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Produktinformation

  • Audio CD (15. November 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sanctuary (rough trade)
  • ASIN: B00006AG9F
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.647 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. How far Jerusalem
2. Just like an arrow
3. On a storytellers night
4. Before first light
5. Les mort dansant
6. Endless love
7. Two hearts
8. Steal your heart
9. All England's eyes
10. The last dance (Bonus Track)
11. Interview

Produktbeschreibungen

ON A STORYTELLERS NIGHT

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Kennen Sie Magnum? Und damit meine ich nicht die Serie, mit welcher Tom Selleck großen Erfolg feierte. Die 1972 gegründete (Hard)Rockband aus England ist Kennern der Szene sehr bekannt, kam jedoch nie zu ganz großem Ruhm. Angesichts der gebotenen musikalischen Qualität und dem gemessen an anderen AOR-Bands anspruchsvollerem Songwriting durch Tony Clarkin bleibt mir das unverständlich.

1983 schien dabei für die Band ein vorzeitiges Ende anzustehen. Das schon vierte Album "The Eleventh Hour" verkaufte sich mäßig und ließ nicht ansatzweise erahnen, dass mit Album Nr. 5 neue Maßstäbe gesetzt werden sollten. Dann erschien "On A Storyteller`s Night" und obwohl man sich noch weiter von den ursprünglichen Hardrock-Wurzeln entfernte, muss man dieses Album als einen der Glanzpunkte des Genres bezeichen, der trotz klarem 80er Sound in keiner Sammlung fehlen sollte.

How Far Jerusalem: Allein dieser Song markiert die Stilrichtung von MAGNUM. Komplex, sperrig mit tiefsinnigen Texten und nicht immer ganz genretreuen Twists. So ist dieser Opener 6:28 Minuten lang und zeugt von tiefsinnigem Anspruch. Partymusik hört sich freilich anders an. Bob Catleys Stimme ist dabei ein Erlebnis. Seine helle klare und dennoch kraftvolle Farbe ist ein klares Markenzeichen der Band.

Just Like an Arrow: Mit diesem Song geht es nun etwas konventioneller und fetziger zur Sache. Strophe und Refrain sind dabei so prägnant und fesselnd, dass man sie sicher als Neuhörer tagelang nicht aus dem Kof bekommt.

On A Storyteller's night: Erneut treten MAGNUM den Beweis dafür an, warum man dieser Band doch recht schnell verfallen kann. Was balladesk und still beginnt, zieht nach kurzer Zeit zu einer tollen Rocknummer an um dann wieder melancholisch zu enden. Immer wieder wechseln sich stille und langsame mit progressiven Elementen ab. In Sachen Songwriting setzt Tony Clarkin immer wieder Maßstäbe und gerade diese Vielschichtigkeit macht das gleichnamige Album zu einem tollen Erlebnis.

Before First Light: Die Gitarren begeistern. Wenn man genau hinhört, entdeckt man auch in diesem Song immer wieder neue Elemente, die man vorher nicht bemerkt hat. Konzenrtieren Sie sich einmal nur auf die Gitarren und dann mal nur auf die Arbeit am Synthesizer. Grandios!

Les Mort Dansant: Dieser Antikriegssong ist in meinen Augen ein Jahrhundertwerk. Das ist ganz große Kunst und in Sachen Komposition von einer derartigen Intensität, dass man in regelmäßigen Abständen einem Gänsehautschauer unterliegt. Auch hier sollten Sie mal darauf achten, wie nach und nach weitere Instrumente einsetzen und in welcher perfekter Symbiose sie das Klangbild erzeugen. Wahnsinn! Einer der besten Song von MAGNUM und darüber hinaus ein klares Genrehighlight. Mit seinen abwechslungsreichen knapp 6 Minuten ein Song für die Ewigkeit...

Endless love: Dieser Song ist meiner Ansicht etwas schwächer. Wenngleich mir die Strophen sehr gut gefallen, flacht der Refrain doch sehr ab. Mir fehlt hier einfach etwas die melodische Vielfalt, die sonst geboten werden.

Two Hearts: Ein Ohrwurmkracher. Allein das Intro mittels Akustikgitarre ist grandios, lässt es doch in keinster Art und Weise erahnen, wie der Song weitergeht. Der Refrain lässt einen wochenlang nicht los...

Steal Your Heart: Gute Laune pur. Auch dieser Song stellt eindrucksvoll unter Beweis, mit welcher Elementvielfalt Magnum ihren ganz individuellen Stil kreieren.

All England Eyes: Dieser Song kann mich leider am wenigsten begeistern. Zu eintönig steht er klar hinter den anderen Meisterwerken dieses Albums.

The Last Dance: Das Album endet mit einer der schönsten und zugleich traurigsten Balladen, die ich kenne. Kein Kitsch, einfach intensiv und eine Melodie zum Niederknien. Der perfekte Ausklang eines einzigartigen Albums.

Fazit: Von Fans wird dieses Album als das Meisterwerk von Magnum gefeiert. On A Storyteller`s Night ist in jeder Hinsicht eine überragende Produktion. Das Songwriting Clarkins stellt die Speerspitze des Genres dar. Bob Catleys Stimme und die Instrumentalisierung gehen eine perfekte Symbiose ein und erzeugen und tolles, unverwechselbares und intensives Klangerlebnis. Dazu gesellen sich Texte, die man wirklich als kleine Geschichten beschreiben kann und die einem immer wieder Bilder in den Kopf zaubern oder nachdenklich stimmen. Gerade Les Morts Dansant bewegt in tiefer Art und Weise. Und auch wenn es nur 10 Titel sind, von denen zwei sogar ein wenig abfallen, ist der Rest dieses Albums von eben dieser herausragenden Qualität, das ich jedem wirklich rate, sich dieses Album in der 2005 veröffentlichten Neuauflage zuzulegen. Jeder, der gerne bewusst und nicht nur nebenher Musik hört, den erwarten auf On A Storyteller`s Night wahre Schätze, die berühren. Ein herausragendes Album und in jeglicher Hinsicht einzigartig...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn ich die meiner Meinung nach zehn besten Alben aller Zeiten nennen müßte, wäre sicherlich ein "Reckless" von Brian Adams, ein "Love At First Sting" von den Scorpions, ein "Homerun" von Gotthard, ein "Blood From Stone" von Dare, ein "Trouble Or Nothing" von Robin Beck, ein "Bat Out Of Hell (Part 1!)" von Meatloaf und ein "On A Storyteller's Night" von Magnum mit dabei! Vor allem "Just Like An Arrow" hat es mit angetan, aber auch beim Titeltrack handelt es sich um einen Rocksong der sich "Sie" schreibt, mit einem balladenhaften Beginn und einem rockigen Refrain. "The Last Dance" ist eine wunderschöne Ballade und wie geschaffen für den letzten Track einer überragenden CD. Aber auch der Magnumklassiker "How Far Jerusalem" als Opener, der bei jedem Konzert der Band zu hören war, ist ein Meilenstein in der Rockgeschichte. Die Stimme von Sänger Bob Catley eignet sich einfach perfekt für Magnums Interpretation von Melodicrock, der von diesem Tonträger nahezu in Perfektion aus den Lautsprecherboxen schallt. Nachdem sich die Band ja zuerst aufgelöst und sich dem vernehmen nach mittlerweile in einer etwas veränderten Besetzung wieder zusammengefunden hat (allerdings immer noch mit dem Duo Tony Clarkin an der Gitarre und als Songwriter sowie Bob Catley als Sänger), kann ich nur eine Zeile des Refrains aus dem Titelsong zitieren: "Keep your night light burning", am besten im Stile von "On A Storyteller's Night".
Diese Scheibe konnte nach meiner Ansicht qualitativ von Magnums Nachfolgealben nicht ansatzweise erreicht werden, obwohl auch diese zum Teil recht ordentlich waren. Auch das bislang letzte Album der Band "Brand New Morning" von 2004 fällt gegen "On A Storyteller's Night" meilenweit ab! Aber es ist auch sehr schwer ein Ausnahmealbum nochmals qualitativ zu erreichen, geschweige denn nochmals zu toppen! Ansatzweise schafften es Magnum meiner Meinung nach nur noch mit "Wings Of Heaven".
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandios 2. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
"On a Storyteller's Night" markierte wohl den kreativen Höhepunkt der englischen Bombast-Rocker MAGNUM, deren Stil auch bis heute von niemanden wirklich kopiert werden konnte. Ließen die beiden Vorgänger "Chase The Dragon" und "The Elevent Hour" bereits aufhorchen lassen, so gelang ihnen mit dem bis dato (1985) fünften Studioalbum der große Wurf (es folgten noch weitere großartige Alben!).
Denn "On a Storyteller's Night" weiß sowohl durch seine märchenhafte Atmosphäre als auch die Eingängigkeit der einzelnen Songs zu begeistern (Ausfälle gibt es keine). Und trotzdem sind vor allem neben dem garandiosen Titelsong sowohl der dramatische Opener 'How Far Jerusalem' als auch 'Les Mort Dansant' besonders hervorzuheben.
Schwachpunkte lassen sich in meinen Augen auch nach unzähligen Durchläufen nicht finden. Deswegen verdient "On a Storyteller's Night" nichts anderes als die volle Punktzahl.
(Für alle, die MAGNUM noch nicht kennen: Der "Härtegrad" des Albums bewegt sich in etwa auf Queen-Niveau.)
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