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Omen - Das Horror-Journal 1: HEFT 1
 
 
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Omen - Das Horror-Journal 1: HEFT 1 [Taschenbuch]

Frank Festa , Kim Newman , William Hope Hodgson , Jeffrey Thomas , Richard Laymon
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Festa; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935822693
  • ISBN-13: 978-3935822695
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 605.682 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neben der Vierteljahreszeitschrift phantastisch! und dem Internet-Magazin Alien Contact gibt es nun eine dritte professionelle Publikation, die sich mit fantastischer Literatur beschäftigt. Herausgegeben wird sie von Frank Festa, Deutschlands einzigem engagierten Horror-Verleger, und er hat sich einiges vorgenommen: Neben der "Schaffung einer neuen Fangemeinde, aus der hoffentlich das ein oder andere literarische oder künstlerische Talent hervortreten wird", sollen auch "Klassiker und moderne Meister ihres Fachs" vertreten sein.

Nimmt man die erste Ausgabe von Omen zur Hand, beeindruckt auf jeden Fall die gelungene Aufmachung und die Auswahl hochkarätiger Autoren. Von Kim Newman und Michael Marshall Smith stammen zwei absolut herausragende Erzählungen, und die Story "Zeit der Häutung" von Jeffrey Thomas macht gespannt auf den Sammelband, der bei Festa angekündigt ist. Von William Hope Hodgson und Ralph Adams Cram werden zwei Texte vorgestellt, die auch 100 Jahre nach ihrer Entstehung noch überzeugen. Und auch die Geschichten des "deutschsprachigen Nachwuchses" Andreas Gruber und H.D. Römer sind ein Lesevergnügen. Allein "Rosannas Blut" von Holger Kutschmann fällt im Vergleich etwas ab.

Weniger gelungen ist dagegen ein Teil der Sekundärtexte. Gegen Kim Newmans Hintergrundartikel zu seiner Dracula-Serie und S. T.Joshis Beitrag über Lovecrafts Einfluss auf Fritz Leiber ist nichts einzuwenden -- hier sind Profis am Werk. Aber die Interviews mit Jeffrey Thomas und Michael Marshall Smith und die kurzen Einführungen in das Schaffen von Richard Laymon und Kim Newman gehören bestenfalls in ein Fanmagazin. Die Buchbesprechungen am Ende des Bandes wiederum sind fair und informativ. Es wäre zu wünschen, dass ihnen im nächsten Band etwas mehr Platz eingeräumt würde.

Fazit: Omen 1 ist -- mit einigen kleinen Einschränkungen -- der gelungene Versuch, für den deutschsprachigen Raum ein Forum für fantastische Literatur zu schaffen. Und es besteht durchaus Grund zu der Hoffnung, dass diesem Magazin ein längeres Leben beschieden sein wird als vergleichbaren Projekten: Frank Festa beweist, dass sich eine Gänsehaut und ein gewisser literarischer Anspruch nicht ausschließen müssen. Drücken wir ihm also die Daumen und verziehen wir uns mit Omen und einer Taschenlampe unter die Bettdecke. --Helge Basler

Kurzbeschreibung

OMEN - Das Horror-Journal Herausgegeben von Frank Festa, Redaktion: Dirk Berger

Das Magazin erscheint 1 bis 3 mal pro Jahr. OMEN bringt ausgewählte Stories in deutscher Erstveröffentlichung, aktuelle Interviews, News, Illustrationen, Besprechungen zum Thema Horror, Dark Fantasy, Cthulhu, Gothic und Phantastische Literatur.

Inhalt der ersten Ausgabe: Vorwort von Frank Festa Der Herr der Schrecken: Kim Newman Interview mit Jeffrey Thomas Kim Newman: Über Anno Dracula S. T. Joshi: H. P. Lovecrafts Einfluss auf Fritz Leiber Interview mit Michael Marschall Smith Richard Laymon – The Beastmaster

Stories: Kim Newman: Anno Dracula 1977: Das Schloss in der Wüste Holger Kutschmann: Rosannas Blut Michael Marschall Smith: Der Mann, der Katzen zeichnete William Hope Hodgson: Die Insel des Ud Andreas Gruber: Im Auftrag des Kardinals Jeffrey Thomas: Zeit der Häutung

Fenster zur Phantastik: Rezensionen von Dirk Berger, Malte S. Sembten, Uwe Vöhl u.a.


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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen einfach gelungen, 7. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Omen - Das Horror-Journal 1: HEFT 1 (Taschenbuch)
Phantastische Magazine sind in den Zeiten des Internets rar geworden. Tummelten sich in den 90ern noch Fanzines wie „Screem" im Printbereich, kann man deren Vertreter in Deutschland nun an den Fingern einer Hand abzählen. Dazu gehört „Nocturno" vom mg-Verlag protegiert und neuerdings „Omen", das der Festa Verlag herausgibt. Dabei sind derartige Magazine für den literarischen Betrieb ungeheuer wichtig, da hier neue Talente ohne Scheu publiziert werden können, und damit eine für alle Autoren offene Plattform geboten werden soll. In den USA und Großbritannien ist diese Form gang und gäbe und viele der heute als etabliert geltenden Schriftsteller konnten sich in den Magazinen ihre ersten Meriten verdienen.

„Omen 1" besticht zunächst wegen seiner professionellen Aufmachung. In Buchform gedruckt und mit einem gelungenen Cover versehen, weiß die äußere Form zu überzeugen. Der Inhalt setzt sich zusammen aus einer lockeren Aneinanderreihung von Interviews, Rezensionen, Hintergrundberichten und Kurzgeschichten. Mit Uwe Vöhl und Malte S. Sembten hat „Omen 1" zwei sprachlich und thematisch versierte Kolumnisten an Bord.

Zwei Berichte über Kim Newman nehmen einen Großteil des Artikel-Bereichs ein und präsentieren u.a. die Hintergründe zu Newmans „Anno Dracula" Epos. Gründlich recherchiert und reich bebildert ist dieser Artikel eine gute Informationsquelle für alle Newman-Fans. Für eingefleischte Richard Laymon Begeisterte ist der Bericht über den allzu früh verstorbenen Schriftsteller empfehlenswert. S.T. Joshis Artikel über den Einfluss von Lovecraft auf Fritz Leiber ragt auf Grund seiner wissenschaftlichen Sprache über die anderen Artikel dieses Magazinteils hinaus und zeigt im Detail auf, wo sich in der eigenständigen Prosa Leibers dennoch lovecraftianische Elemente aufspüren lässt. Zwei Interviews beenden den Artikelbereich. Eines mit dem interessanten Autoren Jeoffrey Thomas, das andere mit dem nicht weniger lesenswerten M.M Smith.

Im Bereich der Kurzgeschichten sind u.a. folgende Autoren vertreten: Kim Newman, Andreas Gruber, Jeoffrey Thomas, Ralph Adams Cram und M.M. Smith. Diesen etablierten Schreibern mit ihren durchaus gelungenen Erzählungen werden deutsche Talente wie Holger Kutschmann und H. D. Römer zur Seite gestellt. Ein ärgerlicher Patzer geschah bei der Erzählung von William Hope Hodgson „Die Insel des Ud". Hier endet der Text ungefähr in der Hälfte der Geschichte und lässt den Leser verwirrt zurück. Im Newsletter des Festa Verlages wird dieser Layout-Fehler bedauert und im zweiten „Omen" sollen die restlichen Seiten nachgereicht werden.

Im Rezensionsbereich üben Malte S. Sembten und Uwe Vöhl in gewohnt guter Manier Kritik an den Neuerscheinungen des phantastischen Buchmarkts in Deutschland. Ihnen zur Seite stehen Hardy Krüger und Dirk Berger.

Wer sich einen ausschnittsartigen Überblick über die momentane internationale Phantastiklandschaft verschaffen will, dem sei das Magazin empfohlen. „Omen" legt hierbei deutlich den Schwerpunkt auf angelsächsische Autoren. Der Vollständigkeit halber sollte der Interessierte aber noch zum NOCTURNO Magazin greifen, damit das Bild an Farbigkeit und Ausgewogenheit gewinnt, weil dort die deutschen Autoren stärker im Blickfeld stehen.

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen gelungene Premiere, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Omen - Das Horror-Journal 1: HEFT 1 (Taschenbuch)
Mit der ersten Ausgabe von OMEN hat der Festa Verlag eine sehr gelungene Premiere des neuen Paperback Magazins hingelegt. Die Beiträge sind originell und pfiffig, die Geschichten unterhaltsam und frech. Besonders Kim Newman hat es dem Rezensenten angetan. Er gehört mit Sicherheit zu den originellsten Autoren der Horror-Szene! Es war auch erfreulich, mit der Hodgson-Erzählung einen Klassiker lesen zu können, und auch die deutschen Geschichten sind lobenswert - etwas didaktischer als die britischen und amerikanischen Stories, aber auf einem guten Niveau. (Ich kann es mir nicht verkneifen, auf die Römer-Geschichte am Ende des Bandes hinzuweisen: so respektlos, frech und engagiert, und dabei mit so vielen Hintergrunddetails, die unmerklich einfließen - das macht einfach Spaß. Hoffentlich ersticken ein paar bigotte und konservative Typen daran - aber die werden ein solches Buch wohl kaum in die Hand nehmen.)
Alles in Allem: eine prima Eröffnungsausgabe!
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