Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 9,68

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 2,55 eintauschen?
Olympos: Roman
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Olympos: Roman [Taschenbuch]

Dan Simmons
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 9 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Samstag, 25. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 10,99  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Olympos: Roman gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 2,55 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Olympos: Roman + Ilium + Endymion: Pforten der Zeit/Die Auferstehung - Zwei Romane in einem Band!
Preis für alle drei: EUR 35,94

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Ilium EUR 9,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Endymion: Pforten der Zeit/Die Auferstehung - Zwei Romane in einem Band! EUR 15,00

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 960 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453524438
  • ISBN-13: 978-3453524439
  • Originaltitel: Olympos
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Dan Simmons
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Dan Simmons auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Olympos ist die lang erwartete Fortsetzung des epischen Science-Fiction-Spektakels Ilium aus der Feder eines der Großmeister der phantastischen Literatur: Dan Simmons. Die mannigfachen Handlungsstränge, die im Vorgänger angefangen wurden, werden hier im gleichen Tempo weitergesponnen. Wer Ilium nicht gelesen hat, dürfte von diesem Buch allerdings hoffnungslos überfordert sein.

Die Trojaner und Achäer haben sich zu einem Krieg gegen die Götter verbündet, den der Altphilologe Hockenberry aus Verzweiflung angezettelt hat. Doch die Götter, technologisch extrem manipulierte Nachmenschen, hetzen die Griechen wieder gegen die Trojaner auf und bekriegen sich untereinander.

Währenddessen müssen die Menschen auf der Erde lernen, selbstständig zu überleben, da die Rundum-Versorgung aus den Ringstädten weggebrochen ist. Massive Attacken der roboterhaften Voynixe und die “Landung” der Setebos-Gottheit, bzw. ihres Dieners Caliban, sorgen dabei für zusätzliche Herausforderungen. Die biomechanischen Moravecs, die sich im Mars-Orbit aufhalten, wollen den Ursachen einer Quantenfluktuation auf den Grund gehen, die dem Sonnensystem gefährlich werden könnte, und starten deshalb eine Expedition zur Erde.

Dies ist lediglich der Ausgangspunkt für die zahlreichen Verwicklungen, Überraschungen und Auflösungen, die Simmons für den Leser parat hat. Alles ist gigantisch, episch, titanisch -- um in der Begriffswelt griechischer Mythologie zu bleiben. Dan Simmons verquickt Shakespeares Sturm, die Geschichten um den trojanischen Krieg und Space Opera zu einer effektvollen Ideen-Achterbahnfahrt.

Dabei bleibt einiges offen, inhaltlich und politisch fragwürdig. Und Simmons erreicht nicht die Geschlossenheit, die Die Hyperion-Gesänge in den Rang eines Klassikers erhoben. Doch wird man in der Science Fiction derzeit nur schwer Szenen und Bilder finden, die so abgefahren und kühn sind wie Simmons‘ bronzezeitliche Schlachten mit Energieschilden und Phaserwaffen. Und der Mut des Autors ist unbedingt bewundernswert, der auf dem Mars der Zukunft KGMs auftauchen lässt -- Kleine Grüne Männer! Um das zu glauben, muss man es lesen. --Simon Weinert -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Einfach atemberaubend! Dan Simmons war nie besser!“ (New York Times )

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

40 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.7 von 5 Sternen (40 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

60 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Bedauerliche Bruchlandung für das Ilium-Epos, 26. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Olympos: Roman (Taschenbuch)
Spätestens nach der Lektüre von Dan Simmons Hyperion-Romanen wird jeder Liebhaber anspruchsvoller Science Fiction bestätigen, daß er zweifellos ein begnadeter Autor ist. Er versteht sein Handwerk und vermag es spannend und mit viel Einfallsreichtum zu erzählen. Stürzt man sich nach "Hyperion" auf "Ilium", den Vorgänger-Band von "Olympos", wird man in dieser Hinsicht ebenso wenig enttäuscht. Ein erstaunlich neues Universum voller Rätsel, fantasievoller Strukturen und poetischer Kraft scheint vor den Augen des Lesers zu erstehen, in dem Homers Ilias und der Trojanische Krieg eine seltsame, für den Anfang jedoch durchaus faszinierende Wiederbelebung erfahren. Wer sich jedoch in "Olympos" eine würdige Fortsetzung dieses vielversprechenden Epos erhofft und die Auflösung der gordischen Knoten erwartet hat, wird meiner Meinung nach ziemlich enttäuscht. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und können nicht in einem Satz zusammengefaßt werden, aber ich halte sie für triftig genug, sie hier einmal darzulegen.

Dan Simmons Art von Science Fiction, die er in "Olympos" verwendet, ist in ihren Mitteln beliebig wie jedes Märchen. Wer mehr von Simmons gelesen hat, weiß, daß er nicht an außerirdische Intelligenz glaubt (weswegen Aliens in seinem Werk so gut wie nie vorkommen), aber er scheint keine Schwierigkeiten damit zu haben, sich wahllos wie aus einem SF-Spielzeugladen zu bedienen und heraus kommt ein allzu problematisches Sammelsurium von Teleportations- und Gestaltwandlungsfähigkeiten, Zeitreisen, Paralleluniversen, Wiederbelebungen, Verjüngungen und dergleichen mehr. Die Geschichte verliert damit gewaltig an Glaubwürdigkeit, denn immer wenn irgendwas im Argen liegt oder eine gefährliche Situation eine Lösung benötigt, wird - zack - die richtige "Funktion" aus dem Ärmel gezaubert und Zaubern ist genau das, was die Helden des Romans in solchen Augenblicken tun. Zauberei ist Zauberei und kann ebenso spannend sein, aber Science Fiction bleibt Science Fiction und sollte sich nicht der weißen Kaninchen aus dem Hut bedienen müssen, um verschiedene Handlungsstränge in der Spur halten zu können.

Wie fast immer, wenn SF-Autoren zeitliche und räumliche Dimensionen außer Kraft setzen oder ihre Protagonisten gar zwischen verschiedenen Universen hin und her schicken, verheddert sich auch Simmons im Laufe der Handlung immer mehr in Paradoxa und läßt den am Anfang noch neugierigen Leser zum Schluß mit einer Menge unbeantworteter Fragen zurück. Die logischen Widersprüche häufen sich. Warum können 10 m hoch springende Voynixe nicht einfach über eine 4 m hohe Palisade springen? Warum gibt es eigentlich Odysseus zweimal und warum hat es keine Konsequenzen, daß die ältere Version sein jüngeres Alter Ego tötet? Was soll das für einen Sinn haben, menschliche Individuen in ziellos ins Weltall hinausreichenden Tachyonenstrahlen zu speichern? Wie können "Nachmenschen", die angeblich sogar die Körperlichkeit überwunden haben, von Caliban gefressen werden? Wie können Funktionen und Daten, deren Übermittlung Harman im Kristallenen Schrein fast das Leben gekostet hat, zum Schluß mal schnell in 30 Sekunden an Ada und andere Altmenschen weitergegeben werden? Eine weitere Aufzählung würde jedes Maß sprengen. Viele am Anfang noch spannende Handlungsstränge verlaufen buchstäblich im Nichts. Thomas Hockenberry, der dem (wie immer bei Heyne etwas einfältigen) Klappentext zufolge der Hauptheld sein soll, spielt nach wenigen Seiten in "Olympos" quasi keine Rolle mehr, genauso wie der Trojanische Krieg, der sich irgendwie in Wohlgefallen oder wenig mehr als reinen Selbstzweck auflöst. Wozu überhaupt "Scholiker" gebraucht werden, wo doch die Götter jederzeit an jedem beliebigen Ort auftauchen können und selbst am Krieg teilnehmen, bleibt rätselhaft, ebenso, wieso dazu nur Altphilologen, deren vollständige Person "aus ein paar Knochenresten und gespeicherten Daten" rekonstruiert wurde, taugen. Und der Kunstgriff, daß von menschlichen Literaten wie Shakespeare geschaffene Figuren auf einmal real auf der Bühne erscheinen, vermutlich aus dem Paralleluniversum der Fantasie menschlicher Dichter herbeigebeamt - Verzeihung, natürlich durch Bran-Löcher gereist, was immer das auch sein soll - ist doch, sorry - einfach nur albern. Die Identifikation des Lesers mit einer möglichst doch real erscheinenden Vision der Zukunft geht spätestens an dieser Stelle baden. Man bedenke, daß sich die Moravecs extra auf die Reise zur Erde machen, um die dortige extreme Quanteninstabilität, die das ganze Sonnensystem gefährdet, zu untersuchen und zu beseitigen - der Leser erwartet natürlich, daß diese Instabilität etwas mit der Handlung der Götter oder anderen Figuren der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Doch weit gefehlt, sie finden schlußendlich lediglich ein U-Boot aus dem Untergegangenen Zeitalter, dessen Raketen mit Schwarzen Löchern als Sprengköpfen bestückt sind. Dieses U-Boot hat rein gar nichts mit der restlichen Handlung gemein und es nervt den aufmerksamen Leser, wenn sich der Autor offenbar nicht entscheiden kann, ob diese von islamischen Gotteskriegern installierten Schwarzen Löcher einfach nur da sind oder gerade entstehen oder sich kurz vor dem Kollaps befinden. Was denn nun? Und warum Moira Harman zu Fuß nach Westen zu diesem U-Boot schickt und ihn allein läßt, weiß auch nur der Barmherzige Gott, sprich der Autor. Auch der mit viel Tamtam in die Handlung eingeführte, ach so schreckliche Setebos und die von ihm ausgehende Bedrohung für den ganzen Planeten verlieren sich im Nirgendwo. Am Schluß ist er einfach "weggeqtet", tja wahrscheinlich ist dem Autor einfach nichts mehr dazu eingefallen oder er war einfach müde und wollte seinen Roman zu Ende bringen.

Die allergrößte Dummheit jedoch, die sich Dan Simmons leistet und die ihn in meinen Augen völlig disqualifiziert, besteht darin, daß er nicht davor zurückschreckt, falsch interpretierte schnöde Alltagspolitik unserer Tage in einer 4000 Jahre in der Zukunft spielenden Handlung vorkommen zu lassen. So nehmen wir erstaunt zur Kenntnis, daß die Altmenschen eigentlich alles vergessen haben, aber an den 11.9. wieder erinnert werden, ein Ereignis, daß allen Ernstes mit Auschwitz in eine Reihe gestellt wird. Und wir erfahren zu allem Überfluß, daß es palästinensische Ärzte waren, die mit dem Rubikon-Virus quasi die gesamte Erdbevölkerung vernichtet haben, während israelische Wissenschaftler heldenhaft bis zum Schluß für deren Errettung kämpften. Überhaupt strotzt der ganze Roman vor unterschwelliger Islamfeindlichkeit und das kriegslüsterne Kaliphat geht sang- und klanglos unter, während das friedliebende jüdische Volk aufgrund seiner besonderen genetischen Veranlagung alles übersteht. Abgesehen davon, daß hier Simmons wie viele andere die Begriffe Volk und Religion verwechselt, ist ihm wohl mal ein Besuch in einem palästinensischen Flüchtlingslager unserer Tage dringend zu empfehlen. Wie ein Pressesprecher der Bush-Administration klärt Simmons den Leser übrigens nebenbei noch über "Sozialismus und Kommunismus" auf, die als "Unsinn, der sie schon immer waren" verworfen werden. Über diesen Mischmasch aus neoliberaler Propaganda, typisch amerikanischer Halbbildung und angepaßter Political Correctness in einem SF-Roman kann man nur noch den Kopf schütteln ...

Wen wundert's dann noch, wenn die Gesamtheit der antiken Götter, die im Laufe der Handlung immerhin die Fähigkeit besitzen, beliebig vom Mars der Zukunft zur "Ilium-Erde" (welcher Zeit und Dimension auch immer) zu teleportieren, in einem monotheistischen Bravourstück sondergleichen, zu dem selbst der Papst gratulieren würde, am Schluß des Romans verschwinden und zwar, wie der Leser gleich belehrt wird, "für immer" und ihre Gegenwart, die der Autor auf annähernd zweitausend Seiten als töricht, gewalttätig und paranoid nicht müde wurde zu beschreiben, durch den einen und einzigen, barmherzigen und "ruhigen" Gott ersetzt wird. Amen, könnte man noch anfügen... Da Simmons in seinen Erzählungen des öfteren interessante und intelligente Aspekte des Taoismus und Zen verwendet, bleibt mir absolut rätselhaft, wieso er uns hier wieder ein so braves jüdisch-christliches Weltbild als die alleinseligmachende Wahrheit verkaufen will.

Die von mir vorgebrachten Einwände sind meines Erachtens keineswegs unwesentlich (erstrecht nicht für einen SF-Roman) und haben dazu geführt, daß ich mich nach mehreren Hundert Seiten "Olympos" dabei ertappte, wie ich mich unentwegt über Widersprüche ärgerte, die Handlung immer belangloser fand und den Wunsch verspürte, das Buch wegzulegen ohne es wieder anzurühren. Ich habe es dann wie eine Fleißarbeit zu Ende gelesen und das hat nun gute Science Fiction wirklich nicht nötig - wer schon mal einen Roman von Iain Banks gelesen hat, wird verstehen, was ich meine... Dan Simmons hat sich jedenfalls in "Olympos" nicht als kreativer und intelligenter Visionär bewiesen, sondern lediglich als etwas verwirrtes, allzu typisches Kind seiner Zeit...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen der zweite Teil ist schlechter, 27. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Olympos: Roman (Taschenbuch)
Ich will meine Vor-Rezensenten nicht wiederholen. Zum Inhalt des Buches ist alles gesagt.

Ich habe die Hyperion Gesänge gelesen und danach Endymion. Das zweite Buch war schlechter. Ich habe Ilium gelesen und Olympos war schlechter. Aber, wenn man bei Ilium durch ist, drängt sich die Fortsetzung auf.

Ich habe die Ilias und Odyssee von Homer einige Male gelesen und bin recht interessiert an griechischer Mythologie. Ich kann mir vorstellen, dass die Lektüre langatmig wird, wenn die Charaktere nicht bekannt sind.

Weshalb ich aber wirklich nur drei Punkte geben kann, ist die Tatsache, dass in dem Buch tatsächlich Moslems einen Endschlag in einem unscharf geschilderten Krieg führen wollten, der zur Vernichtung der Welt geführt hätte, wenn aus unklaren Gründen die Technik nicht versagt hätte.

Was soll das in einen Sci-Fi? Krieg ist schlecht. Fanatismus ist schlecht. Selbstmordattentäter sind schlecht. Ja, September, 11. war ein traumatisches Erlebnis. Soweit - so gut. Aber bitte, wenn man einen SciFi schreibt, der mehrere tausend Jahre der Weltgeschichte umfasst, dann ist es mehr als ärmlich, wenn man sich gerade Moslems als die fiktiven Täter aussucht.

Wäre ein solches Buch im Mittelalter entstanden (ok, nicht wirklich möglich), dann wären sicherlich die eher blutrünstigen hexenverfolgenden Christen als Täter fällig gewesen. Wäre ebenso unpassend gewesen.

Hat mir derb aufgestoßen und den Spaß am Lesen etwas genommen. Das ist einfach zu platt und für den Autor von Hyperion unnötig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen spannend aber schlampig, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Olympos: Roman (Taschenbuch)
Olympos ist der zweite Teil von Ilium:

Die Geschichte unserer Welt ca. 6000 Jahre nach Christus.

Sosehr ich vom ersten Buch und der Idee auch begeistert bin, so hat es der Autor in Olympos zu gut gemeint: Zu gut mit einer zu großen Seitenanzahl. Zu gut in dem er das Buch scheinbar recht schnell schrieb und dabei so manchen groben Logikfehler durchgehen ließ.

So wurde dieses Buch zum schwächsten von Dan Simmons.

Alles wirkt zu schnell, zu oberflächlich, zu wenig durchdacht. Der glanzvolle Abschluss wird zu einem auslaufenden Ende, ohne das wichtige Fragen geklärt bleiben.

Es wäre gut gewesen, das Buch noch einmal zu überarbeiten und um mindestens 200 Seiten zu kürzen.

Szenen, wie in denen Harmann, der 99 Jahre der freien Liebe gefrönt hat und jetzt eine nackte Frau bumsen muss, damit sie wieder erwacht, und das nur schafft, in dem er die Augen zumacht und an seine Frau denkt und das Ganze auf ca. 5 Seiten ausgedehnt, wären mir lieber erspart geblieben.

Auch ganz schlimm Folgendes: Ein Uboot mit Weltzerstörungswaffen (Schwarze-Loch-Bomben) liegt am Meer. Laut Simmons mussten diese Schwarze-Loch-Bomben, die bei Befreiung durch die Abschirmungsfelder einfach die Erde vernichtet hätten, zuerst von einem Uboot mit ballistischen Raketen abgeschossen werden. Das hat dann glücklicherweise jemand verhindert.

Abgesehen von solchen groben Schnitzern sind die drei Handlungsstränge:

-Die Roboterwesen von den äußeren Planeten, welche die Erde retten.

- Die Nachmenschen um Harmann und Daeman, welche sich gegen die von den Nachmenschen beschworenen Gefahren behaupten müssen.

- Den Göttern und ihren Kriegen gegeneinander und gegen Menschen und Moravacs

gut und spannend dargestellt. Besonders wer den ersten Teil (Ilium) gelesen hat, der muss dieses Buch auch lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de