dieses hier ist auf jeden Fall ein fetziges. Fast immer grooviger, treibender, lustiger Pop mit netten, unkomplizierten Texten. Einfach gute Unterhaltung. Besonders die zwei Smash-Hits 'I Kissed A Girl' und 'Hot N Cold' eignen sich Prima als Partykracher.

Wie jedes normale Pop-Album ist hier auch jeder Song im einfachen Strophe-Refrain-Schema aufgebaut. Die Songs sind drei bis vier Minuten lang. Auch Balladen, wie z.B. die dritte Singleauskopplung 'Thinking Of You' sind mit enthalten. Live habe ich das Stück einmal gesehen, wobei ich staunen musste, als ich Katy Perry an der Akustikgitarre gesehen hab. Tatsächlich spielt sie auf diesem Album auch einige Instrumente. Wie z.B. das Piano im ruhigen 'I'm Still Breathing', bei dem die Stimme von Perry übereinander geschichtet wird. In 'Ur So Gay' bedient sie die Whistles. Auch nicht schlecht. Ein Song, wo der Gesang auch mal richtig interessant klingt.

Hinzu kommt aber noch, dass Katy am Songwriting mitbeteiligt ist. Die Smash-Hits 'I Kissed A Girl' und 'Hot N Cold' schrieb sie zusammen mit den mir unbekannten Leuten Lukasz Gottwald, Max Martin, sowie nur bei 'Hot N Cold' Cathy Dennis. Drei Stücke schrieb die Gute sogar selber. Diese sind der Titeltrack, das ebenfalls schon erwähnte 'Thinking Of You', bei dem man Vergleiche mit Shania Twain ziehen kann, sowie das überaus rockige 'Mannequin'.

Der Einsatz an elektronischen Klängen ist hier nicht übertrieben worden, das Album ist also nicht wie so mancher Pop überproduziert. Stattdessen werden elektronische Klänge gekonnt mit Gitarre und Bass zu einer gut klingenden Speise zusammengemixt. Die Stücke sind von der Instrumentierung her facettenreicher als manch so anderes Popalbum aus den Charts. Punk-Rhythmen und der dazugehörige Gesang in 'Waking Up In Vegas' und 'I'm Still Breathing' lassen Vergleiche mit der meiner Meinung nach von der musikalischen Qualität darunter liegenden Avril Lavigne zu.

Mir gefällt besonders 'Hot N Cold'. Da gibt's außer druckvoller Strophe und knalligem Refrain auch eine sehr geile Bridge. Und immer wenn man denkt, der Refrain kommt nicht mehr, knallt er nahezu überraschend aus den Boxen! Sehr geil!

Bei 'I Kissed A Girl' outet sich die Katy vielleicht. Wer weiß! Sei's drum. Auch ein toller Hit, der zurecht wie 'Hot N Cold' in vielen Länder die absolute Spitze der Charts erreicht hat.

Das mit Akustikgitarre ausgestattete 'Lost' erinnert mich an irgendeinen anderen Interpreten. Ich komme nur nicht drauf, welchen.

Die restlichen Songs sind allesamt nette 'Dudel'-Stücke. Als ich Katy Perry nur aus dem Radio kannte, machte ich den Fehler, sie in die gleiche Kategorie wie Britney Spears und Konsorten zu stecken. Als ich jedoch von ihren stimmlichen, songwriterischen, sowie instrumentalen Fähigkeiten mitbekommen habe, wusste ich, dass Katy mit der drei Jahre älteren, und dabei in allen Belangen wesentlich(!) unfähigeren Britney Spears nicht zu vergleichen ist. An dieser Stelle deshalb eine offizielle Entschuldigung bei Mrs Perry!

Fazit: Gutes Pop-Album, aber dennoch nicht zu vergleichen mit der genialen Popmusik in Zeiten von Eurythmics und co'

Anspieltipp(s): 'I Kissed A Girl', 'Hot N Cold', 'One Of The Boys'
Vergleichbar mit: Avril Lavigne, Shania Twain
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Mischung! 24. April 2012
Format:Audio CD
Katy Perry. Schon der Name hört sich interessant an und lässt ein selbstbewusstes Mädel erwarten.
Und so ist es. Ich muss zugeben, dass "One Of The Boys" lange bei mir rumlag, bis ich mir das Album einfach mal angehört habe - eine weise Entscheidung!
Ich finde nicht alle Songs auf dieser Platte gut - manche finde ich eher langweilig ("Ur So Gay" ist leider überhaupt nicht mein Fall) - deshalb nur vier Sterne. Außerdem gehen manche Songs schwer ins Ohr.
Dahingegen haben mich andere Songs richtig von den Socken gehauen! "One Of The Boys" finde ich ein bisschen anstrengend auf Dauer, "I Kissed A Girl" ist aber eine coole Nummer, die bestimmt jeder aus dem Radio kennt.
"Waking Up In Vegas" ist meiner Meinung nach eher wieder ein schwächerer Song, "Thinking Of You" ist aber neben den anderen Balladen "Lost" und "I'm Still Breathing" sehr bewegend.
"Hot n Cold" kennen bestimmt auch die meisten aus dem Radio und hat sich meiner Meinung nach schon ein bisschen abgenutzt - nett anzuhören, aber mehr auch nicht. "If You Can Afford Me" ist hingegen ein ganz frischer Einblick - sehr mitreißend, auch wenn der Text eher schwach ist.
"Self Inflicted" geht leicht ins Ohr und ist eine coole Rock-Pop-Nummer.
Und meine absoluten Favoriten auf der Platte: "Mannequin" und "Fingerprints" - geniale Texte, geniale Rock-Nummern, die mich richtig mitreißen! Ich hätte gar nicht gedacht, dass Katy's Wurzeln solchen Rock erwarten lassen - auch manche Nachfolger wie der Song "Teenage Dream" sind dahingegen eher leicht seicht.
Na ja, jedenfalls ist Katy Perry zu empfehlen, auch wenn längst nicht alle Songs Hits sind/werden! Katy ist zwar auch mit eine meiner Lieblingssängerinnen, aber vom Songwriting und der Musik im Ganzen meiner Meinung nach längst nicht so gut wie meine Top 1, Taylor Swift!
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5.0 von 5 Sternen Knalliger Pop aus Amerika
Katy Perry überzeugt durch ihre Stimme und durch ihren Sound sowie durch ihre Texte (so weit sie zu verstehen waren). Dieses Album ist daher einfach nur empfehlenswert!
Vor 3 Monaten von Olaf Baalhorn veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Reptillian Trigger
Kurz bevor es mit David Icke und meinen Nachforschungen diesbezüglich los ging, sah ich auf Youtube das Katy Perry Reptillian Shapshiftervideo und muss ehrlich zugeben das ich... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Photon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen One of the Boys
Habe mir heute ihr Debüt Album gekauft und muss sagen Katy Perry hats einfach drauf gelungens Album Top 5 Sterne
Vor 11 Monaten von Unheilig Lichter Stadt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Katy Perry - One of the Boys
CD entspricht in vollem Umfang den Erwartungen meiner gewünschten Vorstellungen. Mehrere Titel waren gewiß im Vorfeld bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Rüdiger Voß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gute Laune Musik!
Ich kann allen, die gerne gute Laune Pop hören, dieses Album nur empfehlen! :-) Es macht Spaß das Album rauf und runter zu hören und bei Songs wie Hot'n'Cold, I... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Franzi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Pop-/ Rock- Alben der letzten Jahre!
Man ist doch als Rock- Fan immer wieder erleichtert, wenn nach längerer Durststrecke dann doch noch was HÖrenswertes auf den Markt kommt! Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ingmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Katy Perry
Habe Katy Perry im Internetradio zufällig gehört und mir gefiel ihre Musik und habe mir zum test mal ein Album gekauft und bereue es nicht.
Vor 22 Monaten von Olaf Langwald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 1a-Erstlingswerk ohne Schwächen
Ich habe mir erst ihre zweite CD zugelegt, bevor ich die erste CD erstanden habe... Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Egal, Katy Perry bleibt sich treu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2011 von CF
5.0 von 5 Sternen Alles Lieder sind toll!
Ich liebe diese CD, die ich mir, nachdem ich sie bei itunes digital gekauft habe auch noch in
ECHT besitzen musste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2010 von Antonia A.
5.0 von 5 Sternen Definitiv besser als Teenage Dream!
Katy Perry, die Popsensation 2008!

Ich hab ihr erst kein Interesse geschenkt, da ich mir dachte, sie sei wahrscheinlich wieder eine Alltagsfliege/Popbratze... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2010 von Sneaker
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