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The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals
 
 
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The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals [Taschenbuch]

Michael Pollan
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

[Signature]Reviewed by Pamela KaufmanPollan (The Botany of Desire) examines what he calls "our national eating disorder" (the Atkins craze, the precipitous rise in obesity) in this remarkably clearheaded book. It's a fascinating journey up and down the food chain, one that might change the way you read the label on a frozen dinner, dig into a steak or decide whether to buy organic eggs. You'll certainly never look at a Chicken McNugget the same way again.Pollan approaches his mission not as an activist but as a naturalist: "The way we eat represents our most profound engagement with the natural world." All food, he points out, originates with plants, animals and fungi. "[E]ven the deathless Twinkie is constructed out of... well, precisely what I don't know offhand, but ultimately some sort of formerly living creature, i.e., a species. We haven't yet begun to synthesize our foods from petroleum, at least not directly."Pollan's narrative strategy is simple: he traces four meals back to their ur-species. He starts with a McDonald's lunch, which he and his family gobble up in their car. Surprise: the origin of this meal is a cornfield in Iowa. Corn feeds the steer that turns into the burgers, becomes the oil that cooks the fries and the syrup that sweetens the shakes and the sodas, and makes up 13 of the 38 ingredients (yikes) in the Chicken McNuggets.Indeed, one of the many eye-openers in the book is the prevalence of corn in the American diet; of the 45,000 items in a supermarket, more than a quarter contain corn. Pollan meditates on the freakishly protean nature of the corn plant and looks at how the food industry has exploited it, to the detriment of everyone from farmers to fat-and-getting-fatter Americans. Besides Stephen King, few other writers have made a corn field seem so sinister.Later, Pollan prepares a dinner with items from Whole Foods, investigating the flaws in the world of "big organic"; cooks a meal with ingredients from a small, utopian Virginia farm; and assembles a feast from things he's foraged and hunted.This may sound earnest, but Pollan isn't preachy: he's too thoughtful a writer, and too dogged a researcher, to let ideology take over. He's also funny and adventurous. He bounces around on an old International Harvester tractor, gets down on his belly to examine a pasture from a cow's-eye view, shoots a wild pig and otherwise throws himself into the making of his meals. I'm not convinced I'd want to go hunting with Pollan, but I'm sure I'd enjoy having dinner with him. Just as long as we could eat at a table, not in a Toyota. (Apr.)Pamela Kaufman is executive editor at Food & Wine magazine.
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

From Booklist

Humans were clearly designed to eat all manner of meats, vegetables, fruits, and grains. But, as Pollan points out, America's farmers have succeeded so wildly that today's fundamental agricultural issue has become how to deal sensibly with overproduction. The result of this surfeit of grain is behemoth corn processors, who have commoditized the Aztecs' sacred grain and developed ways to separate corn into products wholly removed from its original kernels. This excess food and Americans' wealth and rapid-paced lifestyles now yield supersized portions of less-than-nutritious eatables. Pollan contrasts the technologically driven life on an Iowa corn farm's feedlots with the thriving organic farm movement supplying retailers such as Whole Foods. Pollan also addresses issues of vegetarianism and flesh eating, hunting for game, and foraging for mushrooms. Throughout, he takes care to consider all sides of issues, and he avoids jingoistic answers. Although much of this subject has been treated elsewhere, Pollan's easy writing style and unique approach freshen this contemporary debate. Mark Knoblauch
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einzigartig - Sechs Sterne xxxxxx, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals (Taschenbuch)
Michael Pollan's 'Omnivore's Dilemma' gehört für mich zu den besten Büchern, die ich in den letzten zehn Jahren (mindestens) gelesen habe. Wäre es nicht nur auf englisch verfügbar, wäre es fraglos das EINE Buch, das ich jederzeit und so oft wie möglich, verschenken würde. Meines Wissens gibt es im deutschen Sprachraum kein Buch zum Thema Ernährung (im weitesten Sinne), was Michael Pollan's Darstellung auch nur annähernd das Wasser reichen könnte. Und dies nicht nur wegen der Breite des beschriebenen Sujets, sondern auch wegen Pollan's begnadeter Schreibkunst. Das Buch hat mich in eine ganz neue Dimension des Wissens über die Natur von Lebensmitteln und deren Herstellung gehievt. Soviel zu lernen bei gleichzeitig so hohem Lesegenuss ist einzigartig.

Ich selbst lese wohl relativ viele Bücher im englischen Original, bin aber alles andere als ein 'native English speaker', die schriftstellerische Leistung von Pollan wurde mir jedoch von der ersten Seite an deutlich. Im deutschsprachigen Raum überwiegt die eher fade journalistische Schreibe bei Büchern zum Thema 'Food'. Das Lesen des OD (auf Amazon.com gibt es über 440 meist ähnlich überschwengliche, positive Rezensionen zu dem Buch, wobei der Titel häufig nur als OD bezeichnet wird) war ein Genuß und nehme ich allein meine Unterstreichungen, Hervorhebungen und Randbemerkungen, dann gibt es - glaube ich jedenfalls - kein einziges Buch meiner Lesekarriere (und die reicht über Jahrzehnte), das dem auch nur nahekommt. Wie gut muss das Englisch sein, um das Buch mit großem Appetit lesen zu können? Ich würde sagen, 'advanced' sollte der Sprachskill schon sein und dann bleiben immer noch viele Wörter - und nicht nur die Fachbegriffe -, die man im Wörterbuch nachschlagen muss. Klar, kaum jemand wird über dieses Nachschlagen begeistert sein, aber wie gesagt: Dieses Buch lohnt sich mehr als viele, viele andere.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Odyssee des Essens, 26. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals (Taschenbuch)
'Du bist, was du isst.' - Doch was essen wir, in der industrialisierten Welt heute eigentlich? Welche Beziehung haben wir zu unserem Essen, woher kommt es, auf welchem Weg wird es hergestellt und wie beeinflusst es das Leben jener, die sich damit beschäftigen, dass wir unsere Steaks, unser Obst, unseren Salat auf den Teller bekommen?

Wie kommt es, dass es bei Essen mehr als bei vielen anderen Gegenständen des täglichen Lebens im allgemeinen mehr auf Preis als auf Qualität drauf ankommt?

Michael Pollan ist Journalist und um sich dem Thema Essen, dem Thema Ernährung und vor allem der Beziehung des Menschens zu seinem Essen anzunähern, hat er vier Mahlzeiten, ja eigentlich vier Nahrungsketten verfolgt: von dem Moment, in dem ein paar Photonen von der Sonne Energie bereitstellen bis zu dem Moment, in dem die Menschen das Endprodukt der Nahrungskette zu sich nehmen.

Dabei ist er der Frage nachgegangen, wie Essen heute produziert wird, welche Auswirkungen das auf Mensch, Pflanze, Tier, Ökonomie und Ökologie hat und welche Beziehung die Menschen zu ihrem Essen haben, das heute mehr denn je seine Bedeutung verliert und zur bloßen Bedürfnisbefriedigung verkommt.

Die vier verfolgten Mahlzeiten bestehen aus:

- Industrial Food: ein McDonald's-Menü, dessen Ursprung die endlosen Maisfelder Iowas sind - dieser Mais liefert ca. 70% der Rohstoffe für ein komplettes McDonald's-Menü

- Industrial Organic Food: Am Ende ist Bio auch nur ein Label - und in vielen Belangen entsprechen die Praktiken in der "Biobranche" denen der industriellen Nahrungsmittelerzeugung recht genau.

- The Pasture: das vielleicht schönste Kapitel zeigt eine Farm, auf der durch intensive Mischbewirtschaftung ohne jeden Dünger, ohne Pestizide und nur durch die Symbiose vieler verschiedener Organismen glückliches, gesundes Essen hergestellt wird - befriedigt die bukolischen Bedürfnisse eines jeden Lesers, die wohl tief in uns stecken...

- The Woods: am Ende beschließt der Autor, sich noch eine Mahlzeit selbst zu erlegen: durch Jagen, durch Sammeln, durch Pflücken.

Das Buch ist nicht nur unglaublich interessant, sondern auch sehr unterhaltsam, ja oft einfach nur witzig zu lesen, vor allem aber bietet es Einblicke, Überlegungen und Denkanstöße ohne moralischen Zeigefinger, die einem endlich mal das 'big picture' erkennen lassen.

Schon lange nicht mehr hat mich ein Sachbuch derartig mitgerissen, begeistert und beeindruckt, ich kann es nur jedem (!) ans Herz legen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Spagat zwischen extrem interessant und langweilig, 17. August 2009
Rezension bezieht sich auf: The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals (Taschenbuch)
Zuallererst möchte ich um Entschuldigung bitten für den Frevel, den Stil des Buches langweilig zu schimpfen. Das Buch ist durchaus lesens- und äußerst empfehlenswert, der Autor begibt sich nur einfach an vielen Stellen auf eine für mich manchmal recht willkürlich wirkende Sinnreise. Er schweift dann aus und beschreibt familiäre Dinge und seine Verwunderung über das Verhalten mancher Mitbürger etc etc. Das gesamte letzte Kapitel befasst sich beispielsweise mit der Zusammenstellung eines großen Mahls. An und für sich interessant, wie er an die "Beilagen" kommt, doch wenn ich ein Kochbuch suche, dann kaufe ich mir eines und so interessiert mich die Zusammenstellung seines Menüs eher marginal.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch äußerst interessant, begibt er sich doch auf eine Suche nach verschiedenen Möglichkeiten, sich zu ernähren. Das ist durchaus erschreckend und ernüchternd und genau deswegen würde ich das Buch immer empfehlen, weil er es schafft, relativ wertfrei ein Bild vom heutigen - kulinarischen - Amerika zu zeichnen, das sicherlich in großen Teilen auch auf Deutschland übertragbar ist. Er stellt teilweise ketzerische Fragen, deren Antworten mir manches Mal die Ignoranz und Gleichgültigkeit vor Augen geführt hat, mit der man - und ich schließe mich da nicht generell aus - den Weg der Nahrung bis zum eigenen Teller betrachtet.

Also, mein Tipp: auf jeden Fall lesen und wenn er zu sehr ausufert, einfach quer lesen. Das nächste interessante Thema kommt mit Sicherheit!
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