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Die Olympischen Spiele der Antike
 
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Die Olympischen Spiele der Antike [Taschenbuch]

Judith Swaddling , Ursula Blank-Sangmeister
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 1., Aufl. (April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 315018293X
  • ISBN-13: 978-3150182932
  • Originaltitel: Ancient Olmpic Games.
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In den gelben Reclam-Bändchen lasen wir einst die Klassiker von Homer bis Goethe. Nun, da die Olympischen Spiele an ihre Geburtsstätte zurückkehren, ist etwas Nostalgie wohl angebracht. Das Stuttgarter Verlagshaus hat an uns gedacht und auf exakt 200 Seiten ein Mini-Geschichtsbuch herausgegeben. Zwischen zwei Halbkarton-Deckeln findet sich für einen Spottpreis alles über das alte Olympia: Religion, Doping, Skandale ... Hoch informativ. Passt außerdem in jeden Jeans-Gesäßtasche. Wie früher." -- NZZ (Neue Zürcher Zeitung) am Sonntag "Am 13. August beginnen in Athen die Olympischen Spiele. Zurück zu den Ursprüngen dieses Festes führt ein faszinierendes Büchlein, das im Reclam Verlag als deutsche Erstausgabe vorliegt. "Judith Swaddling lenkt in ihrer reich bebilderten Darstellung, die in der Reihe der berühmten 'gelben Hefte' erscheint, einen umfassenden Blick auf die Spiele zu Ehren des Zeus, die 1000 Jahre lang, zwischen 776 v.Chr. und 395 n.Chr., alle vier Jahre die gesamte griechische Welt in Bann zogen. "Ausführlich wird der Leser, der das klar strukturierte Bändchen nach Lust und Laune durchschmökern kann, zunächst über das antike Olympia-Gelände in seiner kultischen Bedeutung informiert. "Die Autorin wendet sich in der Folge den überlieferten Berichten über Rahmenprogramme, religiöse und profane Feierlichkeiten, über Regelwerke, Training, medizinische Versorgung der Athleten, Wettkämpfe und Siegesfeierlichkeiten zu; mit viel Vergnügen, zugleich mit wenig Verwunderung liest man über den Missbrauch zu Propagandazwecken, über politische Skandale oder Manipulationen." -- Westdeutsche Allgemeine Zeitung "Dieses Buch bietet einen sehr guten und zugleich präzisen Überblick über die Örtlichkeiten, das Programm und die einzelnen Wettkampfdisziplinen. Auch von den Skandalen, die es damals schon gegeben hat, ist die Rede. ... Zum Abschluss nimmt der Band die vielfältigen Versuche in der Neuzeit in den Blick, die olympische Idee wiederzubeleben - bis hin zum erfolgreichen Vorstoß des Baron de Coubertin, dem dies im Jahre 1896 gelang." -- Generalanzeiger, Bonn "Die Britin Swaddling greift geradezu vorbildlich auf die angelsächsischen Erzähltugenden Humor und Anschaulichkeit zurück, (...). (...) Wer auf dem heimatlichen Sofa oder dem Hotelbett liegend, angenehm belehrt werden und über die Welt der Griechen staunen will, der lese Swaddling." -- Frankfurter Rundschau "Für Olympiafans, die sich kurz und bündig informieren wollen." -- Abenteuer Archäologie "In der Übersetzung flüssig geschrieben, punktgenau illustriert und im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu toppen." -- ZDF.de "'Kompakt und lesenswert'" -- Darmstädter Echo "Judith Swaddling hat für uns die Olympischen Spiele der Antike rekonstruiert und breitet eine reich bebilderte Geschichte aus, erweckt den Schauplatz Olympia zu Leben, beschreibt die Vorbereitungen der Athleten und erläutert das Regelwerk und die Wettkämpfe kompetent und lesenswert." -- Züritipp - Beilage des Tages-Anzeiger "Ganz aus britischem" -- sportmanship schreibt Judith Swaddling über die 'Olympischen Spiele der Antike'. Politische, geistes- und religionsgeschichtliche Fragen werden nur gestreift, viel erfährt man aber über die Wettkämpfe. Die Geschichte der Wiederbelebung der Spiele wird ausführlicher behandelt als bei anderen Autoren. Wer vorrangig sportgeschichtlich interessiert ist, ist mit Judith Swaddling am besten bedient; dass die Autorin erkennbar gut gelaunt sich über ihr Thema hermacht, ist ein anderer Vorzug." -- Berliner Zeitung "Dieses Buch bietet einen sehr guten und zugleich präzisen Überblick über die Örtlichkeiten, das Programm und die einzelnen Wettkampfdisziplinen. Auch von den Skandalen, die es damals schon gegeben hat, ist die Rede." -- Dresdner Neueste Nachrichten "Das gelbe Büchlein aus der Reclam-Reihe kommt äußerlich zwar eher bescheiden daher, hat es aber in sich. Trotz der kompakten Form gelingt es der Autorin, alle wichtigen Aspekte der antiken Olympischen Spiele anzusprechen. Neben einer kurzen Beschreibung der einzelnen Bauwerke Olympias, informiert das Bändchen über das Wettbewerbsprogramm, Preise, Regeln, Training, Feste und Skandale. Mit der Wiedergeburt der Olympischen Spiele und der Entwicklung im 20. Jahrhundert endet das Buch. Die vielen Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionen ergänzen sehr anschaulich die gut geschriebenen Texte. Archäologisches Vorwissen setzt die Autorin nicht voraus. Die übersichtliche Struktur und die kurzen Kapitel machen das Buch zu einem idealen Nachschlagewerk. Auch als Reisebegleiter nach Olympia ist das Reclam-Heft empfehlenswert: Schließlich passt es in jede Hosentasche." -- Neue Presse Hannover

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Olympischen Spiele: Ort und Ursprung Im Leben passieren manch unangenehme und beschwerliche Dinge. Gibt es bei einer Olympiade nicht ebenso Schlimmes? Schmachtet man da nicht in glühender Hitze? Wird man nicht von der Menge zerquetscht? Macht es nicht große Mühe, sich zu erfrischen? Wird man im Regen nicht nass bis auf die Haut? Fühlt man sich nicht durch den Lärm, das Getöse und andere Unannehmlichkeiten belästigt? Doch wie mir scheint, kann man dies alles gut und tatsächlich frohgemut aushalten, wenn man an die packenden Schauspiele denkt, die man zu sehen bekommt. (Epiktet, um 50-120, "Erörterungen" I 6,23-29)    1000 Jahre lang, von 776 v. Chr. bis 395 n. Chr., zog alle vier Jahre die Pracht des olympischen Festes Bürger aus der gesamten griechischen Welt in ihren Bann. Sie strömten nach Olympia, dem ständigen Austragungsort der Spiele. In der Anfangszeit kamen sie zu Hunderten aus den benachbarten Städten und Stadtstaaten, später auf dem Land- und Seeweg zu Tausenden aus entfernten Kolonien wie Spanien und Afrika. Was ließ sie diese weiten Entfernungen zurücklegen und die Mühsale auf sich nehmen, von denen Epiktet berichtet? Die Spiele natürlich und vielleicht ebenso die sich anschließenden Festbankette. Doch da war noch mehr ...    Die Spiele wurden zu Ehren des Gottes Zeus veranstaltet, des obersten Gottes der griechischen Mythologie, und ein Besuch Olympias war zugleich eine Wallfahrt zu seinem heiligsten Ort, dem Hain, der unter dem Namen Altis bekannt ist. Es gibt keine moderne Parallele für Olympia. Es müsste ein Ort sein, der eine Sportanlage mit einem Zentrum religiöser Andacht verbindet, eine Art Einklang von Wembley-Stadion und Westminster Abbey.    Olympia liegt in einer fruchtbaren, mit Gras bewachsenen Ebene am Nordufer des breiten Flusses Alpheios, genau östlich seiner Mündung in den Kladeos, der ihm aus den Bergen von Elis entgegenströmt. Im Altertum war das Gelände angenehm beschattet von Platanen und Ölbäumen, Weißpappeln und sogar Palmen; üppig wuchernde Weinstöcke und blühende Sträucher bedeckten den Boden. Über der Stätte erhebt sich im Norden der hohe, mit Pinien bestandene Kronos-Hügel, benannt nach dem Vater des Zeus. Alle Völker, die in prähistorischen Zeiten nacheinander das Gebiet durchzogen, respektierten die Heiligkeit dieses geweihten Bezirks. Heutige Besucher der Stätte zeigen sich oft überrascht, dass die Spiele in einer so abgelegenen Gegend stattfanden, doch in der Antike war der Alpheios schiffbar, und Olympia ließ sich problemlos erreichen: sowohl vom Meer aus (es lag 15 km von der Küste entfernt) als auch über Landstraßen, die in Olympia zusammenliefen. Im gesamten Umkreis muss der Kronos-Hügel immer ein auffälliger Orientierungspunkt gewesen sein.    Die Lichtung im Hain am Fuße des Hügels wurde einst mit Fruchtbarkeitsriten in Verbindung gebracht; denn hier gab es ein uraltes Orakel der Ge, der Erdgöttin. Mit der Zeit, als sich der Kult des Zeus als oberster Gottheit durchsetzte, begannen die Menschen den Gott an einfachen Altären im Hain zu verehren und hängten ihre Opfergaben - primitive Menschen- und Tier-Figurinen aus Terrakotta und Bronze - an die Zweige der umstehenden Bäume. Mit der Einführung der Spiele wuchs die Bedeutung des Heiligtums, das nun einen blühenden Aufschwung nahm. Vom 6. Jahrhundert v. Chr. an wurde die Altis nach und nach mit Tempeln, Schatzhäusern, Hallen, prachtvollen Altären und buchstäblich Hunderten von Marmor- und Bronze-Statuen ausgeschmückt. Bei den Statuen - einige waren von mehrfacher Lebensgröße - handelte es sich meist um von Staaten und Einzelpersonen gestiftete Siegestrophäen, die Zeus für sportliche und militärische Erfolge geweiht worden waren. Daneben fanden sich zu Ehren von Wohltätern errichtete Denkmäler und aus wertvollen Materialien hergestellte Votivgaben von wohlhabenden Tyrannen und Prinzen. Das Spektakulärste, was es in Olympia zu sehen gab, gehörte zu den sieben Weltwundern: die 13 m hohe prachtvolle Goldelfenbein-Statue des Zeus in seinem herrlichen Tempel. Die Statue war das Werk des Phidias, des bedeutenden Bildhauers des 5.Jahrhunderts v. Chr.    Was den Ursprung der Olympischen Spiele betrifft, so kann man, wie oft in der griechischen Geschichte, entweder den zahlreich vorliegenden Sagen Glauben schenken oder nach einem mehr realen Anfang Ausschau halten. Dem Dichter Pindar zufolge wurde Olympia von Herakles gegründet, dem "Superman" der griechischen Mythologie. Er legte in dem Hain eine Lichtung an, bezeichnete die Grenzen der Altis und veranstaltete die ersten Spiele zu Ehren des Zeus.    Er wollte die erfolgreiche Durchführung einer seiner zwölf Arbeiten feiern, die Säuberung des Viehstalls des Königs Augias von Elis, die er durch die Umleitung des Flusses Alpheios bewerkstelligt hatte. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass sich Sportfeste wie die Olympischen Spiele aus den Leichenspielen entwickelten, die zu Ehren lokaler Helden veranstaltet wurden. Pelops, von dem später noch die Rede sein wird, war der lokale Held von Olympia. Sein Grab und Heiligtum lagen innerhalb der Altis. Interessanterweise soll er aus dem Osten gekommen sein; nach weit verbreiteter Ansicht war nämlich Kleinasien der Schauplatz der ersten organisierten sportlichen Wettkämpfe: Die dort gegründeten griechischen Gemeinden waren so wohlhabend geworden, dass sie sich in ihrer Freizeit dem Sport widmen konnten. Zu jener Zeit war das griechische Festland aufgrund von Kriegen und Migrationsbewegungen noch nicht befriedet. © 2005 Philipp Reclam jun. Verlag Gmbh & Co., Stuttgart

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ und ein wenig amüsant, 6. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Olympischen Spiele der Antike (Taschenbuch)
Als Grieche wollte ich mich mal ein bisschen tiefer in die Welt meiner Vorfahren eintreten. Dabei war der Einstieg mit diesem kleinen Buch ein echter Glücksgriff. Frau Swaddling hat nicht nur in einer klaren Struktur die Entstehung und Evolution der Olympischen Spiele beschrieben, sondern auch das tägliche Leben der Leute in und um den Spielen abgebildet.

Dabei kommen hier und da komische Geschichten verschiedener Personen, über Korruption (da hat sich seitdem nicht viel verändert :) ) und Kuriositäten.

Der Wanderhistoriker Pausanias wird durchgehend zitiert und man bekommt fast das Gefühl, die Anlagen der antiken Stätte durchschritten zu haben, ja fast an den Spielen teilgenommen zu haben (wenn Mann ein Mann ist).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So war die Olympiade und was haben wir daraus gemacht?, 4. September 2008
Von 
Martin Ludwig (Gessertshausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Olympischen Spiele der Antike (Taschenbuch)
Alle vier Jahre findet die Olympiade statt. Wen die Hintergründe und lange Geschichte dieser Spiele interessiert, wird mit diesem Werk hinreichend informiert. Die Informationen im Buch stützen sich unter anderem auf Aussagen des griechischen Geografen Pausanias aus dem 2. Jahrhunder n. Chr.
Die Anlagen damals und Regeln, Training, das Programm der Durchführung, werden teilweise mit Fotos und Zeichnungen erläutert. Wie war die Preisverleihung und die Gestaltung der gesamten Veranstaltung. Es erzeugt Spannung beim Lesen. Das Buch kann durch das kleine Format unterwegs bequem gelesen werden. Es kann eine geistige Vorbereitung oder eine Nachbetrachtung der Olympiade sein. Ich würde es jedem qualifiziertem Teilnehmer einer Olympiade ins Handgepäck mitgeben.
Themen wie Politik, Skandale und Doping von damals werden nicht ausgespart. So lassen sich Parallelen zu den heutigen Veranstaltungen ziehen. Es ist somit wie ein Lexikon für uns.
Am Schluss werden die Ideen von Coubertin und Ereignisse die zur Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Neuzeit führten beschrieben. So erhält der Leser ein umfängliches oder abgerundetes Bild zum Thema. Alle Merkmale der modernen Olympiade mit negativen Erscheinungen der Vermarktung oder massiven Präsentationen mit geschönten Übertragungen gab es zum Teil auch in der Vergangenheit. Alles für Zeus. Es waren religiöse Spiele. Es ging, wie auch heute um sehr viel Geld. Der Gewinner hatte ausgesorgt. Der Verlierer galt als Nichts. Wer alle Spiele als Teilnehmer, neben der Olympiade gewinnen konnte, wurde als periodonikes bezeichnet. Die Waffen wurden für die Dauer der Olympiade und für die An- und Abreise, im Kriegsfall, niedergelegt. Darüber nachzudenken lohnt. Die Menschheit hat ja immer Gelegenheit dazu. Eine gute Anregung. Aber der beste Sport ist der eigene. Ich vergebe alle Sterne. Das Buch war für mich eine Entdeckung die sich gelohnt hat.
Martin Ludwig, Gessertshausen
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