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Olympus E-M5 OM-D kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) inkl. Objektiv M.Zuiko Digital ED 12-50mm schwarz

von Olympus
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)



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  • 16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor, elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln und 100%igem Bildfeld
  • Integrierter 5-Achsen-Bildstabilisator (IS), Micro Four Thirds Systemstandard
  • Gehäuse aus Magnesiumlegierung, staub- und spritzwassergeschützt
  • Klappbares 3-Zoll-OLED mit kapazitivem Touchscreen, Echo-Bildeffekt für Videos, Full-HD-Video (1.920 x 1.080) in MPEG
  • Lieferumfang: OM-D EM-5 Gehäuse, schwarzes M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ Objektiv, Blitz FL-LM2
Weitere Produktdetails
Zubehör für die Olympus E-M5 OM-D Systemkamera
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Olympus E-M5 OM-D kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) inkl. Objektiv M.Zuiko Digital ED 12-50mm schwarz + Olympus M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8 Objektiv silber
Preis für beide: EUR 1.361,89

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Hinweise und Aktionen



Produktinformation

Produktinformation OM-D [3,75 MB PDF]| Technische Details [60KB PDF]
  • Größe und/oder Gewicht: 4,2 x 12,1 x 9 cm ; 426 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 1,4 Kg
  • Batterien 1 Lithium ion Batterien erforderlich (enthalten).
  • Modellnummer: OM-D
  • ASIN: B0073A1DWE
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 10. Februar 2012
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 451 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

Auszeichnungen

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

om-d

Die neue Olympus OM-D: staub- und spritzwassergeschützt und mit eingebautem elektronischem Sucher

OM ist wieder da. 40 Jahre nach dem Launch der ersten legendären Systemkamera stellt Olympus nun das erste Modell einer neuen Kameralinie auf Basis des Micro Four Thirds Standards vor – die digitale Version der OM. Wie schon die kompakten 35-mm-Modelle zeichnet sich auch die neue OM-D durch ein edles Design und bahnbrechende Technologien aus: Herausragend sind der integrierte elektronische Sucher, das weltweit erste* 5-Achsen-System zur Bildstabilisierung (IS) und der schnellste** Autofokus der Welt, eine Weiterentwicklung des FAST (Frequency Acceleration Sensor Technology) AF. Dazu kommen ein innovativer 16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor und der leistungsstarke Bildprozessor TruePic VI. Das Ergebnis: hohe Empfindlichkeit und ausgezeichnete Bildqualität. Ebenfalls neu sind der optionale, zweiteilige Batteriehandgriff HLD-6, der Four Thirds Bajonettadapter MMF-3 sowie das elektronische Blitzgerät FL-600R. Zwei weitere Objektive befinden sich in der Entwicklung: das M.ZUIKO DIGITAL ED 75 mm 1:1.8 sowie das staub- und spritzwassergeschützte M.ZUIKO DIGITAL ED 60 mm 1:2.8 Makro. Die OM-D (E-M5) präsentiert sich ebenfalls in einem staub- und spritzwassergeschützten Gehäuse aus Magnesiumlegierung mit einem klassisch schwarzen oder edlen silberfarbenen Finish.

Sucher mit Augensensor
Noch übersichtlicher: elektronischer Sucher mit Augensensor

Die OM-D ist die erste spiegellose Systemkamera von Olympus mit einem integrierten elektronischen Sucher. Er bietet eine Auflösung von 1,44 Millionen Pixeln, ein hundertprozentiges Bildfeld, bis zu 1,15-fache Vergrößerung sowie eine Austrittspupille von 18 mm. Außerdem zeichnet er sich durch eine außergewöhnlich hohe Displaygeschwindigkeit aus, die sich insbesondere beim Fotografieren von sich schnell bewegenden Objekten bemerkbar macht. Das einzigartige optische Design sorgt für ein klares Bild ohne jegliche Randabschattung. Und dank des Augensensors schaltet die Kamera automatisch zwischen Monitor und Sucher um. Es stehen 3 wählbare Sucheransichten zur Auswahl. Informationen, wie beispielsweise die Verschlusszeit, werden am unteren Rand des Sucherbilds angezeigt, der Anwender kann sich also voll auf die Bildgestaltung konzentrieren. Anders als ein optischer Sucher erlaubt die elektronische Variante, die Auswirkung manueller Anpassungen sowie der Art Filter sofort zu überprüfen. Eine neue Art der Bedienung eröffnet das EVF Creative Control: Highlight und Schattenhelligkeit lassen sich anhand der Einblendung einer Tonwertkurve auf das Sucherbild separat regeln. Weißabgleich, Vergrößerung und Bildseitenverhältnis können ebenfalls eingestellt werden, ohne das Auge vom Sucher zu nehmen.

Olympus OM-D Digitalkamera
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken
Noch schärfer: weltweit erste* 5-Achsen-Bildstabilisierung (IS)

Bisher funktionierten Technologien zum Ausgleich von Kamerabewegungen nur für zwei Arten von Drehbewegungen: um die horizontale und die vertikale Achse. Kameraverwacklungen können allerdings durch fünf verschiedene Arten von Bewegungen verursacht werden, und der neue Bildstabilisator kompensiert ebenfalls Bewegungen entlang der horizontalen und vertikalen Achse sowie Rotationsbewegungen. Besonders Makrofotografen, die mit großer Vergrößerung arbeiten, werden sich über weniger Verwacklungsunschärfe freuen. Die OM-D ist auch für Aufnahmen aus der Bewegung heraus bestens gerüstet, denn der Multi-Motion Movie IS mit großer Frequenzband-Kompatibilität kompensiert Verwacklungen, die so entstehen können.

Sucher mit Augensensor
Sucher mit Augensensor
Noch zuverlässiger

Die OM-D ist eine Kamera, auf die man sich verlassen kann, selbst unter schwierigen Bedingungen. Ihr robustes Gehäuse ist staub- und spritzwassergeschützt. Der von Olympus entwickelte SSWF (Supersonic Wave Filter) sorgt dafür, dass Staubpartikel, die beispielsweise beim Objektivwechsel in die Kamera gelangen können, nicht die Bildqualität beeinträchtigen. Der transparente Filter befindet sich zwischen Verschluss und Sensor und wird beim Einschalten der Kamera aktiviert. Eine Serie von Ultraschallvibrationen schüttelt den Staub wirksam ab. 

Noch schneller

Die OM-D ist richtig schnell. Dafür sorgt zum einen eine Weiterentwicklung des FAST (Frequency Acceleration Sensor Technology) AF-Systems, dem schnellsten AF-System der Welt, das bereits in der PEN E-P3 zum Einsatz kommt. Diese Technologie ermöglicht dem Live-MOS-Sensor, 120 Bilder pro Sekunde auszulesen. Außerdem wurden die Geschwindigkeit der Kommunikation zur Steuerung der Objektive erhöht und das MSC (Movie & Still Compatible)-System zur Steigerung der AF-Geschwindigkeit und der Geräuschminderung im Objektiv angepasst. Die Kamera macht bis zu 9 Bilder pro Sekunde in Serie, selbst bei AF-Einstellung kommt sie auf 4,2 Bilder/Sekunde***. Anwender werden von der spürbar schnelleren Wiederverfügbarkeit des Live View nach der Aufnahme beeindruckt sein. Diese wurde durch den Einsatz voneinander unabhängiger Bildverarbeitungskerne für das aufgezeichnete Bild und die Live-View-Anzeige erzielt, die Bestandteil des neuen Bildprozessors TruePic VI sind. Somit sind die Ausgabe an den Monitor oder den elektronischen Sucher nicht mehr von der beendeten Speicherung des aufgenommenen Fotos abhängig.

Sucher mit Augensensor
Noch bessere Bildqualität und Farbwiedergabe

Der neue Hochgeschwindigkeits-Live-MOS-Sensor der OM-D hat eine Auflösung von 16,1 Megapixeln. In Verbindung mit dem Bildprozessor TruePic VI bietet er eine exzellente Rauschunterdrückung und eine Empfindlichkeit bis zu ISO 25.600. Dank des erhöhten Dynamikumfangs wird ein breiteres Spektrum an Helligkeitswerten realitätsgetreu wiedergegeben. Die Fine-Detail Processing Technologie, eingeführt mit der E-5, verringert Moiré-Effekte und Falschfarben, während die Real-Colour Technologie bislang schwer wiederzugebende Farben wie smaragdgrün aufzeichnet.

Die OM-D kommt mit dem neuen Art Filter „Gemälde“, der aus der Aufnahme eine Illustration macht. Er steht in zwei Variationen mit unterschiedlich starkem Effekt zur Verfügung. Die Funktion Art-Filter-Bracketing versieht eine einzige Aufnahme mit unterschiedlichen Art Filtern und speichert die generierten Bilder als separate Dateien ab. Liebhaber des Filters „Dramatischer Ton“ werden sich über die Erweiterung dieses Effektes mit monochromer Darstellung freuen.

Noch mehr Video

Das neue MSC (Movie and Still Compatible) IS-System sorgt für eine verbesserte Stabilisierung bei Videoaufnahmen. Anwender, die ihre Videos auf einem PC bearbeiten wollen, werden die Full-HD-Aufzeichnung im MOV-Format (MPEG-4 AVC/H.264) zu schätzen wissen. Es gestattet Aufnahmen von circa 29 Minuten Länge. Das traditionelle AVI-Format (Motion JPEG) steht ebenfalls zur Verfügung. Bei beiden Formaten erfolgt die Tonaufnahme als Linear PCM. Einfaches sowie mehrfaches „Bild-Echo“ können als Effekte den Videos hinzugefügt werden. 

Noch leichter zu bedienen

Neben dem eingebauten Sucher ist die OM-D mit einem 3-Zoll-OLED-Display (610.000 Pixel) ausgestattet, das um 80 Grad nach oben und 50 Grad nach unten geklappt werden kann. Der kapazitive Touchscreen hat eine kurze Reaktionszeit, wodurch intuitives Fokussieren und Auslösen mit der Fingerspitze möglich wird. Ganz neu ist die attraktive Live-Bulb-Funktion: Das heißt, das Live-View-Bild wird während der Langzeit-Aufnahme kontinuierlich aktualisiert, sodass der Anwender das Ergebnis einschätzen und die Belichtungszeit entsprechend anpassen kann. 

Sucher mit Augensensor
Umfangreiches Objektivsortiment

Die kompakte Systemkamera OM-D von Olympus lässt sich durch eine Vielzahl von Zubehörteilen - darunter viele Objektive - erweitern und wird somit auch den Ansprüchen von anspruchsvollen Fotografen gerecht. Die OM-D ist mit allen Objektiven der Micro Four Thirds-Serie kompatibel. Diese umfasst Weitwinkel-, Makro-, Portrait- und Tele-Objektive und wird auch in Zukunft stetig erweitert. Die Four Thirds und OM-Adapter ermöglichen außerdem die Verwendung von E-System- und OM-Objektiven, wodurch höchste Flexibilität garantiert ist.

Mit ihrem MSC-Mechanismus (Movie and Still Compatible) bietet ein großer Teil der M.ZUIKO DIGITAL Objektive einen schnellen, geräuscharmen Autofokus und zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und hohe Auflösung aus. Durch die Vielzahl an Objektiven lässt sich ein großes Brennweitenspektrum abdecken. Das im Kit enthaltene M. ZUIKO DIGITAL ED 12-50mm F3.5-6.3 EZ Objektiv wartet mit einem ruhigen, linearen Autofokus-Antrieb auf Sie!

OM-D E-M5 – Hauptmerkmale:
  • FAST AF: weltweit schnellstes** Autofokus-System plus 3D-Tracking
  • Neuer 16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor
  • Hochauflösender elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln und 100%igem Bildfeld
  • Bildprozessor TruePic VI, (Empfindlichkeit bei Fotos bis zu ISO 25.600
  • Weltweit erster* integrierter 5-Achsen-Bildstabilisator (IS)
  • Body im Design der berühmten OM-Serie, aus Magnesiumlegierung, staub- und spritzwassergeschützt
  • Micro Four Thirds Systemstandar
  • Objektive in der Entwicklung: M.ZUIKO DIGITAL ED 75 mm 1:1.8 und M.ZUIKO DIGITAL ED 60 mm 1:2.8 Makro
Weitere Merkmale: 
  • Klappbares 3-Zoll-OLED mit kapazitivem Touchscreen
  • Full-HD-Video (1.920 x 1.080), jetzt in MPEG-4
  • Neu: Echo-Bildeffekt für Videos (einmaliges und Mehrfach-Echo)
  • Live-Bulb-Funktion: regelmäßige Aktualisierung der Live-View-Anzeige während der Bulb-Aufnahmen
  • Neu: „Gemälde“ Art Filter sowie die Variationen „Crossentwicklung II“ und „Dramatischer Ton II“
  • Tonwertkorrektur im Sucher sichtbar 
Optionales Zubehör :
  • HLD-6 – Batteriehandgriff, staub- und spritzwassergeschützt. Dieser variable, zweiteilige Griff kann entweder als Querformatgriff zum besseren Halten der Kamera oder, nach Anbringen des zweiten Teils, als Hochformatgriff mit zusätzlichem Auslöser verwendet werden. Der Hochformatgriff lässt sich mit einem zusätzlichen Lithium-Ionen-Akku bestücken. Mit zwei Akkus nimmt die Kamera circa 650 Bilder auf (nach CIPA Teststandards).
  • FL-600R – elektronisches Blitzgerät (LZ 50 bei ISO 200 oder LZ 36 bei ISO 100) mit verbesserter Blitzwiederholzeit, kabellos steuerbar. Der Blitz ist mit einer LED ausgestattet, die für die Beleuchtung bei Videoaufnahmen sowie als helleres AF-Hilfslicht genutzt werden kann.
  • MMF-3 – Four Thirds Bajonettadapter. Zum Anschließen eines Four Thirds Objektivs an ein Micro Four Thirds Kameragehäuse. Staub- und spritzwassergeschützt, eignet er sich insbesondere für die Verwendung mit Objektiven der „Pro“- und „Top Pro“-Serien.
  • PT-EP08 – Unterwassergehäuse, bis zu einem Wasserdruck entsprechend 45 m wasserdicht. 

* Stand Februar 2012. Unter Kameras mit Wechselobjektiven. 
** Stand Februar 2012. Unter den auf dem Markt befindlichen Digitalkameras mit Wechselobjektiven (inkl. SLR) und Olympus Testbedingungen. 
*** Mit dem Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ.

Produktbeschreibungen

Mit der Retro-Systemkamera E-M5 setzt Olympus auf Altbewährtes gepaart mit neuster Technologie. Wie schon die kompakten 35-mm-Modelle zeichnet sich auch die OM-D E-M5 auf Basis des Micro Four Thirds Standards durch ein edles Design und bahnbrechende Innovationen aus.Features : Auflösung ca. 12,1 MP Sensor 4/3-Zoll Live MOS sensor Seitenverhältnis & Fläche 4:3 / 17,3 x 13 mm Objektivbajonett Micro Four Thirds Bildprozessor TruePic VI Bildstabilisierung Sensor shift Empfindlichkeit ISO 200 - 25600 (personalisierbar, Voreinstellung: ISO 200 - 1600) Dateiformate JPEG, RAW; MOV(MPEG-4AVC/H.264), AVI(Motion JPEG) Video-Modi Full HD 1920x1080 (16:9) 30p,20Mbps (MOV); Full HD 1920x1080 (16:9) 30p, 17Mbps(MOV) und mehr Menüsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Tschechisch, Niederländisch, Dänisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch, Griechisch, Slowakisch, Türkisch, Lettisch, Estnisch, Litauisch, Ukrainisch, Serbisch Abmessungen 121,0 x 89,6 x 41,9 mm (ohne hervorstehende Teile) Gewicht (g) 425g (mit Batterie und Speicherkarte) Batterie Lithium-Ionen-Batterie

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
137 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spiegellosen werden erwachsen 14. Mai 2012
Stil:Gehäuse|Farbe:schwarz
Die Klasse der spiegellosen Systemkameras gibt es seit der Veröffentlichung der Panasonic G1 im Herbst 2008, also erst seit einer vergleichsweise kurzen Zeit. Ich habe die G1 damals auf die Photokina erlebt und war von den Möglichkeiten begeistert, die sich da auftaten. Und das nicht nur bezüglich Größe und Gewicht, sondern vor allem bezüglich Präzision und Art (Gesichtserkennung, Tracking AF etc) des Autofokus. Trotzdem habe ich erst mal nicht zugeschlagen, weil jede seitdem veröffentlichte spiegellose Systemkamera irgendein gravierendes Manko hatte. Zum Beispiel einen inakzeptabel langsamen AF, entscheidende Lücken in der Objektivauswahl, schlechte Stabilisierung oder einen minderwertigen Sensor (die Liste ließe sich fortsetzen).

Die Olympus OM-D E-M5 ist aus meiner Sicht die erste Spiegellose überhaupt, die sich in diesem Sinne keine gravierenden Schwächen mehr leistet. So hatte ich vor dem Kauf gehofft, und so hat es sich glücklicherweise bestätigt, auch nach vier Wochen intensiver Benutzung. Mit ihr habe ich erstmals in meinem Leben als Käufer digitaler Kameras das Gefühl, angekommen zu sein und nicht mehr auf Neuentwicklungen hoffen zu müssen. Ich glaube, die E-M5 wird bei mir bleiben, bis sie das zeitliche segnet.

Die Liste der erwünschten Eigenschaften, hinter die man mit der E-M5 einen Haken setzen kann, ist zu lang für eine Rezension wie diese. Ich empfehle einen Blick auf die üblichen Review-Seiten. Auf dpreview gibt es bereits einen wie gewohnt sehr guten Bericht von Richard Butler; imaging-resource und dcresource werden bald folgen. Zu den umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten informiert man sich am besten im Einstellungs-Thread zur E-M5 des deutschen Systemkamera-Forums. In diesem Bericht hier möchte ich vor allem auf die Punkte eingehen, die auch nach Lektüre der üblichen Berichte nicht unbedingt klar sind, mindestens nicht in dieser Deutlichkeit. Als da wären:

- Der Stabilisator funktioniert ganz ausgezeichnet, sehr im Gegensatz zu den in den PENs eingebauten Stabis. Man soll wie immer die Werbeaussagen ('5 Blendenstufen') nicht für voll nehmen, aber der Stabi konkurriert mit den besten Objektivstabis am Markt, und das ist für einen Gehäusestabi ziemlich sensationell. Mir persönlich bringt er sichere drei Blendenstufen, was viel ist. Vor allem hat er sich aber bei mir noch nie sichtbar negativ auf die Bildqualität ausgewirkt. Auch Videos werden ganz ausgezeichnet stabilisiert (auch dies ist bei den PENs nicht der Fall).

Alle Stabilisatoren erzeugen Geräusche, so auch dieser, und es stimmt, dass er lauter arbeitet als andere Stabilisatoren. Das gilt nicht im Videomodus, wo er deutlich leiser ist, kurioserweise aber sehr wohl, wenn man ihn komplett abschaltet (keine Ahnung, ob sich letzteres durch ein Firmware-Update mal beheben lässt). Allerdings halte ich dies für ein Non-Issue. Ich habe mit der Kamera bereits in geschlossenen, vergleichsweise stillen Räumen mit anderen Personen fotografiert, und noch nie hat jemand das Geräusch bemerkt (ich habe gelegentlich nachgefragt). Dafür müsste es noch mal um einiges lauter sein.

- Für Portraits funktioniert der AF mit Gesichtserkennung ganz vorzüglich, auch bei sehr lichtstarken Objektiven (ich arbeite derzeit ausschließlich mit dem Panasonic Leica 25mm/1.4). Wenn die Person grob Richtung Kamera guckt, wird das Gesicht sicher erkannt und das vom Fotografen eingestellte Auge (das linke, das rechte, oder schlicht das nähere) fokussiert. Und zwar exakt. Kein Frontfokus, kein Backfokus, und es wird auch wirklich das Auge fokussiert und nicht etwa die Nase, die Hutkrempe oder sonst etwas, was sich dichter an der Kamera befindet als das Auge.

Trotz solcher positiven Highlights wird man als DSLR-Umsteiger den Umgang mit dem AF lernen müssen. Die typische DSLR-Fokussiereigenschaft, immer auf das nächste Objekt im AF-Bereich zu fokussieren, über deren Fehlen ich mich eben im Fall von Portraits noch gefreut habe, wird anderenorts nämlich durchaus vermisst. Wenn das AF-Feld zum Teil ein kontrastarmes Objekt im Vordergrund enthält, Teile aber auch von kontrastreichem Hintergrund ausgefüllt werden, wird sich der AF meist für den Hintergrund entscheiden, was man ja nun gar nicht will. Und diese Situation tritt oft auf, Haut und Fell sind nun mal kontrastarme Strukturen. Man kann sich dagegen wehren, insbesondere mit der Lupenfunktion, mit deren Hilfe man de facto das AF-Feld verkleinern kann. Doch der Umgang damit will geübt werden, vor allem wenn man bei Serienbildern mit AF-C das Hauptmotiv dann in dem kleinen und ab dem 2.Bild nicht mehr angezeigten AF-Rahmen halten muss...

- A propos Serienbilder: hier macht sich sehr positiv bemerkbar, dass die E-M5 eine kurze Blackout-Zeit hat, durchaus mit der von Spiegelreflex-Kameras vergleichbar. Bei den weitaus meisten Spiegellosen ist das leider nicht der Fall. Dies hilft nicht nur bei Serienbildern, sondern vor allem auch bei der ganz normalen Fotografie: sehr schnell nach dem Auslösen hat man wieder ein Live-Bild im Sucher und kann also ggfs. schnell erneut auslösen.

- Eine echte Überraschung stellten die Art-Filter für mich dar. Eigentlich hatte ich die vor dem Kauf als nutzloses Werbefeature abgetan, doch siehe da: einige davon verwende ich tatsächlich. Es ist eben doch ein Vorteil, bereits bei der Aufnahme im Sucher vorgeführt zu bekommen, wie das ganze am Ende aussehen wird und wie sich z.B. Änderungen in der Belichtung auswirken.

- Speziell mit dem Panasonic Leica 25mm/1.4 ist aufgefallen, dass dessen berüchtigtes Blendenklappern an der E-M5 in der Regel nicht mehr auftritt. Tipp: beim Objektivwechsel die Kamera ausschalten, sonst klappert es trotzdem! Wer als Besitzer einer E-M5 und des 25/1.4ers wissen will, wovon überhaupt die Rede ist, kann mal testhalber das Modus-Wahlrad auf 'Movie' drehen, dort Modus P einstellen und ohne wirklich einen Film aufzunehmen dann Kameraschwenks zwischen sehr hellen und sehr dunklen Motiven ausführen... das ist im Gegensatz zum Stabirauschen mal wirklich ein störendes Geräusch, und es tritt mit diesem ansonsten tollen Objektiv an allen µFT-Kameras mehr oder minder stark auf. Nur an der E-M5 nicht. Habe ich beim Kauf nicht gewusst und freue mich nun um so mehr!

- Sehr störend finde ich die 'D-Ringe', das sind diese dreieckigen Metall-Klapperteile, an denen man den Kameragurt befestigen soll. Glücklicherweise lassen sie sich sehr leicht entfernen (die flexiblen Plastikteile abziehen und dann die Metallteile ähnlich wie Schlüsselringe herausdrehen). Ich habe, einem Forumstipp folgend, an der rechten Öse jetzt so eine Handschlaufe von der Wii-Remote hängen (die Dinger halten wirklich was aus, seit Nintendo wegen zu schwacher Bänder in den ersten Versionen verklagt wurde). Damit finde ich die Handhabung nun sehr gut.

- Das Touchdisplay ist ein schöner Mehrwert. Leider kommt es sich gerne mit dem Augensensor ins Gehege, so dass man letzteren lieber deaktiviert. Das gezielte Fokussieren und die Direktauswahl von Menüpunkten im SCP (dem wichtigsten Menü) ist aber eine feine Sache. Und der Klappmechanismus ist die von mir bevorzugte Variante: mit einem Handgriff hat man eine Lichtsucher-Kamera, die sich überdies sehr gut halten lässt (ist bei den Dreh/Herausklapp-Displays leider nicht der Fall, so dass ich diese trotz ihrer größeren Flexibilität nicht so gerne mag). Leider funktioniert das Touchdisplay nicht während des Filmens, so wie überhaupt nur sehr wenige Benutzereingriffe während des Filmens möglich sind. Dies und die fehlende Unterstützung für PAL-Bildwiederholraten und 24p wird wohl Videofans einen Bogen um die Kamera machen lassen, trotz des Stabis, des auch im Video-Modus funktionierenden Tracking-AF und der auch im Video-Modus starken Bildqualität.

- Bei der Wiedergabe finde ich die langsamen Reaktionszeiten der Kamera etwas enttäuschend. Sie führen dazu, dass man nicht schnell durch die Bilder blättern kann, indem man flink am Rad dreht (es werden dann etliche Klicks einfach verschluckt). Glücklicherweise gilt das wirklich nur im Wiedergabemodus; bei der Aufnahme reagiert die Kamera flott und zuverlässig auf Benutzereingaben.

Fazit: eine richtig gute Kamera ist Olympus da gelungen! Endlich kann man von den Systemstärken wie dem ausgereiften kabellosen Blitzsystem und dem tollen µFT-Objektivpark profitieren, ohne sich an anderer Stelle mit gravierenden Einschränkungen abfinden zu müssen. Ich halte dies für den ersten ernsthaften Angriff aus dem spiegellosen Lager auf semiprofessionelle DSLRs, und das nicht nur wegen des staub/wassergeschützten Bodies und des optionalen Batteriegriffs, sondern vor allem wegen des rundum gelungenen Gesamtpakets.
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178 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kai M. TOP 500 REZENSENT
Stil:Gehäuse|Farbe:schwarz
Gute Weiterentwicklung

Seit nunmehr gut zwei Wochen besitze ich die OM-D von Olympus und habe diese in vielen Situationen mit anderen Kameras verglichen, z.B. mit Sonys NEX-7 (aus eigenem Bestand, habe diese also nicht nur mal im Laden in der Hand gehabt), die in meinen Augen der einzig ernstzunehmende Wettbewerber ist (Stand Ende April 2012, das kann nächste Woche schon ganz anders aussehen).

Im folgenden möchte ich mal ein paar Stichworte abarbeiten:

Sucher:

Der EVF ist hervorragend, arbeitet rausch- und flimmerfrei. Im Gegensatz zur NEX-7 ist dieser Sucher deutlich besser, denn: bei schwachem Licht rauscht es nicht. Während bei der NEX nur noch Schneetreiben im Sucher zu sehen ist erhält man bei der OM-D noch immer ein klares Bild.

Handling

Zwei Drehräder an der Oberseite bieten die Möglichkeit, voreingestellte Parameter zu ändern. Prima. Problem: das linke rückwärtige Drehrad liegt so weit links, das ich es, der mit dem rechten Auge durch den Sucher schaut, fast nicht bedienen kann und muss die Kamera dafür vom Auge abnehmen.

Bildstsbilisator

Der Bildstsbilisator funktioniert sehr gut. Hier hätte weniger mehr sein können: das laute Rauschen des Stabis stört draußen auf der Straße nicht, in ruhigen Räumen mag ich die Kamera kaum in die Hand nehmen, weil die Geräuschentwicklung des Stabis so erheblich ist. Wenn die Kamera dann angeschaltet auf den Tisch legt, wird's noch lauter

Menüs

Die Menüs sind aufgebaut, wie man es von den E und EP's kennt: sehr, sehr umfangreich, leicht verschachtelt aber nach kurzer Einarbeitung gut zu bedienen. Optisch etwas aufgefrischt.

Effekte

Die internen Effekte wurden um einige Modi erweitert, was mich sehr freut, ich arbeite gern damit. Ein echtes HDR fehlt nach wir vor (schade). Die Effekte sind teilweise wahrlich hervorragend und ich bin bei einigen Bildern, die ich geschossen habe sicher, dass ich den einen oder anderen Effekt am Rechner nur mit sehr hohem Aufwand herstellten könnte. Witzig: es gibt die Möglichkeit, ALLE Effekte auf ein Bild anzuwenden, d.h, nach Drücken des Auslösers erhält man 12 Aufnahmen mit jeweils einem anderen Effekt. Ich habe mir erlaubt, hier mal ein paar Bilder, die out of the cam sind, hochzuladen.

Geschwindigkeit

Die Kamera ist sehr schnell, der AF arbeitet auch bei schlechtem Licht sehr sicher, deutlich, um Welten besser und schneller als bei Sonys Flaggschiff.

Verarbeitung

hervorragend. In dieser Preisklasse und von Olympus nicht anders zu erwarten.
Die Staub- und feuchtigkeitsverträglickeit habe ich nicht getestet und habe dies bewusst nicht vor. Die gummierten Tasten lassen sich gut bedienen.

Bulb und Livemodus - ein Highlight

In diesen beiden Belichtungsmodi wird die Bildentwicklung nachvollziehbar, so dass das Herantasten an die gewünschte Belichtungszeit - bei Langzeitbelichtung - der Vergangenheit angehört. Hier ist die Anzahl der Entwicklungsschrittanzeige jedoch begrenzt (je nach eingestellter ISO), die Intervalle lassen sich voreinstellen. Ein Fernauslöser ist hier angeraten. Ich habe mir so ein Billigteil von JJC gekauft. Nicht schön aber praktisch und billig.
Objektiv

Das Kit-Objektiv bietet mit 12-50 mm einen guten Bereich. Schön finde ich die 24mm vor. Das Objektiv ist länger als die üblichen Panasonic und Olympus 14-42mm, dafür etwas schmaler. Das Objektiv ist wohl schon länger auf dem Markt. Besonderheit: es fährt beim Zoomen nicht aus und lässt sich auch elektronisch bedienen. Zunächst etwas ungewohnt bietet diese Funktion jedoch wohl gerade beim Videodreh die Möglichkeit ruckelfreie Zoomfahrten zu machen (n.n. getestet).

Ach ja: Bildqualität und low light

Die Bildqualität ist toll und in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben. An die Detailtreue der NEX7 kommt die OM-D nicht heran. Muss sie aber auch nicht.

Bei schwachem Licht arbeitet die Olympus schnell, präzise und bis ISO 1.600 fast rauschfrei. Toll.

Ein erstes Fazit: bis auf Kleinigkeiten eine wahrlich grandiose Kamera, die Maßstäbe setzt. Der laute Stabilisator ist ein echtes Ärgernis - jedoch nur in ruhiger Umgebung.

Ich hoffe sehr, dass Olympus nicht auch hier den Fehler begeht und in 6 Monaten einen Nachfolger präsentiert.

1. Nachtrag 07.05.12
Ich war am Wochenende auf einem Poloturnier und habe den Vergleichstest gemacht: 1. Tag Olympus, 2. Tag NEX 7
Beide Tage schwierige Lichtverhältnisse und schnelle Sportszenen. Mit der Sony habe ich deutlich länger zum Fokussieren gebraucht, viele Fotos sind so gar nicht entstanden oder waren z.T. unscharf. Die Olympus war deutlich - um Klassen - schneller, treffsicherer und hat am Ende auch die besseren Bilder fabriziert. Für mich ein klares Ergebnis.

2. Nachtrag 31.05.12
Inzwischen habe ich auch den passenden Batteriegriff besorgt. Ist mit knapp EUR 300,- sehr happig berechnet, verbessert jedoch das Handling der Kamera ungemein. Die Anschaffung macht jedoch in meinen Augen nur Sinn, wenn man auch Ersatzakkus hat. Den Preis zu investieren nur damit die Kamera besser in der Hand liegt ist dann doch zu viel des Guten. 'Eigentlich' hätte sie von vornherein so bequem in der Hand liegen können.

Bei Fragen: fragt mich gern.
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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralle
Stil:Gehäuse+Objektiv| Farbe:silber|Von Amazon bestätigter Kauf
Wie schreibt ein Kommmentator zu einer Rezension hier so passend? "Es ist schon manchmal ein Kreuz mit der Meinungsfreiheit." Und er spricht mir damit wirklich aus der Seele...

Wie kann man einer solchen Kamera die schlechteste Bewertung (1 Stern) geben die AMAZON zu bieten hat und dieses dann auch noch mit einem Äpfel-Birnen-Vergleich par excellence untermauern? Dieses heraus zu finden wird mir wohl nicht gelingen, denn auch nach lesen des gesamten Kommentarbaums stehen mir immer noch sämtliche Haare zu Berge. Sicher kann man geteilter Meinung darüber sein, wie eine übersichtliche Menüstruktur auszusehen hat und ich würde sogar zustimmen das OLYMPUS nicht das Musterbeispiel hierfür abliefert. Aber wenn man sich an die Struktur gewöhnt hat ist es sehr einfach diese Kamera zu bedienen. Insbesondere die Möglichkeit alle für die Aufnahme wichtigen Kameraeinstellungen direkt auf dem rückseitigen Display einstellen zu können - ohne zuvor das Menü aufzurufen oder eine ggfs. vorhandene Direkttaste zu benutzen ist einfach unschlagbar. Olympus nennt sieses übrigens das "Super Control Panel" oder kurz SCP.

Aber vielleicht stimmt es ja, dass Mitbewerber ihre eigenen Redakteure beauftragen die Produkte der jeweils Anderen negativ zu bewerten. Anderes kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, denn die Kamera ist ein absoluter Hammer und liefert auch mit dem hier angebotenen Kit-Objektiv (12-50mm) schon sehr beeindruckende Fotos die wirklich überhaupt keinen Vergleich mit doppelt oder dreifach teureren Kamera-Objektiv-Kombinationen zu scheuen brauchen. Wenn man sich aber mal eine Festbrennweite, zum Beispiel das für knapp 250,00 EUR angebotene ZUIKO 1.8/45mm Objektiv an die OM-D schraubt, dann bleibt einem beim Betrachten der Fotos schlicht der Mund offen stehen. Für Portraitaufnahmen ist dieses Objektiv aus meiner Sicht nicht zu toppen. Allenfalls schaffen es deutlich teurere und rotberingte Objektive hier Schritt zu halten, aber besser gehts m. E. nach einfach nicht!

Das Retro-Design (und ja, Marianne: Das ist Retro-Design!) ist unglaublich gut gelungen. Aus etwas Entfernung kann man diese hochmoderne Kamera, die mit allem was das Fotografenherz höher schlagen lässt ausgestattet ist, fast nicht mehr von der Olympus OM-1 aus dem Jahr 1972 unterscheiden. Das sehr hochwertige, stabile und wirklich sehr kleine Gehäuse ist Staub- und Spritzwassergeschützt. Die Daumenauflage vermittelt einem Sicherheit und sorgt für ein wirklich gutes Anfassgefühl. Die Gummierung an der Vorderseite der Kamera fühlt sich wunderbar und rutschsicher an. Über die Haltbarkeit der Gummierung kann ich verständlicherweise noch nichts schreiben.

Der Autofocus ist - laut Olympus - der weltweit schnellste und sitzt wirklich schnell und punktgenau. Besonders die Gesichtserkennung arbeitet einwandfrei und focusiert immer sehr treffsicher auf das vordere Auge, so man es denn so eingestellt hat. Die Kamera verfügt über insgesamt 35 AF-Punkte die auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr zuverlässig arbeiten.

Das klappbare 3 Zoll große OLED Touchscreen Display ist wirklich sehr farbtreu und hat einen tollen Kontrast. Es ermöglicht auch Bodennahe- oder Überkopfaufnahmen ohne hierfür einen Winkelsucher einsetzen zu müssen. Der große Betrachtungswinkel ermöglicht hier auch dann Aufnahmen zu machen, wenn man mal nicht rechtwinklig hinter der Kamera stehen kann. Der elektronische Sucher, der sich automatisch einschalten kann, wenn man sein Auge vor den Sucher führt, ist zwar anfänglich etwas ungewohnt, denn man schaut auf einen kleinen Monitor und nicht über Spiegel durch das Objektiv und das merkt man natürlich auch. Ich finde das Bild aber sehr gut und der Vorteil hierdurch auf die Spiegelmechanik verzichten zu können macht sowieso alle evtl. angeführten Nachteile locker wieder wett. Wer schon mal seine Kamera reaprieren lassen musste, weil die Spiegelmechanik verschlissen war weiß wovon ich rede.

Der 5-Achsen-Bildstabilisator funktioniert. Mehr kann ich hierzu erst mal noch nicht sagen. Bei Videoaufnahmen während des Gehens bleibt das Bild sehr ruhig im Sucher. Statische Motive vorausgesetzt bin ich mir sicher, dass einem mit diesem Stabilisator auch mit Belichtungszeiten von 1/30 sec. gute und scharfe Fotos gelingen werden.

Der separat mitgelieferte Mini-Blitz ist ein winziger Kritikpunkt im ansonsten sehr stimmigen Kamerakonzept. Spontane Blitzlichtfotos sind hiermit einfach nicht möglich. Er muss nämlich aus dem Transportbeutelchen entnommen und auf den Blitzschuh der Kamera aufgebracht werden. Da wäre es doch schöner, wenn dar (Not-)Blitz, denn mehr ist so ein eingebauter Blitz einfach in keiner Kamera, einfach nur hochklappen werden müsste.

Das Olympus bei seinen Objektiven die Gegenlichtblenden für viel zu teures Geld separat verkauft ist höchst ärgerlich. Aber die Tatsache, dass Obhektive der SLR Kameras bei gleicher Leistung das fünffache kosten mildert den bitteren Beigeschmack etwas.

Mein Fazit:
***********

Diese Kamera ist nichts für die, die für wenig Geld Blümchen knipsen wollen. Aber ambitionierte Hobbyfotografen (oder auch Profis), die es satt haben kiloschwere Rucksäcke durch die Gegend zu schleppen, finden hier alles zum Glücklich werden.

Für mich ist diese Kamera und auch das 1.8/45mm eine ganz klare Kaufempfehlung.
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