|
|||||
Produktinformation
|
Das ist das neue Album von Katy Perry “One of the Boys” inklusive der Hitsingles „Hot N Cold“ und „I Kissed A Girl“.
Über dir Künstlerin
Vergleiche mit Lucille Ball erzählen aber nur die halbe Geschichte. Wenn Lucille Ball ein Kind mit Queen-Frontmann Freddie Mercury hätte, es würde aussehen, klingen und sich benehmen wie Katy Perry. Die Songs der Sängerin und Songwriterin aus Los Angeles sprühen vor frechem Selbstbewusstsein und derben Beichten und verzauberten Fans und die US-Kritiker gleichermaßen lange bevor ihre Debüt-EP „Ur So Gay“ im November letzen Jahres in ihrer Heimat auf den Markt gekommen war. BLENDER MAGAZINE nannte sie „The Next Big Thing“ während TEEN PEOPLE klarstellte: „Diese Frau muss man im Auge behalten“. Und sogar die Queen Of All Media, Celebrity-Blogger Perez Hilton bekannte sofort seine große Liebe zu Perry: „Wenn Avril Lavigne tatsächlich Talent hätte, hübsch wäre und eine Persönlichkeit hätte, dann wäre sie Katy Perry. Sie hat das ganze Paket!“
“Mir ist egal, mit wem mich die Leute vergleichen, solange sie meine Musik hören“, kommentiert Perry. “Eigentlich finde ich es witzig, dass jemand behauptet, ich wäre die dünnere Version von Lily Allen und die fettere Version von Amy Winehouse. So was bringt mich immer zum Lachen.”
Es ist genau diese Art von Kommentaren, die Perrys unwiderstehlichen Sinn für Humor auf den Punkt bringen und Songs wie „Ur So Gay“ (ein wahnsinnig komischer Abgesang auf ihrem Ex-Freund) und „Waking Up In Vegas“ erstrahlen lassen. Beide Songs sind auf ihrem Debütalbum “One Of The Boys“ zu finden, das im September bei uns veröffentlicht wird. Die freche erste Single „I Kissed A Girl“ setzt genau dort an, wo Perry mit ihrer EP den Spotlight betrat: Textlich herausragend, kraftvoll und herrlich ‚auf die 12’. Aber ihr Album glänzt auch durch ehrliche Balladen wie „Lost“ (über die Suche nach dir selbst, nachdem du den Weg aus den Augen verloren hast) und dem bereuenden, emotionalen „Thinking Of You“ – beides Songs, die mehr von der verletzlichen Seite der talentierten, vielfältigen Künstlerin zeigen.
Vielleicht erklärt sich genau diese Gegensätzlichkeit in ihrer Kindheit und Art und Weise aufzuwachsen. Die Eltern beide Pastoren, wuchs Perry als mittleres von drei Kindern, umgeben von Gospel und Kirchenchören in Santa Barbara auf. “Mein Vater hat mir immer 10 Dollar gegeben, für eine Neunjährige jede Menge Geld, damit ich in der Kirche, am Tisch in Restaurants und bei Familienfeiern sang – eigentlich überall“, erzählt Perry. Sie wuchs mit einer „strikten Kirchenmusik-Diät auf“ – „nichtkirchliche Musik“, wie sie ihre Mutter nannte, war nicht erlaubt. Aber eines Nachts während einer Pyjama-Party, stieß Perry zum ersten Mal auf eine Platte von Queen und „der Himmel öffnete sich und ich wurde gerettet.“ Von da an war die Band ihre größte Inspiration. „Ihre Musikalität und ihre Lyrics waren so groß, grell und echt. Ich habe vorher noch nie etwas Vergleichbares gehört.“
Als sie gerade einmal 15 Jahre alt was, stand der Weg für Perry fest! Sie verbrachte einige Zeit in Nashville, arbeitete mit Songwritern – „echte Country Music Veteranen, die schon ewig Songs geschrieben haben“ – und verfeinerte ihr eigenes Schreibtalent. „Jeder Song von mir ist zu 100% direkt aus meinem Leben.“ Mit 17 Jahren traf Perry auf den Produzenten- und Songwriter-Legende Glen Ballard, der fortan an ihrer Entwicklung als Sängerin und Songwriterin maßgeblich beteiligt war. Die Kraft der Songs und Perrys einzigartige Stimme sorgten für Aufsehen und Perry bekam 2007 ihren Plattenvertrag bei Capitol. „Ich hatte einige Hochs und Tiefs in dem Business“, erklärt 23-jährige. „Das letzte Jahr war hart. Ich habe einen Scheck für meine Miete ausgestellt und immer daneben geschrieben ‚Lieber Gott, bitte, bitte’. Aber ich bin nicht vom Hollywood-Zeichen gesprungen. Alles wird immer irgendwie doch gut.“
Das wurde es auch. Perry hat ihr erstes Album fertig gestellt und wurde dabei neben Ballard (Alanis Morissette, No Doubt) von Dave Stewart (Eurythmics), Dr. Luke (Kelly Clarkson, Avril Lavigne), Butch Walker (Pink, The Donnas), Sam Hollander & Dave Katz (Gym Class Heroes) und Greg Wells (Mika, Natasha Bedingfield, Rufus Wainwright) unterstützt. Sie hat ihre ersten Akkustik-Shows im angesagten Hotel Café gespielt und trat als Opener für Künstler wie Mika, Puffy AmiYumi und The Starting Line auf. Ihre Songs wurden bei MTV’s The Hills, Oxygen Network’s Fight Girls, dem Soundtrack zum Film Sisterhood of the Traveling Pants gefeatured und auch mit ihrer gefühlvollen Performance in der ABC Hitserie Wildfire machte Perry auf sich aufmerksam. Sie hat ihr unglaubliches Charisma bei Cameo-Auftritten in den Videos von Gym Class Heroes (“Cupid’s Chokehold”) versprüht, die mittlerweile über 18 Millionen Mal (!) auf YouTube angesehen wurden. Perry war ebenfalls im Video von P.O.D. dabei und das Gesicht der Kampagne von der US-Kult-Cosmetic-Linie „Too-Faced Cosmetics“. Das alles führte schließlich dazu, dass sich die Leute fragten: “Wer ist dieses Mädchen?”
Doch Perry will sich nicht auf Schauspiel oder Modeln oder den ganzen Medienrummel konzentrieren, sondern nur auf die Musik. “Es geht dabei irgendwann nur noch darum, bei welcher Party man auftaucht, wer mit wem zusammen ist und welchen Schönheitschirurgen jemand hat“, beschreibt Perry und fügt hinzu: “Ich will alles wieder zur Musik zurückführen. In Popstars kann man sich schlecht wiedererkennen, weil sie so sehr Angst davor haben, verletzlich oder echt zu sein, weil sie glauben, die Leute wollen nur ihre Fehler enttarnen. Ich dagegen zelebriere meine Fehler und heiße sie herzlich willkommen. Kleine Fehler geben uns Charakter und Tiefe und am Ende des Tages möchte ich, dass die Leute in mir eine Frau sehen, in der sie sich ein bisschen wiedererkennen, mit der sie reden können und zusammen lachen können.”
Was immer man tut: Vorbei kommt man an Katy Perry diesen Herbst sicher nicht. "I kissed a Girl" dudelte sich nach den USA auch hierzulande auf die Eins und, ja, ist schon schwer schmissiger Rockpop, dieses Liedchen über gleichgeschlechtlichen Partyknutsch. Damit wird die 23-jährige Venusfliegenfalle auch viele anlocken, denen ihr Album dann doch eine Spur zu seicht sein dürfte. Denn während die musikalisch verwandte Avril Lavigne sofort mit offenen Karten spielte und sich als angepunktes Kleinmädchen präsentierte, kommt Katy Perry vordergründig erwachsener rüber mit Homothemen und 50er-Pin-up-Look. Aber wer jenseits der Mittelstufe benutzt denn noch "Du bist so schwul!" als Beschimpfung? Für echte Provokation ist die Pastorentochter zu brav, für richtig brav dann doch ein bisschen zu provokant. Die Diskussionen, die Katy in ihrer Heimat losgetreten hat, sind eigentlich nicht gerechtfertigt - und man kann nur hoffen, dass der Hypemaschine vor Deutschland der Sprit ausgeht. Die Musik, angerauter Mädchenrockpop, darf hingegen gerne einschlagen. (kab)
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Erstling^^mit ganz kleinen Schwächen,
Von
Rezension bezieht sich auf: One of the Boys (Audio CD)
Für den anspruchsvollen Rock/Pop-Liebhaber wird es, so scheint es, von Jahr zu jahr schwieriger, sich aus dem Wust des unsäglichen Vermarktungsgeätzes der aktuellen Musikszene irgendwo zwischen den neuesten Klingeltönen und den kitschigsten MTV-Videos ansprechendes neues Musik-Material herauszufiltern, mit dem man auch dann etwas anfangen kann, wenn man auf gutes Songwriting sowie Professionalität und Authentizität Wert legt. Dass gerade diese schöne Brünette solche Musik liefern soll, erscheint dabei dem gängigen Klischee entsprechend eher unwahrscheinlich. Doch hinter der vermarktungsfreudigen pinken Teenie-Aufmachung der Veröffentlichungen Katy Perrys verbirgt sich durchaus ansprechende und zu großen Teilen sogar selbst komponierte Pop-Musik, die zwar nicht das musikalische Rad neu erfindet, aber immerhin für qualitativ gut und auch für den Freund gepflegter Pop- und Rockmusik jenseits des Jamba-Sparabos genießbar gelten kann. Bereits die Single-Hits Perrys beweisen dies eindrücklich: So sind der schwungvolle Opener und Titeltrack "One of the Boys" und das ähnlich gestrickte "Waking up in Vegas" melodisch eingängige Songs mit Ohrwurmqualität, die jedoch von dem packenden Shuffle "I Kissed a Girl", dem fetzigen Party-Kracher "Hot'n'Cold" und der wunderschönen Ballade "Thinking of You" (Bestes Stück der Scheibe) noch deutlich übertroffen werden. Höhepunkte abseits der Radio-Hits sind das rockige "Self-Inflicted" und das sehnsuchtsvolle "I'm Still Breathing" - Perry weiß also durchaus auch über längere Distanzen starkes Songmaterial zu liefern. Ganz ohne Füllmaterial kommt jedoch auch sie nicht aus: "Ur So Gay" oder "Fingerprints" seien hier als nicht ganz so gelungene Tracks genannt. Doch all das bereits erwähnte postitive ist schon mehr, als man heutzutage gemeinhin von Pop-Künstlern zu erwarten hat. Wie gesagt, hier wird weder innoviert und experimentiert noch die ganz große Oper des Jahres geboten, aber guter, solider Pop mit rockigen Anklängen und tollen Melodien sorgt für ein Hörvergnügen, das sich auch nach öfterem Hören nicht abnutzt. Katy Perry - eine sehr erfreuliche Neuerscheinung des vergangenen Jahres. Es ist doch toll, wenn sich hier mal das wahnsinnig gute Aussehen und sexy Auftreten einer US-Sängerin endlich mal mit musikalischer Qualität verbindet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gutes Pop-Album für heutige Verhältnisse,
Von wilson "frijid" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: One of the Boys (Audio CD)
Mit groovigem Bass, schönen Harmonien und der ' besonders für die Arachnaphobiker ' lustigen Textzeile 'I saw a spider ' I didn't scream' beginnt das zweite Album von Katy Perry. 2001 Brachte die 1984 geborene US-Amerikanerin ihr Debüt heraus. Damals noch unter dem Namen Katy Hudson und ohne kommerziellen Erfolg. Um Missverständnissen vorzubeugen benannte die Sängerin ihren Nachnamen in Perry ' dem Geburtsnamen ihrer Mutter ' um. Ansonsten wäre sie sicherlich mit der Schauspielerin Kate Hudson verwechselt worden.Ihr erstes Album ist mir unbekannt, aber dieses hier ist auf jeden Fall ein fetziges. Fast immer grooviger, treibender, lustiger Pop mit netten, unkomplizierten Texten. Einfach gute Unterhaltung. Besonders die zwei Smash-Hits 'I Kissed A Girl' und 'Hot N Cold' eignen sich Prima als Partykracher. Wie jedes normale Pop-Album ist hier auch jeder Song im einfachen Strophe-Refrain-Schema aufgebaut. Die Songs sind drei bis vier Minuten lang. Auch Balladen, wie z.B. die dritte Singleauskopplung 'Thinking Of You' sind mit enthalten. Live habe ich das Stück einmal gesehen, wobei ich staunen musste, als ich Katy Perry an der Akustikgitarre gesehen hab. Tatsächlich spielt sie auf diesem Album auch einige Instrumente. Wie z.B. das Piano im ruhigen 'I'm Still Breathing', bei dem die Stimme von Perry übereinander geschichtet wird. In 'Ur So Gay' bedient sie die Whistles. Auch nicht schlecht. Ein Song, wo der Gesang auch mal richtig interessant klingt. Hinzu kommt aber noch, dass Katy am Songwriting mitbeteiligt ist. Die Smash-Hits 'I Kissed A Girl' und 'Hot N Cold' schrieb sie zusammen mit den mir unbekannten Leuten Lukasz Gottwald, Max Martin, sowie nur bei 'Hot N Cold' Cathy Dennis. Drei Stücke schrieb die Gute sogar selber. Diese sind der Titeltrack, das ebenfalls schon erwähnte 'Thinking Of You', bei dem man Vergleiche mit Shania Twain ziehen kann, sowie das überaus rockige 'Mannequin'. Der Einsatz an elektronischen Klängen ist hier nicht übertrieben worden, das Album ist also nicht wie so mancher Pop überproduziert. Stattdessen werden elektronische Klänge gekonnt mit Gitarre und Bass zu einer gut klingenden Speise zusammengemixt. Die Stücke sind von der Instrumentierung her facettenreicher als manch so anderes Popalbum aus den Charts. Punk-Rhythmen und der dazugehörige Gesang in 'Waking Up In Vegas' und 'I'm Still Breathing' lassen Vergleiche mit der meiner Meinung nach von der musikalischen Qualität darunter liegenden Avril Lavigne zu. Mir gefällt besonders 'Hot N Cold'. Da gibt's außer druckvoller Strophe und knalligem Refrain auch eine sehr geile Bridge. Und immer wenn man denkt, der Refrain kommt nicht mehr, knallt er nahezu überraschend aus den Boxen! Sehr geil! Bei 'I Kissed A Girl' outet sich die Katy vielleicht. Wer weiß! Sei's drum. Auch ein toller Hit, der zurecht wie 'Hot N Cold' in vielen Länder die absolute Spitze der Charts erreicht hat. Das mit Akustikgitarre ausgestattete 'Lost' erinnert mich an irgendeinen anderen Interpreten. Ich komme nur nicht drauf, welchen. Die restlichen Songs sind allesamt nette 'Dudel'-Stücke. Als ich Katy Perry nur aus dem Radio kannte, machte ich den Fehler, sie in die gleiche Kategorie wie Britney Spears und Konsorten zu stecken. Als ich jedoch von ihren stimmlichen, songwriterischen, sowie instrumentalen Fähigkeiten mitbekommen habe, wusste ich, dass Katy mit der drei Jahre älteren, und dabei in allen Belangen wesentlich(!) unfähigeren Britney Spears nicht zu vergleichen ist. An dieser Stelle deshalb eine offizielle Entschuldigung bei Mrs Perry! Fazit: Gutes Pop-Album, aber dennoch nicht zu vergleichen mit der genialen Popmusik in Zeiten von Eurythmics und co' Anspieltipp(s): 'I Kissed A Girl', 'Hot N Cold', 'One Of The Boys' Vergleichbar mit: Avril Lavigne, Shania Twain Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Eines der besten Pop-/ Rock- Alben der letzten Jahre!,
Von Ingmar (Offenbach am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: One of the Boys (Audio CD)
Man ist doch als Rock- Fan immer wieder erleichtert, wenn nach längerer Durststrecke dann doch noch was HÖrenswertes auf den Markt kommt! Denn in den letzten Jahren war die Auswahl da ja leider etwas rar gesät.Zum Glück hat die hübsche Katy Perry zum Ende dieser Durststrecke in großem Maße beigetragen! Natürlich ist das kein geradliniger Rock and Roll, den das junge Mädchen hier spielt. Aber dafür, dass sie Rock mit Pop auf ganz verträgliche, eingängige, kreative Weise zusammenbringt, gebührt der Dame von mir großer Respekt! Zumindest ist dem Mädel da zusammen mit ihren Managern/ Produzenten ein großer Coup gelungen; denn mit ihrer Musik dürfte sie wirklich ein sehr großes Spektrum an Hörerschaft abgedeckt haben, das vom wichtigen allgemeinen Teenager- Markt, über die Girlies, dann die Jungs mit ihrer Vorliebe für hübsche Mädchen (Teenage- Queens), Disco- Besucher, Pop- Fans, Rock- Fans, überhaupt junge Mädchen, die sich mit der selbstbewussten jungen Frau identifizeiren können. Ja, selbst die Akustik- Fans kommen auf ihre Kosten; hat man doch den Eindruck, dass relativ wenig Computer, Synthesizer u.Ä. zum Einsatz kommen. Auch meint man immer wieder, man hört Anklänge von älterer Rockmusik immer wieder heraus, was auch für ältere Hörer angenehm sein müsste. Zuletzt dürften sogar die (vor allem in den USA sehr mächtigen) religiösen Hörer ihre Musik nicht ablehnen müssen; okay, "I kissed a girl" dürfte manchen konservativen Pfarrer etwas schocken; aber Fr. Perry verleugnet auch ihre Wurzeln in einem Pfarrer- Haushalt nie ganz, und vergisst so nicht, am Ende ihrer Dansksagungen im Booklet "vor allem erst einmal Gott zu danken" (das war dann aber wohl der einzige Bezug auf Gott im ganzen Album). Kurzum: für (fast) Jeden ist was dabei in ihrer Musik; Jeder kann sich diese Mucke zumindest anhören. Diese CD musste daher einschlagen bei der Hörerschaft wie eine Bombe! Denn Katy Perry's Songs sind darüber hinaus Ohrwürmer, bei denen man von Anfang bis Ende voll auf seine Kosten kommt, nie unterfordert ist als Hörer. Sie prägen sich schnell ein. Man ist von Anfang sehr begeistert. Es dauert dann eine lange Zeit, bis man vllt. von einigen Songs etwas genervt ist (ich jedenfalls kann SOngs wie "I kissed a girl" oder "Waking up in Vegas" trotz Katy's genialer Stimme nicht ewig hören!). Ihre Texte sind meist der Art, dass sie Teenager ansprechen. Man kann mir erzählen, was man will: diese Musik setzt sich von der sonstigen Rock-/ Pop- Musik (und leider auch von Katy Perry's 2. Album!) meist doch erheblich (nach oben) ab! Ich hatte mich schon gewundert, mit was sich die Jugend heute so abspeisen lässt (kein Vergleich z.B. zu Justin Biber!). Aber Madame Perry ist nicht nur äußerlich attraktiv (ich finde sie auch "interessant sexy", nicht einfach "nur" sexy; denn das sind andere auch!), und für ihr Alter äußerst selbstbewusst, sondern hat auch den Mut, mit was Neuem zu kommen, Gefühl und eigene Gedanken auszudrücken (in dieser Hinsicht würde ich ihr durchaus - ganz gewagt - eine gewisse Nähe zu anderen "Lichtblicken" der letzten Jahre, wie Emiliana Torrini oder gar Amy MacDonald geben, dabei aber ihre Eigenständigkeit (Einzigartigkeit) betonen!). Ich meine, diese Frau hat eine gewisse Aussage, ist nicht so "produziert" wie Andere, keine "Marionette der Industrie", sondern kommt authentisch, provokativ, entschlossen rüber! An jedem ihrer Songs hat sie zumindest mitgeschrieben, was sie sehr authentisch macht! Ihre Stimme ist sehr aufregend, unglaublich facettenreich, vor allem wenn sie Rock- Songs singt (z.B. bei "Fingerprints"). Katy Perry's Album ist echt eines der ganz wenigen Rock- Scheiben der letzten Jahre, die wirklich vom ersten bis zum letzten Song gefallen können. Herrlich der rockige Refrain von "One of the boys"! (wenn man dazu noch bedenkt, dass Katy diesen Hit ganz alleine geschrieben hat!) KEnnt wohl jeder, diese Single! Ich kann dazu nur sagen, dass es noch nicht einmal unbedingt der beste Song ist, wenn auch sehr gut! "I kissed a girl", der absolute Hit des Jahres, kommt wieder von Anfang bis Ende ziemlich rockig daher; vllt. mit leichten Anleihen an Madonna? Guter Song natürlich (wenn auch meiner Meinung nach nicht der Beste dieses Albums!) Der Song zeigt Perry's enormen Mut, in einem sehr konservativen, sehr christlich- fundamentalistischen Land solche provokativen Themen an die Öffentlichkeit zu bringen (nichtsdestotrotz kam der Song auf Nr. 1 in den USA!). "Waking up in Vegas": natürlich wieder mit Ohrwurmqualitäten. "Thinking of you" hat eher Balladen- haften Charakter (aber auch dafür eignet sich Perry's Stimme hervorragend!), aber sehr schön, mit originellen Wendungen. "Mannequin": der Song ist natürlich wieder gut, wenn auch nicht so sensationell wie die Vorgänger. Zeigt aber etwas böse die Verachtung Katy's für männliche Mannequins (Dressmen). Offenbar stellt die hübsche Frau Perry große Ansprüche an Männer, und meint, Männer sollten sich entsprechend verhalten (Frauen dürfen sich dabei ihrer Meinung aber wohl etwas mehr Freiheiten rausnehmen?: "I kissed a girl"!). "Ur so gay" hat nicht so sehr die Hit- Qualitäten wie andere Songs hier. Der SOng zeigt im Text Katy's Eigenwilligkeit (ich jedenfalls verstehe nicht ganz, wie jemand besonders schwul sein kann als Mann, wenn er "noch nicht mal Männer liebt"?). "Hot 'n' cold", ein weiterer großer Hit von Perry, wieder von ihr alleine geschrieben (!). Er ist wieder sehr persönlich: über einen Boyfriend (?) von ihr, der "heute so, morgen so" ist, und mit dem sie daher auf Dauer nichts anfangen kann. Es muss Einen nicht wundern, dass der Song eine Hit- Single wurde; aber den besten Song hier finde ich ihn dennoch nicht. "If you can afford me": auch hier geht's wieder schneller zu Gange. Nicht ganz so originell wie andere Songs (aber natürlich nicht schlecht), klingt etwas klassischer. "Lost" ist eine schöne, ruhige Ballade. Gut zur Abwechslung. "Self inflicted" ist wieder schneller, rockiger. Gefällt gut. "I'm still breathing" ist eine geniale Ballade. Mein persönlicher Favorit der ganzen Platte! (zumindest vom rein musikalischen hier). Den Song kann ich fast immer hören. "Fingerprints" ist wieder so ein bekannter Song von Perry, der einfach ins Ohr gehen muss. Einer der besten Songs hier auf dem Album. Der krönende Abschluss. Das Album- Cover zeigt Perry von ihrer guten (und sexy) Seite. Allerdings wirkt das eine Foto, das sie mit aufblasbarer Ente im Baby- Swimmingpool zeigt, etwas unpassend, und unterstützt nicht den selbstbewussten Charakter von Perry (sie ist kein "kleines Mädchen", "unschuldig" schon mal gar nicht!). Ansonsten bin ich äußerst erstaunt, wie sehr Frau Perry, ihre Musik und ihre Darstellung von sich selbst zusammenpassen! Bleibt nur noch die Frage, ob das Album eher "Engel oder Teufel" ist? Also, ich tendiere trotz Perry's religiösem Hintergrund/ Ursprung ziemlich eindeutig zum Teufel: die Frau nimmt nicht viel Rücksicht, repräsentiert die Jugend und deren Recht auf Spaß, provoziert, demonstriert Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit. Von christl. Demut. o.Ä. jedenfalls hier keine Spur! Seit Blues und Rock and Roll hat demnach der Teufel längst das Rennen gemacht; die Macht über uns und unsere Freizeit übernommen! - Auch die Pfarrerstöchter machen da beileibe keine Ausnahme mehr! Die Party ist voll, die Kirche leer. Aber wollen wir wirklich etwas Anderes? Rockmusik wirkt einfach überzeugender, spannender als Glaubensinhalte! Sie spricht uns auch mehr an, spricht uns "aus der Seele"; wir können uns damit einfach heute mehr identifizieren (vor allem als junge Leute). So bestimmen Individualität, Originalität und Emanzipation hier mehr die Message der Sängerin, statt z.B. Anpassung. Das ist unser Zeitalter. Das jedenfalls ist mir beim Hören dieser Scheibe wieder durch den Kopf gegangen. FAZIT: ein rundum gelungenes Album einer hochtalentierten, selbstbewussten, modernen, sing-, spielfreudigen und lebensfrohen (und -bejahenden) jungen Singer- Songwriterin, mit bemerkenswerter Stimme, und auch guten, persönlichen Texten, die sich mit diesen Songs bemerkenswert emanzipiert hat von der Kindheit und Elternhaus (sie hat ja als Pfarrer- Tochter früher eher religiös geprägte Musik gesungen!)! - Ein erstaunliches Zeugnis! Eines der besten ROck-/Pop- Alben der letzten Jahre! (Leider kann das Nachfolge- Album gegenüber dem Vorgänger- Album den hohen Standard in kaum einem Song halten! (wäre ja auch sensationell gewesen!) Bleibt zu hoffen, dass Katy mit ihrem 3. Album an das geniale erste anschließen wird!). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|
|