Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Titel ist in englischer Sprache. Wettbewerb und Strategie, eine Zusammenstellung von Arbeiten von Michael E. Porter, ist eine kritische Betrachtung der internationalen Alle-gegen-alle-Wirtschaft.
Porter, Professor an der Harvard Business School, ist einer der anerkanntesten und innovativsten Ökonomen seiner Zeit. Der Autor von fünfzehn Büchern berät führende gewählte Regierungsbeamte und Wirtschaftsführer in allen Teilen der Welt. Wettbewerb und Strategie enthält 13 seiner besten Artikel aus den letzten 15 Jahren, darunter auch zwei neue. Der Kern seiner Botschaft ist, daß jede Firma, jedes Land und jede Person das Thema Wettbewerb beherrschen muß, um in der brutalen nationalen und internationalen Wirtschaftswelt bestehen zu können. Wettbewerb ist der Schlüssel zu hervorragender Leistung. Sie machen sich Sorgen um Ihren Job, oder darüber, daß Ihre Dienstleistungen veraltet sein könnten? Porter ist der Meinung, daß ein bißchen Angst niemand schadet. "Firmen, die Wert auf Stabilität, treue Kunden, abhängige Lieferanten und schlafende Konkurrenz legen, laden Trägheit und letztendlich Versagen geradezu ein", schrieb er 1990 in seinem Essay "The Competitive Advantage of Nations".
Porter kritisiert schon lange das kurzfristige Denken an der Wall Street, das oft den Wettbewerb unterdrückt und der Wirtschaft schadet. In "Capital Disadvantage: America's Failing Capital Investment System" spricht er sich für erheblich niedrigere Kapitalgewinnsteuersätze für diejenigen aus, die langfristig investieren. Er drängt auch darauf, daß Investoren und Firmen damit anfangen, gemeinsam zu denken. Er vertritt die Meinung, daß Rentenfondsinvestoren und institutionelle Anleger für die Firmen, die sie besitzen, ein größeres Mitspracherecht eingeräumt bekommen sollten. Es sei verrückt, Firmenleiter zu haben, die wenig Fachkompetenz besitzen oder kaum ein finanzielles Interesse an der Firma haben, schreibt er.
Porter ist oft unkonventionell und behauptet, daß Geschäftsleute dies auch sein sollten. In seinem Essay "Green and Competitive" zeigt er wenig Verständnis für Firmen, die über Umweltvorschriften klagen. Vorschriften, die die Umwelt schützen, müssen ja nicht zwangsläufig Firmen ersticken -- mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Ansatz, können sie die Produktivität sogar steigern. Rhône-Poulenc, ein chemisch-pharmazeutischer Betrieb in Frankreich, hat dies bewiesen, als er anfing, ein bestimmtes Nebenprodukt als Zusatz für Färbe- und Gerbmittel zu verkaufen, anstatt es wie bisher zu verbrennen. Wettbewerb und Strategie ist lesenswert und provokativ und wichtig für Wirtschafts-, Regierungs- und Finanzführer wie auch für kleine Geschäftsleute und Investoren. --Dan Ring
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On Competition, a collection of works by Michael E. Porter, is a critical examination of the dog-eat-dog international economy. A Harvard Business School professor, Porter is one of the most respected and innovative economists of his time. Author of 15 books, he advises key elected officials and business leaders in all parts of the world.
On Competition features 13 of his best articles over the past 15 years, including 2 new ones. The essence of Porter's message is that every company, country, and person must master competition to thrive in brutal international and domestic economies. Competition is the key to excellence. Worried about losing your job or your services becoming obsolete? Porter believes that a little fear is good for everyone. "Companies that value stability, obedient customers, dependent suppliers and sleepy competitors are inviting inertia and, ultimately, failure," he writes in his 1990 study and essay "The Competitive Advantage of Nations." Porter is a longtime critic of the short-term thinking on Wall Street that often stifles competition and hurts the economy. In "Capital Disadvantage: America's Failing Capital Investment System," he calls for much lower capital-gains rates for people who invest for the long term. He also urges investors and businesses to start thinking together. He contends that pension funds and institutional investors should get a greater say over the companies they own. It's wacky to have company directors with little expertise or financial interest in the company, he writes.
Porter is often unconventional and asserts that businessmen must be, too. In his essay "Green and Competitive," he shows little sympathy for businesses that complain about environmental regulations. Rules to protect the environment don't have to strangle companies--they can actually improve productivity with the right attitude and approach. Rhone-Poulenc, a French chemical and drug company, proved this when it stopped incinerating a certain byproduct and began selling it as an additive for dyes and tanning. Readable and provocative, On Competition is vital for business, government, and financial leaders as well as small-business people and investors. --Dan Ring