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1.0 von 5 Sternen
Leider nicht wasserdicht..., 23. Mai 2010
Habe die Kamera vor 2 Wochen gekauft um diese zum fotografieren beim Schnorcheln zu benutzen. Der erste Eindruck der Kamera war sehr positiv. Gute Optik, die Anleitung ist auf der Kamera gespeichert und die Bedienung ist schnell zu verstehen wenn man sich öfters mit Digitalkameras beschäftigt.
Bei den ersten Versuchen hat sich herausgestellt, dass es nicht möglich ist, die Kamera rein manuell zu bedienen. Man hat sehr viele verschiedene Aufnahmemodi zur Verfügung, kann aber nicht die Blende und die Verschlusszeit manuell einstellen.
Die ersten Testfotos würde ich als mittelmäßig einstufen, allerdings ist dies normal für eine Outdoor Kamera. Es gibt momentan keine Outdoor Kamera, die wirklich gute Fotos macht. Sehr gut sind die HD Videos. Allerdings braucht man zum ruckelfreien abspielen der Videos einen starken PC, da diese im MP4 Format aufgenommen werden. Dieses ist sehr rechenintensiv beim abspielen. Leider wird dieses Format nicht von der PS3 unterstützt, da ich diese normalerweise für die Bilder und Videos nutze.
Der seitliche Klappe mit Akku und Kartenslot ist für eine Unterwasserkamera extrem "klapprig". Nur eine sehr dünne Dichtung soll vor Wassereintritt schützen.
Der Eindruck hat sich auch direkt beim ersten Mal unter Wasser bestätigt. Nach 15 Minuten kam eine Fehlermeldung (Keine Verbindung) und wirklich, an der Seitenklappe war Wasser eingetreten. Kurzschluss --> Kamera defekt.
Meine Meinung: Wenn die Kamera wasserdicht wäre ist sie eine günstige Einsteigerkamera für Unterwasserfotografie. Für reine normale Fotos gibt es erheblich bessere Kameras. So kann man nur davon abraten.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Outdoorkamera mit guter Bildqualität...., 31. Oktober 2010
Olympus Tough 3000...... mein neuer Freund
Für unseren Schnorchelurlaub im Roten Meer musste dieses Mal eine wasserdichte Kamera her, um auch Bilder der Unterwasserflora- und Fauna abzulichten. Eine Einwegkamera kam für mich nicht mehr in Frage. So fing ich Ende Juli 2010 an, nach einer geeigneten Kamera zu suchen.
Für meinen Gebrauch musste sie folgende Kriterien erfüllen:
1.Wasserdichtigkeit (3m reichen, da ich nicht tauche)
2.Sie muss auch ein bisschen was aushalten
3.Die Bildqualität sollte auch in Ordnung sein.
Ich las sehr viele verschiedene Testberichte von Photoblogs, Usern und auch von verschiedenen Fotomagazinen durch.
Zum Schluss kamen für mich die Pentax Optio W80, die Canon Powershot D10 und die Olympus Tough 3000 in Frage.
Letztendlich entschied ich mich aber für die Olympus Tough 3000 aus folgenden Gründen:
Die Pentax Optio rauscht laut den Testberichten schon massiv ab 200 ISO. Selbst bei ISO 100 soll man rauschen entdecken. Leider bestätigten Testfotos, die ich aus dem Internet heruntergeladen habe, diese Aussage. Weiterhin besaß die Pentax keinen optischen Bildstabilisator, aber einen elektronischen. Wie wirkungsvoll dieser arbeitet, konnte ich nirgendwo recherchieren. Die Canon D10 war mir für meine Zwecke etwas zu teuer; außerdem gefiel sie mir nicht besonders. Also war für mich der Preis und auch verschiedene Testberichte, die der Tough 3000 eine durchschnittliche Bildqualität bescheinigten, ausschlaggebend. Da ich schon zwei digitale Kameras habe, wollte ich nicht für eine Drittkamera soviel Geld ausgeben. Weiterhin besaß ich schon zwei Olympus-Kameras und war immer sehr zufrieden mit diesen Kameras.
Also bestellte ich mir Anfang August die Tough 3000 bei Amazon. In der elektronischen Bucht fischte ich mir noch ein ext. Ladegerät und zwei zusätzliche Akkus, die ich in meinem Urlaub bitter benötigte. Aber die schlechte Akkuleistung der Tough war mir durch das Internet und durch Amazon schon bekannt.
Die technischen Daten der Olympus mju Tough 3000 gebe ich hier nicht wieder. Diese kann man auf der Olympus Homepage oder bei Amazon einschauen.
Nun bin ich aus dem Urlaub zurück, habe mind. 20 Schnorchelaufenthalte im Wasser hinter mich gebracht und dabei ca. 1.200 Bilder mit der Olympus gemacht. Natürlich habe ich schon im August und Anfang September sehr viele Bilder mit der Tough gemacht, um sie in den verschiedenen Aufnahmesituationen zu testen. Ich wollte ja im Urlaub wissen, wie ich die Kamera zu bedienen habe. Ich habe auch in diesem Urlaub wieder vielen Menschen ihre Kamera erklärt, die genau zu Urlaubsbeginn eine Kamera gekauft haben, und leider keine Zeit hatten, sich damit zu beschäftigen.
So, aber nun zu den Details:
Bestellung und Lieferung:
Durch Amazon in der gewohnten Schnelligkeit.
Lieferumfang:
Die Olympus wurde mit einem Akku, einem USB-Ladegerät, welches in die Kamera direkt eingesteckt werden musste, und einer kleinen Handschlaufe sowie diversen Kabeln geliefert.
Auf eine CD muss man leider verzichten, da die Software von Olympus direkt heruntergeladen werden muss. Aber die Software nutze ich nicht. Eine Schnellanleitung in Papierform war auch mit dabei. Aber wie zwischenzeitlich bei allen Kameraherstellern gibt es eine ausführliche Anleitung nur im PDF-Format auf dem Unternehmensserver.
Material und Verarbeitung:
Die Olympus macht mir einen sehr hochwertigen Eindruck. Der verwendete Kunststoff hält einiges aus (ich kann es bestätigen). Auch die Gummierung gefällt mir. Die Tasten und anderen Elemente sind sehr gut in das Gehäuse eingepasst. Allerdings sind die Bedienelemente auf der Rückseite für große Hände etwas zu klein ausgefallen. Das sehr kleine Objektiv befindet sich ganz im Gehäuse drin. Die Klappe an der rechten Seite, welche das Fach für den Akku, die SD-Karte und HDMI- und USB- Anschluss beherbergt, macht den Anschein, als wäre sie ein wenig unterdimensioniert. Aber nach den vielen Schnorchelgängen kann ich nur sagen, sie hält dicht. Ich habe mir auch eine Canon Powershot D10 im Urlaub anschauen können. Deren Abdeckungen (Akku- bzw. Speicherkarte) sind ähnlich wie bei der Olympus konstruiert. Der LCD Bildschirm auf der Rückseite gibt das Bild sowie bei den meisten zur Zeit erhältlichen Digitalkameras wieder; recht gut. Allerdings ist auch hier das Problem bei direkter Sonneneinstrahlung, dass der Monitor nicht mehr richtig abzulesen ist.
Ausstattung:
Die Spezifikationen zur Ausstattung dieser Kamera möchte ich nicht im Detail wiedergeben. Diese können auch im Internet abgerufen werden. Wichtig für mich war auf jeden Fall die Möglichkeit, Videos in HD-Qualität aufzunehmen; auch der Bildstabilisator war für mich wie oben schon beschrieben entscheidend. Weiterhin bietet diese Kamera recht viele motivabhängige Belichtungsprogramme. Eine Zeit- oder Blendenautomatik ist leider nicht vorhanden. Aber dass wusste ich ja; schließlich handelt es sich um eine Low-End-Consumer-Cam. Der Unterwassermodus war sehr wichtig für mich; hier wird die Spektralverschiebung des Lichts unter Wasser korrigiert. Also es werden wieder Rotanteile hinzugerechnet.
Bedienung:
Die Bedienung gestaltet sich aufgrund der kleinen Tasten bei Menschen mit durchschnittlicher Handgröße vielleicht etwas hackelig. Das liegt an der Kompaktheit und dem großen LCD (2,7 Zoll) auf der Rückseite und der Gummierung der kompletten Bedienungsrückseite.
Von der Menüstruktur sind Anfänger vielleicht zu erst einmal irritiert; aber sie ist doch sehr einfach zu verstehen. Am meisten beeindruckte mich der einzeln stehende Knopf mit dem roten Punkt auf der Rückseite. Hier kann man sofort ohne Umwege durch das Menü Videos in HD aufnehmen. Am Anfang fand ich diese Funktion überflüssig, aber im Laufe der Zeit habe ich dieses kleine aber feine Detail zu schätzen gelernt. Schnell drauf gedrückt, und schon ging die Videoaufzeichnung los. Ruck zuck !!!
Im Gegensatz zur Videofunktion ist leider die Auslöseverzögerung bei normalen Bildern sehr lang.
Dies ist vor allem bei der Unterwasserfotografie etwas ärgerlich, da die Fische und anderen Tiere unter Wasser eben nicht stillhalten bei der Aufnahme. Da hatte ich eben manchmal Pech, ein gutes Bild in den Kasten zu bringen. Dies ist ein eindeutiger Minuspunkt der Tough 3000; die Auslöseverzögerung. Die Akkuleistung des mitgelieferten Olympusakkus hält sich massiv in Grenzen. So sind damit nur ca. 100-130 (ohne Blitz) möglich. Also keine besonders gute Leistung.
In der elektronischen Buch habe ich mir kurz vor dem Urlaub noch ein externes Ladegerät und zwei Ersatzakkus für 19 Euro gekauft. Die Qualität der Akkus ist hier nicht besonders gut. Diese Akkus halten nur für ca. 80-100 Bilder. Also auch viel zu wenig. Ich rate daher zum Kauf der originalen Olympus Akkus. Das heißt vor allem vor den Schnorchelausflügen einen ganz frischen Akku einlegen. Selbst wenn die rote Akkuwarnanzeige blinkt, hat man immer noch ca. 30-40 Bilder zeit, den Akku zu wechseln. Soweit die gute Nachricht.
Aber nun zum wichtigsten; die Bildqualität
Zu aller erst: Diese Kamera kostet im Internet ca. 150 - 180 Euro. Also nicht besonders viel für eine wasserdichte Outdoorkamera mit einem zwölf Megapixel CCD. Eine gute Kompaktkamera (die nicht Wasserdicht ist und auch nicht einiges wegsteckt), fängt erst einmal bei ca. 150 Euro an. Die Tough 3000 wurde entwickelt, um auch in einer rauhen Umgebung zu funktionieren und einiges wegstecken zu können. Man kann mit dieser Kamera Dinge tun, die ich mit einer meiner normalen" Digikams NIEMALS machen würde! Da wurden eben auch schon bauartbedingt (Objektiv ganz im Gehäuse versenkt) Kompromisse geschlossen. Da ich von den Rezessionen im Internet (auch bei Amazon) und auch von den Fachzeitschriften über die Bildqualität der Tough 3000 vorgewarnt" war, hatte ich keine allzu großen Erwartungen an diese Cam. Ich dachte mir, besser wie eine 5 Euro Wegwerfknipse wird sie allemal sein. Und zu viel Geld habe ich ohnehin nicht ausgegeben. Also wäre es nicht so schlimm gewesen, wenn ich enttäuscht" worden wäre.
Schon vor Urlaubsbeginn testete ich die Kamera ausgiebig. Ich war mit der Bildqualität aber doch einigermaßen zufrieden. Ich fand heraus, dass ich die Belichtung für mich ca. 1/3 Blende runterschrauben musste, da sie einen leichten Hang zur Überbelichtung hat, und es so zu vielen Spitzlichtern kommen kann (wurde schon in mehreren Rezessionen bei Amazon erwähnt). Die Programmautomatik, bei der man einige wenige Parameter wie Blitz, Iso usw. einstellen kann, liefert annehmbare Bilder. Aber man kann die Bildqualität der Olympus noch etwas steigern, indem man die speziellen Szenen- bzw. Motivprogramme nutzt. Leider muss ich dazu sagen, dass ich kein Fan von diesen Motivprogrammen bin. Aber bei der Olympus kann ich nur Empfehlen, die entsprechenden Motivprogramme einzusetzen. Ich habe im Urlaub eigentlich alle Bilder mit den Motivprogrammen aufgenommen. Und dafür wurde ich mit einer guten Bildqualität (wie gesagt, für den Preis und den Zweck der Kamera) belohnt.
Vor allem die Unterwasseraufnahmen sind bei guten Lichtverhältnissen überraschend gut geworden.
Ach ja, Stichwort verfügbares Licht: In dunklen...
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Robuste Zweitkamera, 18. Mai 2010
Ich habe mir die Kamera als "Drittkamera" neben einer Canon-DSLR EOS550D und einer Fuji F200EXR für den Strand und andere kamerafeindliche Umgebungen gekauft. Wichtig war mir außer der Robustheit vor allem ein Weitwinkelobjktiv, weswegen ich mich gegen die Fuji XP10 entschieden habe. Hier in Stichpunkten meine subjektive Einschätzung:
Positiv:
+ Wasserdicht, robust (bisher nur im Schwimmbad getestet)
+ Weitwinkelobjektiv
+ Guter (HD-)Videomodus
Neutral:
o Akkuleistung ist nur durchschnittlich
o Akku kann nur in der Kamera geladen werden
o Ab höheren ISO-Zahlen gehen aufgrund der starken Rauschunterdrückung Details verloren
o Die Tasten sind aufgrund der Wasserdichtigkeit etwas fummelig
o Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig
Negativ:
- Mein Modell neigt zur Überbelichtung, meine Empfehlung ist eine Belichtungskorrektur von min. -0,7 evtl. sogar -1
- Kein Orientierungssensor, Hochformatbilder müssen manuell am PC gedreht werden
Meiner Meinung nach reicht die Programmautomatik für fast alle Situationen aus, weil man dort viele Einstellmöglichkeiten hat. Ich habe das Landschaftprogramm mal kurz ausprobiert, werde es aber nicht mehr nutzen, weil dort keine Belichtungskorrektur möglich ist und die Kamera (vll. auch nur mein Modell?) zur Überbelichtung neigt. Diesen Eindruck bestätigt übrigens auch ein Blick aufs Histogramm der Bilder. Möglicherweise kann dieses Problem von Olympus mit einer neuen Firmware noch korrigiert werden.
12 Megapixel braucht bei so einem kleinen Bildsensor kein Mensch. Ich habe als Standardeinstellung 8 Megapixel gewählt, was wahrscheinlich immer noch zuviel ist.
Als Zweit- oder Drittkamera für widrige Aufnahmesituationen kann ich sie aufgrund des guten Preis-/Leistungsverhältnisses empfehlen.
Mich würde abschließend noch interessieren, ob noch jmd. meine Meinung zur Belichtungsmessug teilt.
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