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„Kill The King" - beginnt mit dem typischen Rainbow Konzert Intro „Over The Rainbow" aus dem gleichnamigen Film mit Judy Garland. Dann setzen die Drums ein und das Konzert beginnt. Immer mit Power! Kill The King war auf der Tour schon der Opener, obwohl es als Studioversion noch nicht zu haben war (erscheint auf dem Folgealbum „Long Live Rock'n'Roll" 1978 - allerdings ohne Tony Carey und Jimmy Bain).
"Man on The Silver Mountain" Medley - inklusive einem „Blues"-Song (auf keinem Studioalbum) und Starstruck. Dio spielt mit seiner Stimme, lockert den Rockklassiker auf (was er noch heute auf seinen Konzerten macht mit wechselnden Stücken aus seiner Kariere). Klasse gesungen!
"Catch The Rainbow" - über 15 Minuten Ballade vom Feinsten, die geniale Symbiose zwischen Blackmore und Dio. Eine Ballade, die ganz leise beginnt, die live noch viel mehr unter Haut geht, Gitarre und Stimme sind so harmonisch und gefühlvoll. Dio wechselt ständig von Kopf- zu Bruststimme und umgekehrt, dass es nur so eine Freude ist.
„Mistreated" - von der Deep Purple Mark III Besetzung (Original auf dem Album „Burn"). David Coverdale und Deep Purple werden überhaupt nicht vermisst, einfach genial.
„Sixteenth Century Greensleeves" - hier zeigen Rainbow, wohin es mit ihrer Musik gehen soll: viel Bass, geniale Solis und die Powerstimme von Dio. Welches Potential in diesem Lied steckt, zeigen Rainbow vor allem live (noch besser auf der „Live In Germany" 76, DCD).
„Still I'm Sad" - ein Yardbirds-Cover, in der Studioversion noch als Instrumental (leider). Was Dio mit diesem Lied auf diesem Album anstellt ist nur noch genial. Das ist Powerrock aus den 70ern vom Feinsten. Und dafür sind sogar diese 11 Minuten zu kurz.
Dieses Livealbum brilliert mit einer Spielleidenschaft, die vor allem nach Dio's Weggang nicht mehr bei Rainbow zu hören war. Der Egozentriker Ritchie Blackmore weiß zwar, was er kann, ist jedoch in seiner Personalpolitik voll daneben. Denn nach dieser Tournee Jimmy Bain und Tony Carey rauszuwerfen grenzt fast an Dummheit. Das folgende Studioalbum „Long Live Rock'n'Roll kann dank Dio und Powell das hohe Level halten.
Für den Liebhaber des 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!
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