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Olympia
 
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Olympia

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Musik

Bild des Albums von Bryan Ferry

Fotos

Abbildung von Bryan Ferry

Biografie

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* 200 Gramm Super Heavyweight Vinyl (gepresst auf EMI 1400)
* im Gatefold Sleeve
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BRYAN FERRY gründete Roxy Music 1972. Der Löwenanteil des Ruhms der Band geht auf das Konto von BRYAN FERRY,… Lesen Sie mehr im Bryan Ferry-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (22. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin Records (EMI)
  • ASIN: B003VIW8DK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. You Can Dance 4:28EUR 0,99
Anhören  2. Alphaville 4:25EUR 0,99
Anhören  3. Heartache By Numbers 4:55EUR 0,99
Anhören  4. Me Oh My 4:40EUR 0,99
Anhören  5. Shameless 4:35EUR 0,99
Anhören  6. Song To The Siren 5:55EUR 0,99
Anhören  7. No Face, No Name, No Number 4:40EUR 0,99
Anhören  8. BF Bass (Ode To Olympia) 4:09EUR 0,99
Anhören  9. Reason Or Rhyme 6:51EUR 0,99
Anhören10. Tender Is The Night 4:34EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die britische Stilikone und Dressman Bryan Ferry feierte im September 2010 seinen 65sten Geburtstag. Da wurde es nach acht Jahren mal wieder Zeit, den Fans mit Olympia ein Album mit eigenen Songs zu schenken. Der Vorgänger Dylanesque bestand nämlich nur aus Coverversionen, einer der ganz großen Spezialitäten des Sängers der Glam-Rock-Legende Roxy Music. Von der 1971 in London gegründeten Band sind die Urmitglieder Brian Eno (Keyboards), Andrew McKay (Oboe) und Gitarrist Phil Manzanera an dem in seiner Solokarriere herausragenden Werk Olympia beteiligt. Doch sie sind nicht die einzigen auf einer imposanten Gästeliste, die zudem ex-Pink Floyd David Gilmour, Flea von den Red Hot Chili Peppers, Chris Spedding, Groove Armada, die Scissor Sisters, Jonny Greenwood von Radiohead oder Disco-Funk-Legende Nile Rodgers (Chic) aufführt. Dass Kate Moss das Cover ziert, rundet die Sache nur ab. Dazu kommen unzählige weitere Musiker, Streicher und ein Backing Chor und man möchte bei so einem Aufgebot meinen, die Beteiligten kommen sich in die Quere, lassen Egos kollidieren und verderben wie zu viele Meisterköche den Brei. Weit, sehr weit gefehlt. Olympia erinnert mit seiner exquisiten Melange aus coolem Pop, Artrock und funkigem Disco an selige Zeiten der Roxy Music. Sämtliche zehn, bis ins Detail ausbalancierten Songs halten das Midtempo, verströmen Eleganz, Lässigkeit und oft einen Hauch von dunklen Tönen. Gerade Brian Eno an den Synthies leistet große Arbeit, die im Kontrast zu den getragenen Ambientsounds seines eigenen, parallel erschienenen Albums Small Craft On A Milk Sea stehen. Natürlich kommt Bryan Ferry nicht ohne Fremdkompositionen aus, diesmal sind es das unsterbliche schöne „Song To The Siren“ von Tim Buckley und „No Face, No Name, No Number“ von Traffic. Höhepunkte eines klasse Werkes, denen Ferry eigenen und anmutig schöne Stücke wie „Me Oh My“ oder „Reason Or Rhyme“ entgegensetzt. --Sven Niechziol

kulturnews.de

Nach seinem Dylan-Projekt musste man annehmen, Altstar Bryan Ferry bereite seinen Wechsel ins Kunstfach eines Sting vor. Falsch: "Olympia" bedeutet die Rundumüberholung des Bryan, eine Modernisierung mit der Hilfe alter Freunde, wie sie nicht (mehr) zu erwarten war. Sicher hat dazu die Vielzahl der Gäste und ihre generations- und stilübergreifende Zusammensetzung beigetragen. Dabei sind nämlich Nile Rodgers, David Gilmour, Groove Armada, Scissor Sisters, Marcus Miller, Flea, Jonny Greenwood und praktisch die komplette alte Mannschaft von Roxy Music. Diese Liste zeigt bereits den Kreativitätspool, in dessen Zentrum Ferrys Stimme sich hörbar so wohl fühlt wie einst zu Zeiten von "Virginia Plain". Der Sound des Albums hat eine elegante Nachtschwärze, Kunstlicht durchzuckt die Songs, aus der Tiefe der Akkordschluchten steigen manchmal Streicher auf, Synthies schimmern wie Chrom, und der Bass pulst wie der Herzschlag einer Großstadt nach Sonnenuntergang. Alles hier hat Groove und Glätte, Moll dominiert, Ferrys dünne Stimme schwebt zwischen fiebriger Erwartung und Hedonismus, zwischen Bedrohlichkeit und dem leichten Rausch am Ende einer Cocktailparty. Ein (bis hin zum Cover) kaum verkapptes Roxy-Music-Album? Jedenfalls perfekte 80er-Jahre-Musik fürs 21. Jahrhundert. Und wer Tim Buckleys "Song to the Siren" covert, hat eh schon gewonnen. (mw)

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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Stronger through the years, 30. August 2010
Von 
ROTT (Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympia (Audio CD)
... um es mit einem Song aus dem 1979 'Manifesto' Album zu sagen. Kaum noch zu erwarten hat Bryan Ferry noch einmal sehr tief eingeatmet, sich mit einer Vielzahl alter Weggefährten aus Roxy Music Tagen (Eno, Mackay, Mazanera), alt bewährten Mitmusikern und Produzenten (Rogers, Gilmour, Nye, Davies, Spedding), neuen Mitstreitern (Flea, Greenwood, Groove Armada, Scissor Sisters ) sowie sage und schreibe drei seiner vier Söhne zurück gezogen, mit viel Gelassenheit und dem Wissen, dass dies seine letzte Platte sein könnte gefrickelt und gebastelt und ein zeitloses Meisterwerk ausgeatmet, mit dem zumindest ich nicht mehr gerechnet habe. Stilistisch zwischen Roxy Musics 'Avalon' und den Soloplatten der 80ern angesiedelt, überrascht 'Olympia' sehr sehr positiv mit seinem extravaganten Stil, der vielschichtigen Produktion (Rhett Davies, Eno), und der Qualität der Sounds und Songs. Nichts wirkt dabei altmodisch, obwohl alle Zutaten dafür vorhanden sind.

YOU CAN DANCE setzt direkt in den ersten Takten mit der Remiszenz an AVALON die Bühne, von drei Bassisten rhythmisch getrieben und mit vielschichtigen Lead und Rhythmus Gitarren. Die exquisite Vorabsingle ist aber einer der schwächeren Songs. Ferry reiht leicht vorträgliche Upbeat Popsongs wie ALPHAVILLE (unverkennbar Dave Edwards mit Eno an den Tasten), HEARTACHE BY NUMBERS, mit einem Fast Coldplay Intro und einem simplen aber effektiven Refrain, das vielleicht sogar nochmal ein Top 30 Hit werden könnte, oder das eher zeitgemässe sehr funkige SHAMELESS und BF BASS, das fast andeutet, dass unser Womanizer sich unglücklich im Internet verliebt hat ;-) , an bewährte komplexere Songs, mit dem für mich besten Songwriting seit Jahren, im Ferry Kontext müsste man eigentlich Jahrzehnte sagen und wundervollen Coverversionen. NO REASON NO RHYME ist so ein Kandidat, ein von Piano und Keyboards getriebenes langsames Stück, das den Zuhörer mit Samt umschmeichelt und einwebt, "That look in your eye / the brush of your cheek / these are the moments in life that I seek," schmachtet Ferry mit fast brüchiger Stimme. Phil Manzaneras wundervolle Gitarren untermalen den Untergrund, um dann in ein zweiminütgen Intermezzo freien Lauf zu bekommen und von der Leine gelassen zu werden. Den restlichen Raum fühlen die schwergewichtigen weiblichen Backingvocals mit ihren oohs und aahs. Mit dieser Nummer käme niemand durch, ausser eben Ferry, und bei ihm wird es ein Diamant. Oder SONG FOR THE SIREN, ein Buckley Song, den schon Mortal Coil vor Jahren gecovert haben und der hier quasi zum Roxy Music Revival wird und wie auf den Leib geschneidert wirkt. Bereits nach wenigen Takten setzt kaum wahrnehmbar Mackays Oboe ein, für den wahren Roxy Music Fan ein Fest, mir kamen nicht nur bildlich die Tränen beim ersten Hören ;-). Ein wahrer Höhepunkt. Die eher langsameren Stücke wie TENDER IS THE NIGHT und ME OR MYE zeigen Ferry auch textlich von der introvertierten Seite und offenbaren wiedermal eines, Bryan Ferry ist niemand, der Songs am Fliesband schreibt, der sich manchmal schwertut mit dem eigenen Songwriting. Wenn es ihm aber dann gelingt, dann wird es kein Mittelmass, sondern eine Perle.

Olympia ist sinnlich, vielschichtig, sophisticated - ein sich ruhendes Stück Musik, das das bekannte Ferry Universum noch einmal zusammenfasst, mit verführerischen sich erhebenden Gitarren, sonischen Soundkollagen und einem meist sanften manchmal vorantreibenden Rhythmus. Natürlich mit Ferry's eleganter Stimme im Mittelpunkt, same as it ever was. Ein zeitloses Meisterwerk und Statement, das genau dieses "same as it ever was" nocheinmal zusammenfasst und so hell erstrahlen lässt, dass es die Hoffnung erweckt wird, dass es nie verglühen wird. Oder um es mit der feinen poetischen Anspielung und Schlussfolgerung aus NO REASON NO RHYME zu sagen:

"No reason or rhyme, no chance or design, just a dance to the music of time."

Update: Heute kam dann endlich die Deluxe Version mit der Post. Drei CDs und ein Picturebook. Meine Frau sieht mich schmunzelnd aber wissend, wie gross meine Bryan Ferry Obsession ist, auf dem Sofa sitzen. Das Buch ist wundervoll gelungen, unterlegt mit Bildern aus der Session mit Kate Moss und eine Reihe wunderschöner Corbin SW Aufnahmen von Ferry selbst finden sich ein lesenwertes Intro von Ferry Biograph Richard Williams und ein Essay zur Auswahl des Covertitels. Zwei Extratracks sind enthalten, Lennon's WHATEVER GETS YOU THROUGH THE NIGHT erweist sich hierbei als Glückgriff, in dem auch wieder Mackays Oboe Schraffuren zu finden sind. CD Nummer 2 enthält Remix Versionen und ist wohl eher zum Autofahren, denn zum Sofa gemacht, CD Nummer 3 enthält dann abschliessend ein Making-Of, in dem die ganzen älteren Herren noch einmal ausgiebig zu Wort kommen. Für Fans ein wunderbares Gesamtpaket.
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4.0 von 5 Sternen Aufgehen im Chorus, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Olympia (Audio CD)
Schöne, einlullende, elegant groovende und bisweilen tief rumpelnde, leichtfüßige und modernistisch aufgeflockte Produktion, die in Melodieführung und Sounds typisch nach Roxy aber auch nach Tricky (!) klingt und eher was für Wohnzimmerabende als für den Dancefloor ist. Ferry haucht eher, als dass er singt. Der Mix nimmt die Stimme sehr stark zurück, und leider sind auch die Backgroundgirls durch etwas zu stylish geratene Effektlawinen ein wenig zerhackt worden. Es entstehen Sounds, die an Chöre erinnern, über denen Ferry in Marc Bolan'schem Klang klagend zu schweben scheint. Da jeder weiß, dass Ferry zu den ganz "Großen" gehört, wird jeder sich auch die Frage stellen müssen, ob der alte Styler noch an die juvenilen Heldentaten (wie Remake Remodel, Do The Strand, Bogus Man) anknüpfen kann: Ein ganz großer Wurf ist Olympia sicher nicht, dennoch wäre es unangemessen, die CD zu verreißen. Denn es gibt gute, sehr gute und auch sehr sehr gute Momente. Derentwegen lohnt sich die Anschaffung der zurückhaltenden Klänge durchaus.

Fazit: Elegantes, interessantes, ohrenfreundliches, synfonisches Ding zur abendlichen Entspannung, kein revolutionäres Seventies-Machwerk. Für Ferry-Liebhaber wie mich aber absolut begeisternd und dicht.
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4.0 von 5 Sternen Bryan Ferry nahe an alten Roxy Music Zeiten!, 6. Februar 2012
Von 
Mathias Pack (Nuembrecht) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Olympia (Audio CD)
Bryan Ferry legt mit "Olympia", nach einigen eher etwas schwächern Alben, wieder ein Werk vor was verdächtig nahe an gute alte Roxy Music Zeiten anknüpft. Das liegt zum Teil bestimmt auch daran, das sich im illustren Gastmusikerkreis unter anderem seine ehemaligen Band-Kollegen Brian Eno und Phil Manzanera die Ehre geben und bei einigen der insgesamt zehn Stücken mitwirken. Außerdem verleiht Pink Floyd Gitarrist David Gilmour zusätzlichen Glanz und lässt die Musik teilweise wie eine Mischung aus eben dieser Band und Roxy Music erscheinen. "You can dance" kommt als großartiger, kraftvoller Opener daher und ein Song wie "Reason or Rhyme" hat Qualitäten die mich ganz stark an den wunderbaren Roxy Music Klassiker "Avalon" erinnern. Kate Moss, die als Covergirl für "Olympia" fungiert, sorgt für die äußere Esthetik dieser Produktion. Bryan Ferrys samtweiche, unverwechselbare Stimme und die von Masteringlegende Bob Ludwig abgerundete Produktion machen 'das Ding' echt lohnenswert.
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