In den letzten Wochen haben ihnen bestimmt jede Menge Popwissenschaftler eingeredet, dass die neue Hard Fi "nur so la la" sei.
Hören sie nicht hin!
Sicherlich die subtilsten Melodien haben sie nicht, und auch nicht die besten Songtitel. Aber wen kümmert es.
Die Popappealschraube des Debüts noch ein wenig angezogen, haben sie ihre Punk (bzw. Clash)Referenzen zugunsten eines massenkompatibeleren (Wave)popsounds etwas zurückgesetzt. Auch fanden Hard Fi noch mehr Zeit, etwas ruhigere Stücke zu schreiben, welche im Radio allesamt Hits wären, wenn man sie denn dort spielen würde. Aber sollte man ihr Streben nach Massentauglichkeit als Indienerd nicht irgendwie anrüchig finden.
Ich sage nein!!!! Warum? Weil Hard Fi bereits bei ihrem Zweitwerk einen unverwechselbaren Fingerabdruck in der Popwelt hinterlassen haben. Weil sie es verstehen, diese heterogene Mischung aus Pop Punk Wave Dub und Rock zu einem (fast) unwiderstehlichen Amalgam zusammen zu schmelzen. Und weil man zwischen diesem bierseligen, englischen Fußballhymnen immer noch seine persönliche Träne im Knopfloch entdecken kann.
Gegen 11 gute Lieder gibt es keine guten Argumente!!!!