Sorry der Kritik, muß zugeben, daß ich mich im Death Metal Bereich nicht gut auskenne. Um dies nachzuholen habe ich mal kurz in ca 100 CDs der unterschiedlichsten Gruppen reingehört. Ein Opa wie Keith Richards oder Ritchie Blackmore wird diese Musik wohl kopfschüttelnd nicht verstehen. Ich ebenfalls nicht. Ein Song hört sich wie der andere an, niemand beherrscht eigentlich sein Instrument. Die Musiker würden wohl niemals in einer normalen Band aufgenommen werden. Ein Cover sieht wie das andere aus, man weiß genau, von welchen Themen die Texte wieder handeln werden. Langweiliger geht es nicht. Und einem vermarkteten Image beizutreten, daß sich nur aus Anti-Haltung gegen Religion versteht, ebenfalls blutleer und ohne eigene Kreativität. Sorry, vielleicht bin ich einfach zu alt, aber wenn die alten Bands wie Black Sabbath oder Led Zeppelin sich auf einer Messlatte von mehreren Metern jeweils unterschieden, dann ist der Unterschied der Black- oder Death Metal Bands auf einer Millimeterskala zu suchen, falls überhaupt. Was sind das für psychologische Faktoren, diec Leute stundenlang solcherlei Foltermusik anhören läßt? Den Verkaufszahlen nach zu urteilen, sind es nur ganz wenige, die sich dafür interessieren.