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On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society
 
 
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On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society [Englisch] [Taschenbuch]

Lt. Col. Dave Grossman
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On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society 4.6 von 5 Sternen (61)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Back Bay Books (1. November 1996)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0316330116
  • ISBN-13: 978-0316330114
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,2 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.008 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Dave Grossman
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Produktbeschreibungen

From Booklist

What makes soldiers kill--or not--animates this intriguing survey by a psychologist and former U.S. Army officer. Grossman reveals that only a fraction of soldiers kill during warfare (and feel revulsion when they do); the rest (about 85 percent in World War II) resist by missing the target or refusing to fire. With an eye to the military command's imperative of overcoming that innate resistance, Grossman quotes numerous anecdotes that exemplify the phenomenon and studies that examine it. With such knowledge, the military has implemented training that gets firing rates up to 90 percent of soldiers, but the psychic cost of blazing away for real is heavy. Individually, a killer goes through thrill-remorse-rationalization stages; socially, the killer needs reassurance and if it is not received, will suffer post-traumatic stress syndrome, characteristic of Vietnam veterans. Grossman concludes his findings of "enabling factors" in killing by identifying them at work in the rampant violence afflicting American society. A book that requires some steely fortitude to finish, but once done, On Killing delivers insights on human nature that are both gratifying and repelling. Gilbert Taylor -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Library Journal

Grossman (psychology, West Point) presents three important hypotheses: 1) That humans possess the reluctance to kill their own kind; 2) that this reluctance can be systematically broken down by use of standard conditioning techniques; and 3) that the reaction of "normal" (e.g., non-psychopathic) soliders to having killed in close combat can be best understood as a series of "stages" similar to the ubiquitous Kubler-Ross stages of reaction to life-threatening disease. While some of the evidence to support his theories have been previously presented by military historians (most notably, John Keegan), this systematic examination of the individual soldier's behavior, like all good scientific theory making, leads to a series of useful explanations for a variety of phenomena, such as the high rate of post traumatic stress disorders among Vietnam veterans, why the rate of aggravated assault continues to climb, and why civilian populations that have endured heavy bombing in warfare do not have high incidents of mental illness. This important book deserves a wide readership. Essential for all libraries serving military personnel or veterans, including most public libraries.
Mary Ann Hughes, Neill P.L., Pullman, Wash.
Copyright 1995 Reed Business Information, Inc. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
One of the roots of our misunderstanding of the psychology of the battlefield lies in the misapplication of the fight-or-fight model to the stresses of the battlefield. Lesen Sie die erste Seite
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alters opinions 13. März 2000
Format:Taschenbuch
I am a reporter. Most people would expect me to deny Lt. Col. Grossman's findings, pertaining to violence in the media, as sensationalist and misleading since I should know where my bread is buttered.

I admit, I was skeptical, but during research for an article on violence in the schools, I came across the colonel's book, "On Killing". After reading it, I became a convert.

The comparison of the military's usage of operant and classical conditioning techniques with the psychological effects experienced by juveniles when they observe violence - or participate in it, in the case of interactive shoot-'em-up video games - was quite enlightening. Col. Grossman brought a fresh perspective to the debate and convinced me to rethink my original opinion.

Of course, his theory wouldn't hold unless he could prove that humans, by nature, are unable to kill other human beings unless trained and psychologically conditioned to do so. I believe he did prove this point.

Simplistic solutions such as instituting media criticism courses, turning off the TV or banning guns won't stop the killing because they don't get at the core psychological problems and they don't address the enabling factors that are co-conspirators in juvenile violence.

Listen to this man.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer sich mit Themen wie Militärgeschichte und Militärsoziologie mittels der Instrumente des wissenschaftlichen Handwerks deutscher Ausprägung befasst, der ist durch den ersten Eindruck von Grossmans Buch ersteinmal verwirrt oder gereizt - je nach Gemütslage: Eine extrem knappe Bibliographie und die ist weder besonders eklektisch noch aktuell. Keine Belegarbeit - Fußnoten tauchen zwar vereinzelt auf, sind aber nur Anker für Exkurse. Die Struktur des Buches ist so untergliedert, dass die einzelenen Fließtexte praktisch auf jeder zweiten Seite von einer Unterunterüberschrift durchbrochen sind - lange, kontemplative Texte auf der Basis wissenschaftlicher Forschung mit präziser Belegarbeit sind hier also Fehlanzeige.

Steigt man dann in das Buch selber ein, so verstärkt sich dieser Eindruck noch: Ein für deutsche Begriffe stilistisch flapsiger Schreibstil, der eine Argumentation darlegt, die nicht zwischen Pros und Contras mändert, sondern definitiv formulierte Aussage an definitiv formulierte Aussage reiht - hier liest der kritische Leser in Stil und Argumentation deutlich Grossmans militärische Provenienz heraus. Dazu kommen mehr als kühzne Generalisierungen, die mehr als einmal nicht nur für den historischen Bereich fragwürdig erscheinen, sondern gleich noch andere Disziplinen mit ankratzen. Das Buch erhält durch diese Kombination einen beinahe stammtischartigen Beigeschmack.

Warum ist es dann dennoch zu empfehlen? Weil Grossman in diesem aufreizenden Stil ein Buch vorlegt, das eine so faszinierende These durchdekliniert, dass man das Buch einfach nicht weglegen will. Der Untertitel des Buches grenzt die Frage ein: "The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society".

Grossmann, der unter anderem Psychologie in West Point lehrte an der Arkansas State University Professor für Military Science war, argumentiert, dass die psychologische Tötungshemmung des Menschen bis in das 20. Jahrhundert hinein so stark war, dass Soldaten der Neuzeit (nur hier liegen Daten vor) zu über 80% alles getan haben, um das Töten des Gegners zu vermeiden - wohlgemerkt das Töten, nicht die Schlacht als solche, es geht hier nicht um "Feigheit" im altmodischen Sinne. Grossman legt ein ganzes Panoptikum von Aspekten dar, die diese Tötungshemmung begründen und verstärken und stellt gleichzeitig dar, welche Faktoren diese Hemmungen wieder aufweichen können. Die beiden Punkte umfassen Angst, Erschöpfung, Schuld, Hass, Grenzen der Wahrnehmung, Distanzen des Tötungsvorganges, mechanische Filter, Befehlszwänge, Gruppenvergebung, Kosten-Nutzen-Rechnungen, psychopathische Prädsipositionen, rassistische Perspektiven und noch mehr. Dieses Kapitel lässt den Leser geradezu atemlos zurück: Jeder einzelne Punkte ist anregend und überraschend einerseits - fühlt sich aber auch jedes mal ob der oben genannten Kritik vollkommen unfertig an und fordert nach einem drastischen "Mehr" an Informationen und Belegarbeit.

Nach einem kurzen Exkurs zum Thema Atrocities geht Grossman dann zum zweiten Teil über: Nachdem das US-Militär nach dem Zweiten Weltkrieg die Tötungshemmung erkannt hatte und einen nicht geringen Teil der von Grossman referierten Aspekte als Gründe dafür erforscht hatte, war die naheliegende Frage aus Sicht der Militärs angesichts von 80% Nichtkämpfern natürlich: "Was tun wir dagegen?" Grossman stellt die Methoden dar, mit denen das US-Militär die Rate von Nichtkämpfern in Vietnam auf unter 5% drückte - hier geht es vor allem um Konditionierung und Automatisierung von Abläufen. Dieser Teil mündet in eine Darstellung der Kosten dieses Prozesses: Wenn gezielt eine tief verwurzelte und weit verbreitete psychologische Sperre eingerissen wird, muss dies Konsequenzen haben. Diese maniferstieren sich in der explosionsartigen Zunahme von posttraumatische Belastungsstörungen bei US-Soldaten seit Vietnam.

In einem letzten und schwächsten Teil geht Grossman dann auf Parallelen dieser Konditionierung beim Militär einerseits und den Auswirkungen von Computerspielen und Actionfilmen auf die junge Generation Amerikas andererseits ein. Dieses besonders kühne und generalisierende Kapitel war es, das Grossmann in der Diskussion um Amokläufe, Computerspiele und Hollywood in Amerika relativ bekannt machte.

Das Buch lässt den kritischen Leser angeregt gereizt gleichermaßen zurück. Angeregt, weil das Buch enorm viele neue und faszinierende Facetten präsentiert, die auch alle eine innrere Logik haben und deshalb nicht einfach verworfen werden können. Gereitz deshalb, weil diese faszinierenden Facetten zu kurz, zu platt, zu generalisierend und vor allem zu schlecht belegt präsentiert werden.

Das Buch ist damit vor allem eines: Eine gute Startbasis für das Eintauchen in Militärsoziologie und Kriegspsychologie. Das Problem ist nur, dass dieses Eintauchen sehr vorsichtig geschehen muss, da das Becken nicht sehr tief ist - dieser Bereich steht erst am Anfang der breiten wissenschaftlichen Ausarbeitung. Das macht Grossmans Buch noch wichtiger. Und noch reizender.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Autor war Army Ranger und Fallschirmjäger, er unterrichtete Psychologie in West Point und hat derzeit eine Professur über Militärwissenschaften in Arkansas inne.
Mit diesem Buch gibt er eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema Posttraumatische Streßverarbeitungsstörung. Er betrachtet das Thema ausschließlich aus militärischer Sicht. Die Abhandlungen sind sehr umfassend.
Grossman geht unter anderem der Frage nach, weshalb PTSD bei Vietnam Veteranen signifikant öfter vorkommt als bei Weltkrieg II Veteranen. Seinen Äußerungen liegen anerkannte Studien zu Grunde. Dennoch zeigt er auch Stärken und Schwächen in der Vorgehensweise dieser Studien auf.
Alles in allem sehr zu empfehlen.
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