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Das stille Kammerspiel schildert die Geschichte eines irischen Straßenmusikers, der in Dublin an seine Ex-Freundin gerichtete Lieder vorträgt. Diese hört eine rumänische Gastarbeiterin (Markéta Irglová). Selber Pianistin/Vocalistin, rät sie dem gitarrespielenden Sänger, die Songs aufzunehmen, um das Herz der Angebeteten zurückzugewinnen. Was zu einer klischeehaften, kitschigen Romanze führen könnte, entwickelt sich jedoch anders als gedacht. Der Grund: Once erzählt stimmungsvoll und authentisch von Träumen und Problemen, die den zwei Protagonisten im Weg stehen; von den winzigen Momenten, die Alltägliches plötzlich besonders machen von zutiefst sympathischen Menschen, die sich in ihrer kurzen gemeinsamen Zeit gegenseitig bereichern und inspirieren (Prinz).
Authentizität sowie Natürlichkeit zeichnen den mehrfach preisgekrönten Musik- und Liebesfilm aus. Denn als der für die Hauptrolle vorgesehene Schauspieler kurzfristig absprang, übernahm Glen Hansard kurzfristig dessen Position. Der Frontmann der irischen Indieband The Frames hatte 1991 als Gitarrist namens Outspan Foster bei der souligen Filmformation The Commitments erste Leinwand-Erfahrung gesammelt. Im vorliegenden Fall verkörpert er nicht nur Guy, sondern spielt auch zwölf der altmodisch akustisch arrangierten dreizehn Lieder, die zum Teil zusammen mit Iglová komponiert sind und (mit ihr beziehungsweise in Begleitung einiger The-Frames-Instrumentalisten) sehr intensiv vorgetragen werden. Einzig Gold wird von der hoch gelobten Formation Interference interpretiert, deren nach der Band betiteltes Debütalbum ebenso wie ihre CD Live At Dingle sehr empfehlenswert sind.
Stilistisch bietet der Score fast 44 Minuten lang minimalistisch-arrangierte, irische Folkmusik meist in der betörend-traurigen Variante, welche bisweilen in waidwunder Theatralik (Public) mündet. Es ist die ganz dicke Gefühlssoße, aber die darf es auch gerne sein, wenn sie denn so aufrichtig herausgesungen wird.
Dass die Wirklichkeit manchmal die (filmische) Fiktion übertrifft, zeigt sich daran, dass Irglová und Hansard, die in der 85-minütigen Kinoproduktion nicht zusammenfinden, in der Realität ein Paar wurden. Sie haben inzwischen sogar ein erstes gemeinsames Album aufgenommen. Sein Titel: The Swell Season. --Thomas Hammerl
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