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Omerta
 
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Omerta [Taschenbuch]

Mario Puzo , Mario Cleri , Peter Hahlbrock
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548840167
  • ISBN-13: 978-3548840161
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.518.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mario Puzo
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Acht Kassetten. Man erschrickt etwas ob dieser Länge. Aber garantiert: Sie werden sich nicht langweilen. Der Text von Puzo ist ein effektsicher gebauter Roman. Mit einem Helden wie aus dem Bilderbuch: Jung, schön, klug und stark. Und dann gibt es eine schöne Frau, die der Held leicht erobert, um sie dann lange, lange zu verlieren, um sie am Ende dann doch für sich gewonnen zu haben.

Überhaupt das Ende! Da hat der Held alles hinter sich, was ein Held hinter sich haben muss: Eine Verwandlung, eine Reifung, ein Erwachsenwerden. Und große Taten. Er ist angekommen, wo einst seine Geschichte begonnen hatte. Und die seiner Väter (er besitzt tatsächlich zwei!): In Sizilien. Und dieses Sizilien ist völlig unwirklich. Es dient Puzo nur als heile Gegenwelt zu einem seelenlosen Amerika.

Was bieten die Kassetten, was das Buch nicht hätte? Die Stimme von Charles Brauer. Normalerweise finde ich Lispeln (die korrekte Bezeichnung lautet S-Fehler) im Schauspielerberuf eher fehl am Platz. Brauers zartes Anstoßen mit der Zunge ist fast nicht zu hören, ist allenfalls ein Anklang. Damit wird er zur idealen Besetzung für Omerta. Die Mafia ist unsichtbar für Außenstehende, die Anzüge sind gedeckt, die Limousinen unauffällig, die Geschäfte an der Oberfläche zutiefst legal. Nur eben manchmal scheint etwas vor, ein Anklang eben. Wie Charles Brauers zartes Lispeln.

Brauer phrasiert fast immer richtig, charakterisiert die Figuren mit der Stimme leicht, aber sinnfällig. Und er lässt sich Zeit beim Lesen, ohne pomadig zu wirken: Ein Erlebnis! --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 05.07.2000
Auch wenn Fritz Göttler dies nicht dezidiert zum Ausdruck bringt – offenbar hat er Gefallen gefunden an diesem Buch. Für ihn ist es ein "Epitaph und ein Abgesang auf eine vergangene Zeit", in der das "Handeln vom Einzelnen, vom großen Individuum" noch von Bedeutung war. Nun aber ist alles anders: Die Kinder des Don Aprile haben eine Fernsehgesellschaft oder sind gar Anwalt geworden, der Vater selbst hat sich aus dem mafiösen Geschäft zurückgezogen und möchte seinen Lebensabend – mit Hilfe seiner zehn Privatbanken – und den "Schutz der Gesellschaft" genießen. "Ein großer Roman des Übergangs" ist dieses Buch, so Göttler, der sich geradezu amüsiert zeigt über Puzos Darstellung der Differenzen, die zwangsläufig auftreten, wenn die Mafia mit "ihrem Kodex und ihrer Praxis" alte und neue Welt miteinander zu verbinden sucht. Sichtbar werden diese Differenzen, so Göttler, beispielsweise darin, wie Puzo "zwischen zarten poetischen Sätzen und grober Kolportage oszilliert". Denn schließlich musste sich die ehrenwerte Gesellschaft "in der neuen Heimat mit den bürgerlichen Formen kostümieren", wie der Rezensent verständnisvoll anmerkt.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Omertà" erzählt das Leben von Astorre Viola, dem Sohn der legendären sizilianischen Paten Don Zeno, der es nach einer grandiosen Ausbildung in New York, London und natürlich Sizilien selber zum "Don" in den USA bringt. Liebe, Leidenschaft und harte wirtschaftliche Interessen bestimmen sein Leben, lange arbeitet er an der Aufklärung und Rache des Mordes seines Ziehvaters Don Raymonde Avrile. Ihm obliegt auch der Schutz von Raymonds 3 "zivil" aufgewachsenen Kindern, die das wahre Gesicht ihres Halbbruders Astorre nicht kennen. Erst als die Mafia sich von ihrer ganz fiesen Seite zeigt, legt Astorre los: nur er kennt die Gesetze, nach denen hier gespielt wird. Korrupte Beamte beim FBI und NYPD vervollständigen das Bild.

Wer sich einmal an die Mafia-Gesetze gewöhnt hat, lebt eigentlich - möchte man dem Buch glauben - in einer ganz angenehmen Welt, nur eben anders. Natürlich sehen die Jungs hart aus, jeder hat ein paar Narben davongetragen, ab und zu stirbt mal einer. Aber die Berufskiller sind eigentlich nette, sympatische und vor allen Dingen sportlich-athletisch gebaute Typen, die halt ihren Job machen. Don Astorre, der gutaussehende Sänger, ist der Frauenschwarm, dem es wirklich leid tun, wenn er wieder ein Todesurteil aussprechen muss. Also genau betrachtet nette Leute wie Sie und ich :-)

Mario Puzo wurde durch "Mama Lucia" und vor allen Dingen "Der Pate" berühmt. "Omertá" kommt zwar nicht an den unübertroffenen "Paten" heran, aber die Geschichte ist spannend, rund und lesenswert. Wer sich für die realen Hintergründe zur Käuflichkeit und den riesigen Geldflüssen aus den lukrativen Drogenmärkten hin zu den Spitzen von CIA, FBI & Co. interessiert, kann z.B. mal in "Im Namen des Staates" von Andreas von Bülow nachschauen. Das inoffizielle Jahresbudget der CIA liegt jedenfalls um mehrere Milliarden (!) über dem, was die US-Regierung finanziert.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweilig + ausgewogen 1. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch möchte ich nicht mit dem Klassiker vergleichen, aber es bietet eine sehr schöne Geschichte, einen wohldurchdachten Handlungsfaden, interessante Charaktere und ein Mafia-Romantik in N.Y. und Siziliene. Durchaus empfehlenswert.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch das Wirklich fesselt. Am Anfang steigt der Autor schon in sizilanische verhältnisse und Gesetzmäßigkeiten , die uns , die in den westlichen Ländern etwas unnachamlich erscheinen ein. jedoch wird mit jeder Seite das Bild der Mafia immer klarer. Es ist ein Buch das alle Erwartungen erfüllt, so sind Mario Putzo's Beschreibungen des Lebens einens Mafiosis einfach legendär und er bleibt dennoch diskret. So denke ich ist "Omerta" - das Gesetz des Schweigens -ein Buch bei dem man sich am besten beim Lesen einen guten Rotwein und Oliven als Snack bereitlegt.
Ich empfehle auch das Buch von Leonardo Sciascia
"das Gesetz des Schweigens" (ISBN 3552048898).
Für Mafia-Fans emfehle ich zusätlich "Die Informantin", und "eine ehrenwerte Familie"
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannende Unterhaltung à la Puzo
Man muss dieses Buch nehmen, wie es ist: ein Roman. Es ist eine fast biografisch erzählte Geschichte, mit all den Mafia-Attitüden, die man schon (er)kennt vom "Godfather"... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von loup garou veröffentlicht
Zum Ende hin immer spannender werdender Mafiakrimi
Der dritte Band der Mafia-Trilogie des 1998 verstorbenen Autors. Der Titel ist die sizilianische Übersetzung des Begriffs Gesetz des Schweigens. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marko Schlichting veröffentlicht
Also ich fand es großartig
Auch ich wundere mich sehr über die schlechten Kommentare (Habe aber "DER PATE" noch vor mir).

Ich habe es auf Sizilien im Urlaub gelesen und mich großartig... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Christoph Möller veröffentlicht
Best roman ever
ich weiss nicht was die leute gebissen hat, die das buch zerreissen. es ist der beste roman den ich jeh gelesen habe. astorre viola ist super charakterisiert worden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2009 von Wolf
Grande Cinema!
Ich wundere mich über die zum Teil vernichtenden Kritiken. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt mit den Gaunern!
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von 1992
Erst ab der Hälfte
wird das Buch richtig interessant! Die ersten 100 Seiten sind nich so richtig interessant zu lesen aber wenn man es konsequent durchliest wird es dann ab ca. der 100. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2008 von C. Yamak
Verborgener Klassiker
Der Begriff der Ehre unter Menschen, die mit Gewalttaten, Erpressung und Mord ihren Lebensunterhalt verdienen ist relativ fragwürdig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
Was eigentlich als nett gemeinte Idee begann...
... endete für mich in einer nicht gerade bitteren, aber doch mittelschweren Enttäuschung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2006 von Mad Fool
Bitte nicht kaufen!
Omertà - das "Gesetz des Schweigens" der italienischen Organisierten Kriminalität. Es wäre gut gewesen, wenn sich Mario Puzo auch gleich selbst an die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2004 von "maxmarvin"
Schöne, heile Mafia-Welt
"Omertà" erzählt das Leben von Astorre Viola, dem Sohn der legendären sizilianischen Paten Don Zeno, der es nach einer grandiosen Ausbildung in New York, London... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2003 von Christian von Montfort
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