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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Solides Bild bei sehr facettenreichem Ton. Weitgehend informative und sinnvolle Extras.
Bild: Immerwährendes leichtes Grieseln sollte man bei einer so taufrischen Produktion eigentlich nicht erwarten. Und doch tritt es über die gesamte Filmlänge hinweg, bevorzugt in Himmeln und anderen größeren Flächen auf und nimmt dem Bild die sonst eigentlich große Laufruhe (00.07.30, 00.16.30, 00.52.30). Dadurch reduziert sich ebenfalls die mögliche Detailschärfe, zuständig für das scharfe Abbilden kleiner Objekte. Bleiben Liev Schreibers Gesichtsporen in Nahaufnahmen noch sehr scharf, verliert das Bild überdurchschnittlich klar an Detailkraft, wenn die Kamera nur etwas mehr ale einen Meter zurückweicht. Da verschwimmen Steine und Fensterränder gleich mit zu einer weichen Masse (00.12.55). Da machen sich die knackig gesättigten Farben schon klar besser. Satt leuchtende rote Blumen krachen auf den Marmorfußboden, wenn Damien unvorsichtig mit seinem Roller um die Ecke brummt. Der Kontrastumfang ist, dank zumeist perfekter Ausleuchtung umfänglich und zeigt auch in schattigen Kirchengängen noch Thorns Gesicht mit vielen Details.
Ton: Akustisch kommt schon eher die Offenbarung. Von Beginn an macht Marco Beltramis Score unglaublich viel Druck und erzeugt mit abgrundtiefen Percussions eine düstere, bedrohliche Stimmung. Dabei bedient sich das Orchester, das den Score in den Abbey Road Studios aufzeichnete, auch sehr oft der hinteren Kanäle. Gerade den hinteren Boxen kommt hier eine besondere Bedeutung zu und sie schaffen mit einer überdurchschnittlichen Darbietung von kleineren Effekten weit mehr echte Räumlichkeit, als man es von üblichen Gruselfilmen her gewohnt ist. Die DTS-Spur kann hier endlich mal wieder klar punkten und verweist die Dolbykonkurrenz prinzipbedingt auf die Plätze. DTS besticht hier mit einer größeren Klarheit in den Obertönen und reicht auch in den unteren Oktaven stets hörbar tiefer. Die Dialoge sind in allen Versionen sehr gut zu verstehen.
Extras: Die Dreharbeiten waren häufig von Pannen und Mißgeschicken verfolgt. Da kam es auch schnon mal vor, dass die Negative eines ganzen Drehtages zerstört wurden. Diesen mysteriösen Umständen widmet sich die Doku "Omenismen gut 37 Minuten lang. Der Audiokommentar von Regie und Crew ist nährstoffreich und komplett deutsch untertitelbar. Das Kapitelmenü ist leider wieder ohne Text und so darf sich der Kunde anhand der Ziffern selbst zusammenreimen, welche Szene ihm da angeboten wird. Die 2 zusätzlichen, bzw. erweiterten Szenen sind nicht gerade der Hit und auch das alternative Ende bietet nur eine verlängerte und detailliertere Fassung des bekannten Endes. --movieman.de
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