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Olympia

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3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. You Can Dance 4:28 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Alphaville 4:25 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Heartache By Numbers 4:55 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Me Oh My 4:40 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Shameless 4:35 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Song To The Siren 5:55 EUR 0,99
Wiedergabe   7. No Face, No Name, No Number 4:40 EUR 0,99
Wiedergabe   8. BF Bass (Ode To Olympia) 4:09 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Reason Or Rhyme 6:51 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Tender Is The Night 4:34 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stronger through the years 30. August 2010
Von ROTT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
... um es mit einem Song aus dem 1979 'Manifesto' Album zu sagen. Kaum noch zu erwarten hat Bryan Ferry noch einmal sehr tief eingeatmet, sich mit einer Vielzahl alter Weggefährten aus Roxy Music Tagen (Eno, Mackay, Mazanera), alt bewährten Mitmusikern und Produzenten (Rogers, Gilmour, Nye, Davies, Spedding), neuen Mitstreitern (Flea, Greenwood, Groove Armada, Scissor Sisters ) sowie sage und schreibe drei seiner vier Söhne zurück gezogen, mit viel Gelassenheit und dem Wissen, dass dies seine letzte Platte sein könnte gefrickelt und gebastelt und ein zeitloses Meisterwerk ausgeatmet, mit dem zumindest ich nicht mehr gerechnet habe. Stilistisch zwischen Roxy Musics 'Avalon' und den Soloplatten der 80ern angesiedelt, überrascht 'Olympia' sehr sehr positiv mit seinem extravaganten Stil, der vielschichtigen Produktion (Rhett Davies, Eno), und der Qualität der Sounds und Songs. Nichts wirkt dabei altmodisch, obwohl alle Zutaten dafür vorhanden sind.

YOU CAN DANCE setzt direkt in den ersten Takten mit der Remiszenz an AVALON die Bühne, von drei Bassisten rhythmisch getrieben und mit vielschichtigen Lead und Rhythmus Gitarren. Die exquisite Vorabsingle ist aber einer der schwächeren Songs. Ferry reiht leicht vorträgliche Upbeat Popsongs wie ALPHAVILLE (unverkennbar Dave Edwards mit Eno an den Tasten), HEARTACHE BY NUMBERS, mit einem Fast Coldplay Intro und einem simplen aber effektiven Refrain, das vielleicht sogar nochmal ein Top 30 Hit werden könnte, oder das eher zeitgemässe sehr funkige SHAMELESS und BF BASS, das fast andeutet, dass unser Womanizer sich unglücklich im Internet verliebt hat ;-) , an bewährte komplexere Songs, mit dem für mich besten Songwriting seit Jahren, im Ferry Kontext müsste man eigentlich Jahrzehnte sagen und wundervollen Coverversionen. NO REASON NO RHYME ist so ein Kandidat, ein von Piano und Keyboards getriebenes langsames Stück, das den Zuhörer mit Samt umschmeichelt und einwebt, "That look in your eye / the brush of your cheek / these are the moments in life that I seek," schmachtet Ferry mit fast brüchiger Stimme. Phil Manzaneras wundervolle Gitarren untermalen den Untergrund, um dann in ein zweiminütgen Intermezzo freien Lauf zu bekommen und von der Leine gelassen zu werden. Den restlichen Raum fühlen die schwergewichtigen weiblichen Backingvocals mit ihren oohs und aahs. Mit dieser Nummer käme niemand durch, ausser eben Ferry, und bei ihm wird es ein Diamant. Oder SONG FOR THE SIREN, ein Buckley Song, den schon Mortal Coil vor Jahren gecovert haben und der hier quasi zum Roxy Music Revival wird und wie auf den Leib geschneidert wirkt. Bereits nach wenigen Takten setzt kaum wahrnehmbar Mackays Oboe ein, für den wahren Roxy Music Fan ein Fest, mir kamen nicht nur bildlich die Tränen beim ersten Hören ;-). Ein wahrer Höhepunkt. Die eher langsameren Stücke wie TENDER IS THE NIGHT und ME OR MYE zeigen Ferry auch textlich von der introvertierten Seite und offenbaren wiedermal eines, Bryan Ferry ist niemand, der Songs am Fliesband schreibt, der sich manchmal schwertut mit dem eigenen Songwriting. Wenn es ihm aber dann gelingt, dann wird es kein Mittelmass, sondern eine Perle.

Olympia ist sinnlich, vielschichtig, sophisticated - ein sich ruhendes Stück Musik, das das bekannte Ferry Universum noch einmal zusammenfasst, mit verführerischen sich erhebenden Gitarren, sonischen Soundkollagen und einem meist sanften manchmal vorantreibenden Rhythmus. Natürlich mit Ferry's eleganter Stimme im Mittelpunkt, same as it ever was. Ein zeitloses Meisterwerk und Statement, das genau dieses "same as it ever was" nocheinmal zusammenfasst und so hell erstrahlen lässt, dass es die Hoffnung erweckt wird, dass es nie verglühen wird. Oder um es mit der feinen poetischen Anspielung und Schlussfolgerung aus NO REASON NO RHYME zu sagen:

"No reason or rhyme, no chance or design, just a dance to the music of time."

Update: Heute kam dann endlich die Deluxe Version mit der Post. Drei CDs und ein Picturebook. Meine Frau sieht mich schmunzelnd aber wissend, wie gross meine Bryan Ferry Obsession ist, auf dem Sofa sitzen. Das Buch ist wundervoll gelungen, unterlegt mit Bildern aus der Session mit Kate Moss und eine Reihe wunderschöner Corbin SW Aufnahmen von Ferry selbst finden sich ein lesenwertes Intro von Ferry Biograph Richard Williams und ein Essay zur Auswahl des Covertitels. Zwei Extratracks sind enthalten, Lennon's WHATEVER GETS YOU THROUGH THE NIGHT erweist sich hierbei als Glückgriff, in dem auch wieder Mackays Oboe Schraffuren zu finden sind. CD Nummer 2 enthält Remix Versionen und ist wohl eher zum Autofahren, denn zum Sofa gemacht, CD Nummer 3 enthält dann abschliessend ein Making-Of, in dem die ganzen älteren Herren noch einmal ausgiebig zu Wort kommen. Für Fans ein wunderbares Gesamtpaket.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Lange Jahre war es ziemlich still um den charismatischen "Sunnyboy", der seine größten und bekanntesten Solohits überwiegend in den Achtzigern verbuchen konnte. Zwar veröffentlichte Bryan Ferry in den letzten zwei Jahrzehnten eine Reihe von guten Alben, auf denen er auch immer gekonnt seine musikalische Stilrichtung änderte, und so, jedem Werk seinen eigenen Touch gab; ein Album, das mich allerdings, ähnlich wie - Boys & Girls - komplett in seinen Bann zog, blieb jedoch aus. Mit - Olympia - transformiert sich Ferry nun unmittelbar in die Zeit der Achtziger zurück, denn die durchweg popangehauchten Songs zeigen wieder die typische, teils schmeichelhafte Sanftmütigkeit und zärtliche Weichheit, die ich in seiner Musik so sehr liebe. Die einzelnen Songs besitzen auch wieder diese prickelnde Atmosphäre, bzw. das gewisse Etwas, für das gewisse Etwas. Auch die Titelbezeichnungen - You Can Dance, Alphaville, Me Oh My, Shameless, Song To The Siren etc. - erinnern unmittelbar an die Achtziger.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle keinen einzigen der zehn hervorragenden Songs, denn sie rauschen in einer so wohltuenden Melancholie durch die Ohren, dass es eine Freue ist, dabei die Augen zu schließen, um sie intensiv genießen zu können.

Auch wenn sich Ferry mit seinen neuen Songs sehr hörenswert im Olymp der qualitativ hochwertigen Popmusik zurückmeldet, wird er wahrscheinlich den kommerziellen Olymp der heutigen "Verfalldatumsmusik" nicht erreichen, was mich persönlich aber überhaupt nicht daran hindert, diesem Werk hier verdiente fünf Sterne zu verleihen, denn es ist ein Album, das nicht nur zeigt, dass Ferry immer noch richtig gute Songs schreiben kann, sondern auch darauf hoffen lässt, dass hier in naher Zukunft vielleicht noch etwas nachkommt.
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Aufgehen im Chorus 8. Februar 2012
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Schöne, einlullende, elegant groovende und bisweilen tief rumpelnde, leichtfüßige und modernistisch aufgeflockte Produktion, die in Melodieführung und Sounds typisch nach Roxy aber auch nach Tricky (!) klingt und eher was für Wohnzimmerabende als für den Dancefloor ist. Ferry haucht eher, als dass er singt. Der Mix nimmt die Stimme sehr stark zurück, und leider sind auch die Backgroundgirls durch etwas zu stylish geratene Effektlawinen ein wenig zerhackt worden. Es entstehen Sounds, die an Chöre erinnern, über denen Ferry in Marc Bolan'schem Klang klagend zu schweben scheint. Da jeder weiß, dass Ferry zu den ganz "Großen" gehört, wird jeder sich auch die Frage stellen müssen, ob der alte Styler noch an die juvenilen Heldentaten (wie Remake Remodel, Do The Strand, Bogus Man) anknüpfen kann: Ein ganz großer Wurf ist Olympia sicher nicht, dennoch wäre es unangemessen, die CD zu verreißen. Denn es gibt gute, sehr gute und auch sehr sehr gute Momente. Derentwegen lohnt sich die Anschaffung der zurückhaltenden Klänge durchaus.

Fazit: Elegantes, interessantes, ohrenfreundliches, synfonisches Ding zur abendlichen Entspannung, kein revolutionäres Seventies-Machwerk. Für Ferry-Liebhaber wie mich aber absolut begeisternd und dicht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bryan Ferry nahe an alten Roxy Music Zeiten!
Bryan Ferry legt mit "Olympia", nach einigen eher etwas schwächern Alben, wieder ein Werk vor was verdächtig nahe an gute alte Roxy Music Zeiten anknüpft. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mathias Pack veröffentlicht
Gewollt artifiziell und ohne Groove
Nur in den wenigen Cover-Versionen läuft Sänger Bryan Ferry zur gewohnten Hochform auf. Der Rest seiner selbst verfassten Songs ist untermalt vonn einer schnell... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von N. Figula veröffentlicht
Alte Zeiten
mit Bryan Ferry waren eindeutig die besseren!
Die CD ist leider flach und hat mich enttäuscht. Ich habe sie weitergegeben.
Vor 13 Monaten von Bettina Weiss veröffentlicht
Groove statement
Das Album habe ich jetzt seit einem halben Jahr, und ich habe es nach einer verständlich neugierigen Anfangseuphorie über diese Zeit in den unterschiedlichsten Stimmungen... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von MixMeister veröffentlicht
Ode an Olympia
So edel die Aufmachung, so elegant der Inhalt. Vom ersten Takt an schichten sich Sounds übereinander auf, üppig, verschwenderisch, sinnlich: Backgroundsängerinnen,... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Kai Bargmann veröffentlicht
Tolles Cover
Das neue Album von Bryan Ferry wurde in den Medien als Sensation deklariert. Schön, das Cover und die Fotos von Kate Moss sind toll, aber die Musik ist leider nicht der... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Axel C. Ludwig veröffentlicht
....großbürgerliche rockmusik mit goethe zitat
Brian Ferry, schon immer ein "großbürgerlicher Rocker", macht hier, unterstützt von Brian Eno und David Gilmour, satte + durcharrangierte Rockmusik - mit Goethe... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von J. Fromholzer veröffentlicht
Entspricht nicht den Ankündigungen
Leider werde ich mir die CD nur wegen dem gelungenen Booklet mit Kate Moss aufheben. Die Songs wirken sehr distanziert und flau. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Kuro veröffentlicht
Olympia - Ferry nicht qualifiziert...
Als grosser Fan von Bryan Ferry war ich schon sehr gespannt, fast aufgeregt beim Kauf der CD...
Allerdings war das Ergebnis dann enttäuschend. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von AendiBaendi veröffentlicht
nicht schlecht aber nicht wie damals...
ist zwar sicherlich sofort als ein Werk von Bryan Ferry zu erkennen, reicht aber trotzt Staraufgebot bei weitem nicht an die alten Scheiben von Roxy Music heran...
Vor 17 Monaten von 12heidi24 veröffentlicht
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