In dem ersten Teil des Filmes von Leni Riefenstahl- Olypmia I Fest der Völker- wird die Olympiade 1936 in Berlin dokumentiert, wobei Riefenstahl insbesondere durch die künstlerische Art der Bilde besticht. Unabhängig von der damaligen Zeit und politischen Situation Deutschlands ist dieses Werk eine Homage an die Kunst des Sportes, der Jugend der Welt und nicht zuletzt an die Verfilmung eines solchen Ereignisses.
Leni Riefenstahl hat filmische künsterlische Akzente gesetzt und für die Zeit mit Neuerungen gearbeitet, die in der technischen Umsetzung gelungen sind.So werden die Sportler zum Beispiel mit einer Kamera auf verlegten Schienen beim Wettkampf gefilmt, Aufnahmen am Abend ohne zusätzliche Filmbeleuchtung gezeigt und durch die Präsenz von Riefenstahl, ihrer Nähe zu den Wettkämpfern zu suchen, faszinierende Bilder der jeweiligen Sportart aus der Nähe betrachtet, was vor allem bei dem spannenden Wettkampf des Stabhochsprunges gelungen ist. Es ist ein wahrliches Fest der Bilder.
Schade fande ich nur, daß der Film gelegentlich durch die Kommentare der Ansager gestört wird und zumindest für meinen Geschmack die Musik, aber darüber läßt sich bekanntlich streiten:-)
Auf jeden Fall sehenswert, ein filmisches Stück Geschichte, immerhin mit Auszeichnung im Ausland belohnt.