In dieser Preisklasse der DSLR für ambitionierte Amateure gibt es 3 große Anbieter:
1. Canon EOS 500D
2. Nikon D5000
3. Olympus E620
Sicherlich liest man diverse Testberichte und informiert sich. Im Grunde kan man bei den o.g. Kameras nicht viel falsch machen, da sie eigentlich auf gleichem Niveau liegen. Der einzige Entscheidungsgrund liegt im Bauchgefühl, wenn man die Kameras mal in der Hand hält. Unterschiede in der Bildqualität werden meiner Meinung nach die wenigsten Leute merken und auch nur dann, wenn man professionel Bilder nachbearbeitet oder spezielle Testfotos schießt. Das sieht man sehr gut an den Bewertungen dieser Kameras. Eigentlich durchweg sehr positiv.
Erstmal meine Meinung zu den einzelnen Kameras:
Canon EOS 500D
Im Grunde von den technischen Spezifikationen her die Beste Kamera inkl. der HD Videofunktion (wer es braucht...).
Einzig und allein das Gehäuse und die gefühlte schlechte Verarbeitungsqualität haben mich abgeschreckt. Ansonsten sind von dieser Kamera sehr gute Fotos zu erwarten. Weiterhin gefiel mir nicht, daß das Display nicht klappbar ist. Das macht sich immer gut, wenn man die Kamera wegpacken möchte und das Display drehen kann zur vermeidung von Kratzern. Ich finde es eine nützliche Sache. Wer natürlich lieber ein hochauflösendes Display sucht ohne Gimicks, ist hier richtig.
Anscheined kann man bei Canon nicht beides haben.
Nikon D5000
Ebenfalls eine sehr schöne Kamera und durchweg gute Bewertungen erhalten.
Mir vielen hier folgende Sachen auf:
- schlechter Druckpunkt der Knöpfe und sehr schwammig
- größte Kamera hier im Vergleich und doch recht klobig
- bessere Verarbeitung im Vergleich zur Canon
- Klappdisplay ist sehr gut, aber lässt sich nur nach unten klappen. Beim Stativ also überhaupt nicht zu gebrauchen
Olympus E620
Mein persönlicher Favorit:
- Sehr hochwertiges Gehäuse (Im Vergleich das beste)
- Manche mögen es nicht, aber ich habe gerne viele Tasten zur schnelen Einstellung von z.B. ISO oder Belichtung. Beide vorhanden.
- Kleinstes Gehäuse und sehr kompakt. Es leidet zwar etwas die Ergonomie für die rechte Hand, aber die überwiegende Zeit ist die Kamera ja im Rucksack.
- Wer es braucht, es gibt für dunkle Momente beleuchtete Tasten
- Schwenkdisplay, das sich nach links ausklappen lässt
- großes Manko dieser Kamera sind die nicht üblichen XD picture cards. Den Mist kauft doch heute niemand mehr. Alternativ gehen auch CF Karten. Nicht gerade optimal, aber für mich war es kein Kaufkriterium.
Olympus, bitte steigt endlich auf ein sinnvolles SD Kartenformat um!
- Image stabilizer im Gehäuse (bei den anderen Kameras im Objektiv). Ob negativ oder Positiv muss jeder selbst wissen. Bei der großen Auswahl an Objektiven eigentlich egal.
Wie gesagt, ich finde man kann bei diesen Kameras einfach das Bauchgefühl entscheiden lassen. Gute Bilder machen ale 3. Allerdings mir persönlich hat einfach die Kompaktheit und die sehr gute Verarbeitung in Verbindung mit den guten Tasten und dem Display der Olympus sehr gut gefallen.
Klar gibt es wie bei allen Sachen Negativpunkte. Aber für mich sind diese Außer Acht zu lassen. Die Eierlegendewollmichsau gibt es nunmal nicht und jeder Anbieter verfolgt seine eigenen Konzepte. Als Umstieg von einer Bridgekamera Panasonic FZ-28 bin ich sehr zufrieden.