Wozu noch eine Video Rezension zu einem 1 Jahre alten Produkt werden Sie sich denken.
Zum einen ist die PEN E-P1 soeben zur Kamera des Jahres 2010 gewählt worden. (Siehe CAMERA GRAND PRIX2010/Japan).
Zum anderen ist die PEN E-P1 inzwischen mit mehreren Firmware Updates versehen worden (aktuell Version 1.4) und durch die Hauseigenen neuen Modelle PEN E-P2 und E-PL1 deutlich im Preis gesunken.
Dies rückt die P1 mehr in den Fokus derer, die den ersten Schritt weg von Bridgekameras mit kleinem Sensor in Richtung DSLR machen wollen.
Auch für DSLR Besitzer, die eine kompakte Zweitlösung suchen, ist sie jetzt erst recht ein preiswerter Einstieg in den Micro FourThirds Standard.
Der gefallene Preis macht die PEN E-P1 so attraktiv wie nie.
Nun sind 100 MB Video für eine Rezension einer solch ausgestatteten Kamera sehr eng bemessen, und es war nicht leicht alle interessanten Informationen zur PEN aufzunehmen und noch eine einigermaßen ansprechende Bildqualität zu erhalten.
Ich hoffe sehr, dass mir dieser Spagat dennoch gelungen ist. In erster Linie gibt es eine Detailbetrachtung der Kamera und meine persönlichen Eindrücke.
Die technischen Daten habe ich leider nicht mehr mit in das Video aufnehmen können, diese sind aber natürlich hier auf Amazon.de verfügbar.
Alles in allem vergebe ich für die PEN E-P1, trotz kleiner Schwächen in Bedienbarkeit und dem etwas zu niedrig aufgelöstem Display die volle Punktzahl von 5 Sternen.
Für den derzeit geforderten Preis, erhält man nirgends eine solch reichhaltig ausgestattete Kamera, die derart überzeugende Bildqualität, auch bei schlechten Lichtsituationen, abliefert und dabei in ihrer Baugröße so handlich bleibt.
Fazit: Jeder Nutzer von Kompakt- oder Bridgekameras, der sich in die Qualtätsregionen von DSLR Kameras begeben will, aber die Kompaktheit und Live-View Funktion nicht einbüßen will, liegt bei der PEN goldrichtig.
Das 14-42 mm Kit-Objektiv ist ein besonders gelungener Wurf und zeigt weder im Weitwinkel noch im Tele grobe Schwächen, die dem normalen Benutzer auffallen würden.
Die Option auf weitere Objektive und der Einsatz von Adapterringen für Objektive der Four Thirds Reihe (dazu gibt es eine weitere Videorezension!), als auch Adapter für so ziemlich alle Objektive der Mitbewerber, machen die PEN zur Universell einsetzbaren "immer dabei "DSLR".
Ich wünsche viel Spaß mit der Videorezension und freue mich, wie immer, über Kritik.