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Olympus 8x42 EXWPI Fernglas mit Tasche
 
 

Olympus 8x42 EXWPI Fernglas mit Tasche

von Olympus
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Produktmerkmale

  • Präzise geschliffene Prismen und Linsen aus Barium Kronglas (BaK-4) für Klarheit und Helligkeit bis zum Rand des Sehfelds
  • Vollständig versiegeltes mit Stickstoff gefülltes Linsensystem für wasserfesten, beschlagungsfreien und vor Verschmutzung geschützten Gebrauch
  • Schnelles und einfaches Scharfstellen durch großes Fokussierrad
  • Integrierte Dioptrie-Korrektur zur Anpassung an die persönlichen Sehbedürfnisse
  • Lieferumfang: Fernglas inkl. Tasche, Halsband, Linsenschutzabdeckung
  Weitere technische Details

Produktinformation

Produktinformation Ferngläser [8,85 MB PDF]
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 14 x 6,6 cm ; 649 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 880 g
  • Modellnummer: 018799
  • ASIN: B00005A7IW
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Juni 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.635 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Olympus 8x42 EXWPI Fernglas mit Tasche

  • Hochwertige BaK-4 Prismen für eine klare und helle Sicht bis in den Rand des Sehfeldes
  • Mit Stickstoff gefülltes Gehäuse ist bis zu einer Tiefe von 5 m* wasserdicht
  • Mehrfach vergütete Linsen für ein Maximum an Kontrast und Helligkeit
  • Professionelles Fernglas
  • 8x Vergrößerung
  • Vollständig versiegeltes mit Stickstoff gefülltes Linsensystem für wasserfesten, beschlagungsfreien und vor Verschmutzen geschützten Gebrauch
  • Präzise geschliffene Prismen und Linsen aus Barium Kronglas (BaK-4) für Klarheit und Helligkeit bis zum Rand des Sehfelds
  • Ausgezeichnetes ergonomisches Design
  • Mehrfach vergütete Linsen für ein Maximum an Kontrast und Helligkeit
  • Großer Augen-Okular-Abstand mit verstellbaren Okularen
  • Schnelles und einfaches Scharfstellen durch großes Fokussierrad
  • Integrierte Dioptrie-Korrektur zur Anpassung an die persönlichen Sehbedürfnisse
  • Abmessungen: 129 x 145 x 53 mm
  • Gewicht: 650 g

Produktbeschreibungen

8x42 EXWP I incl. Case


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Harry So nah TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
VERARBEITUNG
Das Fernglas ist made in Japan und das merkt man: Tadellose nahtlose Verkleidung, geringste Spaltmassen, seidenweiche Mechanik, saubere Optik, solide und erstklassige Verarbeitung.
Bei der Wahl der Materialien hatte der Rotstift, dagegen, einiges zu bestimmen: Die Umantelung ist zwar gut, kommt aber an das weichere Silikongummi eines Steiner oder Zeiss nicht heran, das Dioptrierad am rechten Okular ist aus Plastik und auch beim Zubehör wurden ein paar Cent unsinnigerweise gespart. Das ist Schade.
Aber da wo es drauf ankommt stimmt es: Das Fokussierrad z.B. ist extrem großzügig dimensioniert, gummiert, lautlos und steuert die Optik präzis, gleichmässig ohne rückfedern.
Das ist auch notwendig, weil im mittleren Entfernungsbereich 1/100 Umdrehung über die optimale Scharfe entscheidet. Die Steuerung ist also sehr direkt übersetzt.
Das Fokussierrad hat einen Gesamtbereich von 450 Grad, also 1,25 Umdrehung. Die letzten 90 Grad setzen die Optik scharf von 75m bis unendlich.
Die Augenmuscheln fahren stufenlos raus, rasten sauber ein und haben überhaupt keinen Spiel. Etwas besseres gibt es in der ganzen Fernoptik-Landschaft nicht, auch nicht wenn man den Preis eines gebrauchten Kleinwagen auf dem Tresen legt.
Für die Konstruktion und Verarbeitung kann es nur 5 Sternen geben.

OPTIK
Die Kollimation stimmt, beide Tuben zeichnen fast gleichmäßig gut, das linke etwas deutlicher, aber das liegt eher an meinen Augen.
Die Schärfentiefe ist zwar großzügig (z.B. 50-150m) aber der knackige Schärfebereich ist eigentlich punktgenau und erfordert eine extrem feinfühlige Zusammenarbeit zwischen Augen und Motorik sowie eine sehr genaue Einstellung des Augenabstands an der Mittelbrücke und Plazierung der Pupillen in den optischen Axen. Das liegt wohl daran, dass das Fernglas sehr kompakt ist und alles sehr genau dimensioniert ist. Aber keine Angst, es ist überhaupt nicht schwierig die optimale Konfiguration zu erzielen. Das Fernglas liefert dann bei Tageslicht eine rattenscharfe, kristallklare und kontrastreiche Abbildung, die selbst bei mir als kritischer Benutzer von Nikon EDG und HG, Zeiss Victory, Leica Ultravid HD, Swarovski SL, Vortex Viper HD, Kowa Genesis, Meopta B1 und alles andere was gut und teuer ist, keine Wünsche offen läßt, allerdings nur solange ich mich auf dem Mittelfeld konzentriere.
Die Optik zeichnet im Zentrum sehr scharf. Die schwarze Beschriftung des Briefkastens in 75 m Entfernung (Lasermessung mit Zeiss RF) ist sehr scharf und kontrastiert, man kann die einzelnen Zeilen und Schriftblöcke deutlich erkennen, auch alle schwarze Striche. Das gilt noch bis kurz nach Sonnenuntergang.
Die Schärfe wird ab 60 % vom Zentrum auf dem Radius bezogen rasch geringer, begleitet von einer ziemlich starken Helligkeitsverlust. Am Rande sind die Objekte verwaschen.
Dies ist typisch für Optiken, die nicht in der Premium-Klasse angesiedelt sind und eigentlich nicht von grosser Bedeutung: Man bewegt eben das Fernglas bis das Objekt im Zentrum positionniert ist und die Grösse des scharfen Anteils des Blickfeldes reicht eigentlich völlig aus, weil das Auge nur einen Bruchteil des Blickfeldes erfassen kann, der Rest wird als Umfeld wahrgenommen und dient der Vermeidung des sog. Tunnelblicks.
Der kommt bei 6 Grad Blickwinkel - das sind umgerechnet 105 / 1000m - überhaupt nicht zustande. Ein Weitwinkel ist das natürlich nicht, dafür fehlen rd. 25 m / 1000m.
Ein Stativanschluß mit Gewinde aus schwarzem Stahl ist an der Mittelbrücke vorhanden, hinter dem Kunsstoffdeckel mit der "Olympus made in Japan"-Schrift. Der Adapter sollte von der schmallen Sorte sein. Ein Stativ ist aber nicht notwendig, man kommt mit der 10x-Vergrösserung gut klar weil das Fernglas gut ausbalanziert ist, alles liegt da wo es hingehört und läßt sich perfekt bedienen. Allerdings schränken Muskelzittern und Herzschläge die optische Präzision ein weil die Optik mehr kann als der Mensch. So ist es wegen der Verwackelungen nicht möglich eine kleine Schrift in grosser Entfernung zu lesen, obwohl sie scharf abgebildet wird. Da hilft nur noch ein Stabi-Fernglas wie das Canon 10x42 L IS, das das fünffache kostet.
Das Fernglas zeichnet ab ca. 2,5 m Entfernung scharf, ist aber wegen starken Doppelblick-Effekt erst ab rd. 4-6 m, z.B. für Insektenbeobachtung gut einsetzbar.
Geometrische Verzerrungen (Kisseneffekt) treten ab rd. 50 % vom Zentrum stark auf, Masten werden verbogen, deutsche Dächer sehen aus wie chinesichen Pagoden.
Farbsäumen sind im Zentrum bei Tageslicht kaum bemerkbar, nehmen am Rand deutlich zu, links vom Zentrum gelb-grün, rechts davon rot und dann lila, sind aber nicht störend. Die Farbsäume sind tagsüber eher blaß und sehr schmall. Erst beim Vollmond mit dem extrem starken Kontrast zwischen Mondrand und dunklen Weltall wird das lästig. Das Fernglas ist ohnehin, wie fast alle 42mm, kein Dämmerungsglas. Das wird nach Sonnenuntergang deutlich weil es sich schnell kaum fokussieren läßt: Die Zielobjekte sind zu dunkel um die Schärfe zu beurteilen und man dreht hilflos hin- und her ohne brauchbare Ergebnisse, besonders beim 10x42.
Zusammenfassend hat man hier mit einer sehr guten Optik zu tun, solange man sich auf ca. die Hälfte des Blickfeldes auf dem Radius bezogen konzentriert, was im Normalfall zutrifft.
In diesem Bereich ist die optische Gesamtleistung Oberklasse, am Rand verfällt sie zu Einsteigerklasse.
Helligkeit ist nicht die Stärke eines 10x42, das trifft natürlich für das EXWP I zu. Wer in den dunklen Stunden etwas sehen möchte ist hiermit nicht gut bedient. Meine Empfehlung hierfür wäre das Kowa Prominar 8,5x44, das noch einigermaßen kompakt ist, oder gleich die schweren Spezialisten ab 8x56 wie Docter Nobilem, Zeiss Victory, Meopta B1 etc.
Die Beurteilung der Optik hängt also stark davon ab, auf welchen Bereich des Blickfeldes sie sich bezieht. Angesicht des sehr geringeren Preises dieses Fernglases wäre es unfair die Maßstäben eines Zeiss Victory anzuwenden. Ich beschränke mich ausdrücklich auf das notwendige Mittelfeld und vergebe daher 5 Sternen.

HANDHABUNG
Aus der Kombination von gelungenen Konstruktion, saubere Verarbeitung, guten Augenmuscheln und sehr guten optischen Eigenschaften im Mittelfeld ergibt sich ein Fernglas, das bei Tageslicht eine klasse Leistung bei komfortabler Handhabung bietet. Allerdings setzt das voraus dass die Konfiguration (Augenabstand, eye-relief, Dioptrie, Fokussierung) sehr genau eingestellt wird und man sollte sich schon beim ersten Mal 10-15 Minuten Zeit nehmen um bei guter Abstützung die optimale Einstellung geduldig heraus zu finden.
Danach wird man durch eine ermüdungsfreie Beobachtung reichlich entschädigt.

ZUBEHÖR
Das Olympus 8x42 EXWP I wiegt 762 gr betriebsbereit mit Tasche, 692 gr ohne Tasche und Objektivdeckel. Diese (Einzel-) Objektivdeckel wird man auch selten am Fernglas sehen, weil sie verabschieden sich gleich beim ersten Mal und fliegen durch die Gegend sobald das Fernglas aus der Tasche gezogen wird. Die Frage lautet also nicht ob sie verloren gehen sondern wann.
Die Neopren-Tasche ist extrem einfach, sehr weich, ausreichend dimensioniert, hat einen Klettverschluß und ist sauber verarbeitet.
Der Cordura-Tragegurt ist ebenfalls von der einfachsten Sorte, 30 mm breit, ungepolstert und sauber verarbeitet. Der Okulardeckel aus Plastik hat Einzelabdeckungen, die durch eine flexible Verbindung miteinander verbunden sind. Das Zubehör ist also eindeutig auf Einsteiger-Niveau. Abgesehen von den Objektivdeckel mit Alibi-Funktion ist das Ganze Zubehör einfach aber zweckmäßig, daher gibt es von mir hierfür 4 Sternen.

FAZIT
In der 42mm-Klasse gibt es rd zwei Dutzend Mitbewerber Dachkant-Ferngläser, die wirklich brauchbar bis sehr gut sind. Nirgendwo ist der Wettbewerb so groß, weil mit 8x42, man ein unverselles Fernglas bekommt, das ein enormes Anwendungs-Spektrum abdeckt (Wassersport, Ornonthologie, Forstwirtschaft, Turismus, Veranstaltungen, Insektenbeobachtung, Jagd bei Tageslicht...) und gleichzeitig beträchtlich mehr Leistung und Komfort bietet als ein Kompakt-Fernglas. Dabei bleibt die Mobilität - also Gewicht und Größe - noch im angenehmen Bereich und die Brieftasche wird nicht erheblich strapaziert. Eigentlich befinden wir uns bei dieser Größe im optimalen Bereich der Fernoptik.
Für den Verbraucher ist es eine zweischneidige Angelegenheit, denn einerseits ist die Auswahl verwirrend, aber andererseits erhält er die Möglichkeit ausserordentlich viel Qualität und Leistung für relativ wenig Geld zu erwerben.
Das Olympus 8x42 EXWP I gehört m.E. zweifellos zu diesen Möglichkeiten. Nicht umsonst habe ich sowohl das 8x42 als auch das 10x42 gekauft.
Ich kann daher dieses Fernglas sehr empfehlen, zumindest solange man nicht ausserordentlich hohen Ansprüchen stellt und eine vernünftige Lösung anstrebt.
Unter Berücksichtigung des Preis-Leistungsverhältnisses vergebe ich daher volle 5 Sternen.
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