Neugierig wie ich bin, habe ich mein Geburtstagsgeschenk ein paar Tage zu früh ausgepackt, sofort angesehen und sehr genossen.
Ich liebe diesen Film! Es ist die Geschichte von zwei Menschen, deren Bindeglied die Musik ist.
Er ist ein g'standenes, irisches Mannsbild um die dreißig herum und bringt seine eigenen Kompositionen, täglich, als Straßenmusiker in Dublin, dem Publikum nahe.
Sie ist eine junge, tschechische Einwanderin, die sich und ihre kleine Familie mit verschiedenen Jobs über Wasser hält und die in ihrer Mittagspause, auf dem Flügel in einem Musikgeschäft, jeden Tag üben darf.
Nach dem eher zufälligen Zusammentreffen, erkennen beide die musikalischen Fähigkeiten des jeweils anderen und sie nehmen ein Demoband in einem Tonstudio auf, welches er benötigt, um in London Karriere zu machen.
Eine einfache Geschichte, wie sie immer wieder passiert. Zwei Menschen treffen sich, verstehen sich und kommen doch nicht zueinander.
Ein jeder lebt sein Leben in seinem eigenen kleinen Mikrokosmos, aus dem das Entkommen schwer ist, im Besonderen für die Frau, die die Verantwortung für ihre Familie sehr ernst nimmt.
Ich habe in diesem Film kein Musical gesehen, trotz des guten Soundtracks, sondern eine realistische, hoffnungsvolle Alltagsgeschichte.
Der Film kommt vollständig ohne Kitsch aus und hinterläßt ein unglaublich gutes Gefühl.
Meine Empfehlung für trübe, kalte Herbstabende: dieser Film erwärmt Geist und Herz ohne auf die Tränendrüse zu drücken.