Es hätte wohl niemand so recht erwartet, dass Queensberry es bis zu einem 2. Album schaffen.
Doch hier ist es. Und zwar sowas von. Ich finde "On My Own" ist wirklich spitze geworden.
Vergleichbar mit "Volume 1", ist es allerdings meiner Meinung nach nicht.
Der Stil der Mädels hat sich sehr geändert und sie haben sich eindeutig weiterentwickelt und sind erwachsener geworden.
Ich finde das Album hat die perfekte Balance zwischen Balladen und Pep.
Auf der einen Seite die Balladen wie "Every Now And Then", "Lifelong Lovesong" und "Changes" - besonders Changes hat es mir angetan- die einfach nur schön sind.
Und der Kontrast dazu sind die peppigen Lieder "Selfish" und "Love On The Radio", einfach nur klasse.
Aber auch die anderen Songs gefallen mir gut; Scandalous, das man noch aus der Popstarsstaffel kennt und dann natürlich noch Too Young und Hello, über die man eigentlich nicht mehr viel sagen muss.
Ich kann meinem Vorredner überhaupt nicht zustimmen, dass Antonella untergeht. Ich habe es genau als das Gegenteil empfunden.
Gerade bei den Balladen kommt Antonella richtig gut zur Geltung. Gänsehaut Gefühl!
Ich bin eher der Meinung, dass es Vici ist, die ein bische im Hintergrund ist.
Dann möchte ich Abschließend noch sagen, dass ich es mitterweile nicht mehr nachvollziehen kann, warum diese Band nicht akzeptiert wird.
Was müssen sie denn noch alles machen? Ihre aktuelle Singel ist gerade auf Platz 4 der Charts- tendenz steigend-, sie haben gerade als erste deutsche Casting Band einen Plattenvertrag bei einem US Label unterschrieben. Da können sie ja so schlecht nicht sein.
Und man kann doch hier nicht einfach nur einen Stern geben, weil man einmal in die Songs reingehört hat und sowieso von vornherein Vorurteile hat.
Das wird Queensberry nicht gerecht. Man muss sich doch auch ein bischen mit der Band beschäftigen.
Die 4 sind wirklich sehr sympathisch, authentisch und ehrgeizig.
Und mir gefällt es, wie sie sich in der Öffentlichkeit geben und presentieren.
Außerdem finde ich, dass man merkt, dass sie an ihrer Musik Spaß haben und sich nicht in irgendein Image pressen lassen, sondern sich damit identifizieren können.