Inhaltsangabe:
Das Buch „Oma und ich“ von Achim Bröger hat zwei Handlungen. Es geht um ein Mädchen, genannt Jutta, die nicht, wie manch anderer auf Vorurteile hört und somit einen neuen Freund gewinnt. Und gleichzeitig geht es darum wie sie mit der Vorstellung des Nichtmehrdasein einer Person konfrontiert wird. Das alles wird in einer, für Kinder geschriebenen Geschichte, beschrieben.
Es fängt damit an, dass Jutta mit ihrem Freund Jakob und einem eher unscheinbaren und unbeliebten Jungen aus der Parallelklasse „Dicki“ von der Schule nach Hause läuft.
Sie merkt, dass ihre Oma, die bei ihren Eltern und Jutta wohnt, nicht, wie gewohnt, am Fenster steht und winkt. Es stellt sich heraus, dass sie krank ist. Jutta macht sich Sorgen und hat Angst, dass Oma stirbt. Sie möchte sich um ihre Oma kümmern und geht einkaufen.
Dabei läuft ihr Dicki, der eigentlich Dirk heißt, über den Weg und begleitet sie.
Jutta geht anschließend zu Dirk mit nach Hause, da er ihr ein Geheimnis zeigen möchte, dass sich als kleiner Hohlraum in einer Mauer entpuppt. In diesem machen sie es sich gemütlich und reden über ihr Leben und Juttas Sorgen um Oma und ihre Angst, dass sie sterben könnte.
Zusammen gehen sie auf den Friedhof, um dort weiterzureden und sich gegenseitig das Grab des Großvaters zu zeigen.
Während der ganzen Zeit mit Dirk merkt Jutta, dass Dirk gar nicht so blöd ist, wie alle es sagen und sie ihn richtig gerne mag.
Am Ende des Buches werden die beiden zu einem richtigen Paar und Oma wird wieder gesund.
Ich persönlich fand das Buch deshalb gut gelungen, weil die Sprache recht einfach gehalten ist und es somit für die vom Autor angesprochene Zielgruppe, vornehmlich Kinder, leicht verständlich ist.
Geschickt verknüpft Achim Bröger in der Erzählung die Angst von den Kindern vor dem Sterben und Verlieren der Bezugspersonen mit dem Thema Freundschaft.
Aus der Freundschaft von Jutta zu Dirk erfährt der Leser welch ein Trost diese in schlimmen Zeiten sein kann.