Universitätssatire mit richtig Substanz, komisch und traurig zugleich; ein Roman, gespickt mit Situationskomik, in dem sich die Zufälle und Ereignisse überschlagen, in dem es aber auch um Identitätssuche geht (beim Heranwachsen, in der ersten Liebe, nach dreißig Jahren Ehe), um Wahrheit und Wahrhaftigkeit, um die Frage nach dem, was Schönheit ausmacht, und um die Rolle des Wissens.
Gleichzeitig eine Familiengeschichte à la Franzen mit ähnlich groß-gescheiterten Gestalten, Satire auf Wissensbetrieb und Intelligenzia, bietet es Einblicke in Rap und Poesie, in politische und gesellschaftliche Fragen, und ist gleichzeitig eine spannende, mit Spaß zu lesende Lektüre.