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Kundenrezensionen

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am 14. September 2008
Michael Pollan's 'Omnivore's Dilemma' gehört für mich zu den besten Büchern, die ich in den letzten zehn Jahren (mindestens) gelesen habe. Wäre es nicht nur auf englisch verfügbar, wäre es fraglos das EINE Buch, das ich jederzeit und so oft wie möglich, verschenken würde. Meines Wissens gibt es im deutschen Sprachraum kein Buch zum Thema Ernährung (im weitesten Sinne), was Michael Pollan's Darstellung auch nur annähernd das Wasser reichen könnte. Und dies nicht nur wegen der Breite des beschriebenen Sujets, sondern auch wegen Pollan's begnadeter Schreibkunst. Das Buch hat mich in eine ganz neue Dimension des Wissens über die Natur von Lebensmitteln und deren Herstellung gehievt. Soviel zu lernen bei gleichzeitig so hohem Lesegenuss ist einzigartig.
Ich selbst lese wohl relativ viele Bücher im englischen Original, bin aber alles andere als ein 'native English speaker', die schriftstellerische Leistung von Pollan wurde mir jedoch von der ersten Seite an deutlich. Im deutschsprachigen Raum überwiegt die eher fade journalistische Schreibe bei Büchern zum Thema 'Food'. Das Lesen des OD (auf Amazon.com gibt es über 440 meist ähnlich überschwengliche, positive Rezensionen zu dem Buch, wobei der Titel häufig nur als OD bezeichnet wird) war ein Genuß und nehme ich allein meine Unterstreichungen, Hervorhebungen und Randbemerkungen, dann gibt es - glaube ich jedenfalls - kein einziges Buch meiner Lesekarriere (und die reicht über Jahrzehnte), das dem auch nur nahekommt. Wie gut muss das Englisch sein, um das Buch mit großem Appetit lesen zu können? Ich würde sagen, 'advanced' sollte der Sprachskill schon sein und dann bleiben immer noch viele Wörter - und nicht nur die Fachbegriffe -, die man im Wörterbuch nachschlagen muss. Klar, kaum jemand wird über dieses Nachschlagen begeistert sein, aber wie gesagt: Dieses Buch lohnt sich mehr als viele, viele andere.
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am 26. Oktober 2007
'Du bist, was du isst.' - Doch was essen wir, in der industrialisierten Welt heute eigentlich? Welche Beziehung haben wir zu unserem Essen, woher kommt es, auf welchem Weg wird es hergestellt und wie beeinflusst es das Leben jener, die sich damit beschäftigen, dass wir unsere Steaks, unser Obst, unseren Salat auf den Teller bekommen?
Wie kommt es, dass es bei Essen mehr als bei vielen anderen Gegenständen des täglichen Lebens im allgemeinen mehr auf Preis als auf Qualität drauf ankommt?
Michael Pollan ist Journalist und um sich dem Thema Essen, dem Thema Ernährung und vor allem der Beziehung des Menschens zu seinem Essen anzunähern, hat er vier Mahlzeiten, ja eigentlich vier Nahrungsketten verfolgt: von dem Moment, in dem ein paar Photonen von der Sonne Energie bereitstellen bis zu dem Moment, in dem die Menschen das Endprodukt der Nahrungskette zu sich nehmen.
Dabei ist er der Frage nachgegangen, wie Essen heute produziert wird, welche Auswirkungen das auf Mensch, Pflanze, Tier, Ökonomie und Ökologie hat und welche Beziehung die Menschen zu ihrem Essen haben, das heute mehr denn je seine Bedeutung verliert und zur bloßen Bedürfnisbefriedigung verkommt.
Die vier verfolgten Mahlzeiten bestehen aus:
- Industrial Food: ein McDonald's-Menü, dessen Ursprung die endlosen Maisfelder Iowas sind - dieser Mais liefert ca. 70% der Rohstoffe für ein komplettes McDonald's-Menü
- Industrial Organic Food: Am Ende ist Bio auch nur ein Label - und in vielen Belangen entsprechen die Praktiken in der "Biobranche" denen der industriellen Nahrungsmittelerzeugung recht genau.
- The Pasture: das vielleicht schönste Kapitel zeigt eine Farm, auf der durch intensive Mischbewirtschaftung ohne jeden Dünger, ohne Pestizide und nur durch die Symbiose vieler verschiedener Organismen glückliches, gesundes Essen hergestellt wird - befriedigt die bukolischen Bedürfnisse eines jeden Lesers, die wohl tief in uns stecken...
- The Woods: am Ende beschließt der Autor, sich noch eine Mahlzeit selbst zu erlegen: durch Jagen, durch Sammeln, durch Pflücken.

Das Buch ist nicht nur unglaublich interessant, sondern auch sehr unterhaltsam, ja oft einfach nur witzig zu lesen, vor allem aber bietet es Einblicke, Überlegungen und Denkanstöße ohne moralischen Zeigefinger, die einem endlich mal das 'big picture' erkennen lassen.
Schon lange nicht mehr hat mich ein Sachbuch derartig mitgerissen, begeistert und beeindruckt, ich kann es nur jedem (!) ans Herz legen.
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am 2. August 2015
Pollan verfolgt in diesem Buch den Weg verschiedener Gerichte, von Fast Food zu komplett selbst gekocht, von ihrem Ursprung bis zum Verzehr. Es ist hochinteressant und vermittelt gute Einblicke in die Lebensmittelindustrie. Die Frage wo unser Essen eigentlich herkommt wird sehr detailliert dargestellt, auch wenn sich der Prozess hauptsächlich auf die USA bezieht. In anderen Ländern ist es vergleichbar.
Falls Sie sich diese Frage schon einmal gestellt haben sollten sie dieses Buch umbedingt lesen!
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am 17. August 2009
Zuallererst möchte ich um Entschuldigung bitten für den Frevel, den Stil des Buches langweilig zu schimpfen. Das Buch ist durchaus lesens- und äußerst empfehlenswert, der Autor begibt sich nur einfach an vielen Stellen auf eine für mich manchmal recht willkürlich wirkende Sinnreise. Er schweift dann aus und beschreibt familiäre Dinge und seine Verwunderung über das Verhalten mancher Mitbürger etc etc. Das gesamte letzte Kapitel befasst sich beispielsweise mit der Zusammenstellung eines großen Mahls. An und für sich interessant, wie er an die "Beilagen" kommt, doch wenn ich ein Kochbuch suche, dann kaufe ich mir eines und so interessiert mich die Zusammenstellung seines Menüs eher marginal.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch äußerst interessant, begibt er sich doch auf eine Suche nach verschiedenen Möglichkeiten, sich zu ernähren. Das ist durchaus erschreckend und ernüchternd und genau deswegen würde ich das Buch immer empfehlen, weil er es schafft, relativ wertfrei ein Bild vom heutigen - kulinarischen - Amerika zu zeichnen, das sicherlich in großen Teilen auch auf Deutschland übertragbar ist. Er stellt teilweise ketzerische Fragen, deren Antworten mir manches Mal die Ignoranz und Gleichgültigkeit vor Augen geführt hat, mit der man - und ich schließe mich da nicht generell aus - den Weg der Nahrung bis zum eigenen Teller betrachtet.
Also, mein Tipp: auf jeden Fall lesen und wenn er zu sehr ausufert, einfach quer lesen. Das nächste interessante Thema kommt mit Sicherheit!
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am 15. März 2007
I bought Mr. Pollan's book after reading an article by him in the New York Times about nutraceuticals. It made me want to read more by the author, who has a knack for putting things in a nutshell ("Don't eat anything your grandmother would not recognize as food.") Sure, it is a long read but extremely interesting. I never thought about the fact that nowadays corn is at the very basis of most of the processed food we eat (we make herbivore cows eat corn they can hardly digest) and that it is fertilized by industrial fertilizers based on mineral oil, whereas in nature it is the sun that is feeding the process of growing grass, which is the basis of anything else raised and grown on a farm.
I like the fact that Mr. Pollan points out that for many of us it is simply not possible to get our food from farmers operating on wholesome principles. Nevertheless, the book stresses the right points. Unfortunately, no solutions. We are on the wrong track. But thanks to the information given in this book, we can spot the right thing when we see it and it is up to us to support it. Knowing what I know now I am more than willing to pay the price for wholesome food and will know to avoid the cheap anonymous massproduced stuff.
Four stars out of five, as sometimes the tone is a bit too chatty for my taste.
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am 8. Juli 2013
Everyone who eats should read this book.

Where does your food come from? What does that mean for the planet? What does that mean for your health? Should you eat meat?

Michael Pollan's "The Omnivore's Dilemma" will help you find the answers to these and other questions.
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am 3. Februar 2013
This book is an absolute must-read for anyone concerned with what food is and what it does to them, their children and ... in the long run, their grandchildren. Understanding the connection between land and mouth is imperative and no one tells it better than Michael Pollan.
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Faszinierende Recherche zur Nahrungsmittelindustrie und ihren Folgen, gut lesbar und überzeugend, ohne belehrend oder moralisierend zu werden. Absolut empfehlenswert, trotz des etwas merkwürdigen Titels. Auch auf Deutsch verfügbar.
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am 22. Juni 2013
Pollan's writing is engaging and always interesting. The book is not preachy at all and doesn't proselytize. It seems to be the basis for the movie, "Food, Inc."
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am 2. Juli 2013
An interesting book, well written, and all you never wanted to know about some food. Makes you well aware of the imlicit choices your eating with.
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