Pelewins Debüt, so weit ich weiß. Ein Roman der weit über die postsowjetische Umbruchsbewältigung hinaus, in bester kafkascher Tradititon nach dem Ab-Grund der Realität fragt. Er ist so ungeheuer ernst, weil er sich selbst nicht ernst nimmt. Es ist wunderbar etwas so Leichtes zu lesen, daß doch zugleich in die Tiefe führt und nach dem fragt was den heutigen Russen bzw. den modernen Menschen trägt. In bester metaphysisch, universalmenschlicher Tradition russischer Literatur. In hundert Jahren wird man ihn zusammen mit Solschenizyn, Bulgakow, Platonow und Nabokow als den für das 20.Jh. repräsentativen Autoren nennen.