On The 6, das Debut von La Lopez, finde ich persönlich das Beste und Ehrlichste. Auf dem Album findet man so einiges an Stilrichtungen wie Latin, Pop und gefühlvolle Balladen. Sie selber möchte eigentlich auch als Latina gelten und mit diesem Album kann ich auch nur mit dem Kopf nicken, auch noch mit dem J.Lo Album. Aber seit sie die Remixe mit de Hip Hoppern rausgebracht hatte, die alles andere als schlecht waren, hat sie genau dies, was sie ausmachte über Bord geschmissen. On The 6 und J.Lo sind ihre besten CD's, da kann ihre neueste "Rebirth" alles andere als mithalten.
If you had my Love (10/10) war ihre erste Single, die auch prompt #1 wurde. Eigentlich ist es so eine Halbballade mit einem doch starken Beat und genau solche Kombinationen, die ein Stück speziell machen fehlen heute von ihr. Should've never (9/10) ein überlanges Stück, aber genau hier zeigt sich ein wunderschöner Mix aus Ballade und Latinstück. Too Late (9/10) ein schnelleres Stück, welches auch überzeugt, denn es besitzt ein Ohrwurmfaktor. Feelin so good (9.5/10) ist dann der erste eher Hip Hop orientierte Song, der jedoch sehr gut ist und vorallem ist der Rap nicht übertrieben. Let's get loud (10/10)* ist das Highlight der CD und wahrscheinlich auch das beste Stück von Jennifer. Hier stimmt einfach alles, ein Rhythmus, der in die Beine geht. Mit Could this be love (9.5/10) zeigt sich die erste richtige Ballade, die sehr schön gesungen wird jedoch nie einen wirklichen Höhepunkt erreicht. No me ames Tropical Remix (8/10) diese Version höre ich ehrlich gesagt nie, denn die Balladenversion finde ich viel schöner als dies hier. Waiting for tonight (10/10) ist doch wieder ein Hammersong, so ein Latinpop-Song wie auch Open off my love (9.5/10), beide sind sehr gut! Promise me you'll try (10/10) ist wieder eine Ballade, die jedoch besser ist als die erste, wegen dem Höhepunkt und die Stimme kommt besser zur Geltung. It's not that serious (9.5/10) ist wieder so ein Mix aus einem R'n'B Beat und einer Latinogitarre als Begleitung. Talk about us (9/10), noch ein langsamer Song, der eindeutig schlechter als die anderen beiden Balladen ist, denn er langweilt ein wenig nach ein paar mal hören. No me ames (10/10) mit Marc Anthony als balladenversion ist einfach nur schmacht und schnulze! Aber sehr gut! Una noche más (10/10) spanische Version von Waiting for tonight, gleichgestellt wie das Englische. Baila (9.5/10) geht dann noch mal in die Knochen, denn dieser Song regt nun wirklich zum tanzen an. Was auch der Sinn sein sollte, denn Baila ist auch die Aufforderung zum tanzen. Do you know where you're going to (8.5/10) wäre ansich sicher ganz schön, aber ich als Riesen Mariah Carey Fan gefällt mir deren Version besser, weil sie über die bessere Stimme verfügt. Sicher J. Lo macht ihre Aufgabe gut.
Fazit: On The 6 bleibt mein Favorit unter den Jennifer Lopez Alben knapp vor J.Lo. J to tha L-O! The Remixes! war eher so ein Album, welches zur Hälfte Hammer war (Ain't it funny, I'm real, Alive...) und zur anderen Hälfte Schrott war (Let's get loud, Waiting for tonight). This is me...then war ansich nicht schlecht, aber im Gesamten zu langsam und zu sehr von Ben Affleck beeinflusst (das eher peinliche Dear Ben). Rebirth ist da eher ein Absturz, denn was man This is me...then eben nicht vorwerfen kann, ist dass auch die langsamen Balladen es in sich hatten. Aber auf Rebirth sind die Songs auf der 2. Hälfte der Platte wirklich nicht gut. Deshalb On the 6 kaufen und geniessen.