Zur Story: Omkara (Ajay Devgan) leitet eine Gang für den Politiker Bhaisaab (Naseeruddin Shah). Dieser sitzt im Gefängnis und muss gleich zu Anfang einen Konflikt klären: Dolly (Kareena Kapoor) hat gegen den Willen ihres Vaters die arrangierte Hochzeit abgeblasen, die eigentlich für sie vorgesehen war. Da sie sich allerdings in Omkara verliebt hat, möchte sie lieber mit ihm die Zukunft verbringen. Ihr Vater stimmt widerwillig zu, macht Omkara beim Abschied allerdings darauf aufmerksam, dass eine Frau immer zwei Seiten hat und wenn sich eine Tochter gegen ihren Vater wenden kann, wird sie nie das Eigentum eines Mannes sein.
Zu Omkara's Gang gehören die beiden Männer Kesu Phirangi (Vivek Oberoi) und Langda Tyagi (Saif Ali Khan), die sich beide erhoffen, in der Gang zur zweiten Hand neben Omkara aufzusteigen und irgendwann die Gang zu übernehmen. Doch diese Entscheidung liegt allein bei Omkara. Da Langda schon seit langer Zeit an Omkara's Seite weilt wie ein Bruder, geht er davon aus, in einer feierlichen Zeremonie zum ersten General aufzusteigen. Doch Omkara entscheidet sich für den weniger heißblütigen Kesu und weckt damit Langda's Eifersucht.
In seiner Wut schmiedet Langda einen Plan: er macht durch Intrigen Omkara glauben, seine rechte Hand Kesu hätte eine Affäre mit seiner zukünftigen Frau Dolly. Ihm zur Hilfe ist dabei seine von alledem nichts ahnende Ehefrau Indu (Konkona Sen Sharma). Und Langda schafft es wirklich, Omkara derart eifersüchtig zu machen, dass das Drama irgendwann in einer Katastrophe endet...
Mehr wird nicht verraten! Der Film 'Omkara' lehnt sich an das Stück 'Othello' von Shakespeare an - Bollywood goes Shakespeare sozusagen. Und damit hat der Regisseur einen guten Griff gemacht. Denn was anfangs gewöhnungsbedürftig erscheinen mag, passt gut in die indische Dramenwelt.
Hinzu kommen ein Starcast, der durchweg gut agiert und bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt ist (speziell Vivek Oberoi und Saif Ali Khan überzeugen mit ihrem Spiel) und ein richtig gut gelungener Soundtrack, der sich nie zu arg in den Vordergrund spielt, aber auch nicht vollends untergeht im Film.
Fazit: Absolut empfehlenswert! Nicht nur zum einmaligen Angucken.