Die Olympus FE 360 ist für einen Einsteiger eine ganz passable Kamera, wenn man keine qualitativ hochwertigen Fotos erwartet.
Ich habe mir die Kamera gekauft, da ich sie für meinen Nebenjob als freie Mitarbeiterin bei der Zeitung brauchte und nicht all zu viel Geld investieren konnte/ wollte.
Die Bedienung der Kamera ist einfach, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Die beigelegte Bedienungsanleitung ist nur bedingt hilfreich und erklärt viele Funktionen nicht.
Bildstabilisator:
Der in den technischen Details angegebene Bildstabilisator lässt meiner Meinung nach stark zu wünschen übrig. Selbst meine Handykamera hat einen besseren. Dadurch verwackeln die Bilder recht schnell. Die Optik ist auch nicht empfehlenswert, da die äußeren Ränder rechts und links meist unscharf sind und das die Qualität des Fotos stark verringert. Möchte man ein Objekt fotografieren sollte man immer etwas mehr Umgebung mit fotografieren, damit das eigentliche Objekt scharf zu sehen ist.
Blitzlicht:
Was den Blitz der Kamera betrifft so kann man für das Geld nicht klagen. Über eine Funktionstaste auf der Kamera kann man ihn schnell den Gegebenheiten anpassen, ohne sich durch das eigentliche Kameramenü suchen zu müssen.
Speicherkapazität:
Die Speicherkapazität ist sehr gering. Stellt man die Optik auf die feinste Stufe, sind ohne Speicherkarte lediglich fünf bis acht fotos möglich. Wer also mehr Fotos machen möchte, muss auf jeden Fall eine Speicherkarte dazu bestellen.
Fazit: Man muss viel experimentieren, um die Kamera an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen zu können. Der Bildstabilisator hält nicht, was er eigentlich verspricht und die Speicherkapazität ist ohne Speicherkarte sehr gering.
Möchte man nur Urlaubsfotos machen mag die Olympus FE 360 ganz ok sein, für berufliche Zwecke und qualitativ hochwertigere Fotos ist sie aber nicht empfehlenswert.