Die ersten beiden Oma-und-Frieder-Bände sind wirklich originell und ich muss sie immer wieder vorlesen.
Dem dritten Band merkt man an, dass er mit deutlichem zeitlichen Abstand zu den beiden anderen entstanden ist: Die Geschichten sind weniger warmherzig, einige Missgeschicke kennt man in der Art schon aus den vorigen Bänden (z.B. geht der Frieder wieder mal verloren - diesmal mit dem Bus, aber das Prinzip ist das Gleiche wie bei der "Eis-holen"-Geschichte aus Band 2), und im dritten Band wirken die immer wiederkehrenden Sätze und Satzbausteine dann auch ein wenig "verstaubt".
Mein Sohn (6) liebt die Geschichten trotzdem, sein riesiger Kritikpunkt an Band 3: "Da sind ja gar keine Bilder drin!" Das finde ich ebenfalls schade, erlaubten doch die Zeichnungen in den anderen beiden Bänden, die Geschichte noch einmal zu besprechen oder das eine oder andere Detail genauer unter die Lupe zu nehmen.
Fazit: Eher enttäuschend.