Olly Murs

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Biografie

Statistik lügt nicht. Doch Fakten und Zahlen erzählen immer nur einen bestimmten Teil einer Geschichte - und im Falle Olly Murs würden so die wichtigsten Aspekte völlig außer Acht gelassen. Drei Multiplatin-Alben, vier Nummer-eins-Singles, ausverkaufte Arenen-Touren, über zehn Millionen verkaufte Tonträger. In Deutschland landete er mit "Heart Skips A Beat", (Platz 1, 2011), "Troublemaker" (Platz 2, 2012) und "Dear Darlin'" (Platz 2, 2013) bereits drei Riesen-Hits. Die beiden Alben "In Case You Didn't Know" und "Right Place Right Time" konnten sich in den Top 20 der Media Control Charts ... Lesen Sie mehr

Statistik lügt nicht. Doch Fakten und Zahlen erzählen immer nur einen bestimmten Teil einer Geschichte - und im Falle Olly Murs würden so die wichtigsten Aspekte völlig außer Acht gelassen. Drei Multiplatin-Alben, vier Nummer-eins-Singles, ausverkaufte Arenen-Touren, über zehn Millionen verkaufte Tonträger. In Deutschland landete er mit "Heart Skips A Beat", (Platz 1, 2011), "Troublemaker" (Platz 2, 2012) und "Dear Darlin'" (Platz 2, 2013) bereits drei Riesen-Hits. Die beiden Alben "In Case You Didn't Know" und "Right Place Right Time" konnten sich in den Top 20 der Media Control Charts platzieren, "Right Place Right Time" wurde für über 100.000 verkaufte Exemplare hierzulande mit Gold ausgezeichnet. Das ist in der Tat beeindruckend. Nein, das ist ÜBERRAGEND. Und nicht wenige Musiker wären angesichts derartiger Zahlen überglücklich, würden ihre Gold- und Platin-Awards an die Wand hängen, sich gemütlich zurücklehnen und zuschauen, wie die Royalty-Erträge auf das eigene Konto strömen. Doch Olly ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Er ist angetrieben von einer Rastlosigkeit und dem Drang nach neuen Herausforderungen, nach kreativer Erfüllung, den keine noch so atemberaubende kommerzielle Zahlenakrobatik jemals stillen könnte. Oder einfach ausgedrückt: dieser Mann hat eine Mission. Und mit seinem neuen Album, das den durchaus treffenden Titel "Never Been Better" trägt, ist er seinem Ziel näher gekommen als jemals zuvor. Es ist das Album, auf das er sein ganzes Leben hingearbeitet hat. Es enthält Songs, die auf perfekte Art und Weise sofortigen Wiedererkennungswert mit dem Überraschungseffekt des Neuen verbinden.

Auch diesmal verließ sich Olly auf das bewährte personelle "Rückgrat", wie er es nennt: Steve Robson, Claude Kelly und Wayne Hector. Doch er sah sich auch anderenorts um: so entstand z.B. der Song "Seasons" in Zusammenarbeit mit OneRepublic-Mastermind Ryan Tedder (Beyoncé, The Script, Ella Henderson etc.). Eine zufällige Begegnung bei den diesjährigen Cancer Trust-Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall führten zur bislang überraschendsten Kollaboration. Als Paul Weller backstage auf ihn zukam, um ihm mitzuteilen, wie sehr ihm Ollys Coverversion seines Solo-Tracks "Broken Stones" gefallen habe, war dieser komplett von den Socken. Starstruck. Doch der Modfather war noch nicht fertig. Ganz beiläufig wollte er zunächst wissen, ob er an einem neuen Album arbeite. Als Mr. Murs bejate, überraschte der Mann, der mit The Jam und Style Council Musikgeschichte geschrieben hatte, mit dem Vorschlag: "Ich würde gerne einen Song mit dir schreiben." Und so kam es, dass sich Olly einige Wochen später Auge in Auge mit einem seiner Helden in Pauls Tonstudio in Surrey wiederfand. "Das ist eine Geschichte, die ich auch noch mit 65 erzählen werde", lacht er, "wenn ich in einer Bar sitze mit Leuten, von denen sich keiner mehr daran erinnert, wer ich bin. Dann sage ich: ‚Hey, ich habe mal mit Paul Weller gearbeitet' und sie werden antworten ‚Ach komm, verarsch uns nicht'. Als Paul sagte, dass er mit mir einen Song schreiben wollte, dachte ich erst: ‚Ja, genau. Als ob das jemals wirklich passieren wird'. Und er sagte: 'Ganz im Ernst - ich schicke dir meine Idee gleich morgen zu."

Das Ergebnis ist "Let Me In", bei dem Weller-typische, traurige Strophen gekonnt in Ollys Refrain übergehen. Den Song umweht ein klassisches Sixties-Soul-Flair und Olly liefert die zweifellos beste Gesangsleistung seines Lebens ab. "Paul holte seine Gitarre raus und fragte mich: ‚Hast du eine Vorstellung, in welche Richtung der Refrain gehen soll?' Ich war total erschrocken, aber es war auch eine unglaublich tolle Erfahrung. Ich hab's dann aber durchgezogen. Ich musste einfach. Als ich auf dem Rückweg war, schickte er mir schon den Song, und ich saß im Auto, und hörte ihn mir an. Am nächsten Tag, als ich gerade auf dem Weg zu meiner Mutter war, um ihr die Vinyl-Platten zu geben, die er für sie signiert hatte, rief er mich an und meinte: ‚Der Song, den wir gemacht haben - der ist großartig'. Wenn man eine derartige Bestätigung von einer solchen Ikone erhält, dann ist das schon phänomenal."
"Let Me In" ist aber lediglich eines von vielen Beispielen auf dem Album, wie Ollys Stimme sich über die Jahre verändert hat und gereift ist. "Ich weiß, ich sage das jedes Mal, wenn ich ein neues Album mache, aber es ist wahr: die Erfahrung wächst und die Perspektive ändert sich", erklärt er. "Das ist dieses klassische Fußballer-Ding: man fängt an, mit den Profis zu spielen, wenn man 22, 23 ist, und man ist gut. Aber wenn man mit dreißig seinen Höhepunkt erreicht, ist man stärker, fitter und erfahrener. Ich habe eigentlich erst vor vier oder fünf Jahren mit dem Singen angefangen - ernsthaft zu singen. Davor habe ich vielleicht einmal im Monat gesungen, nur so zum Spaß. Jetzt singe ich jeden Tag, und meine Stimme musste unweigerlich stärker werden. Außerdem ist mir mein Stimmumfang jetzt auch wesentlich bewusster, ich weiß, welche Noten ich erreichen kann und was ich alles mit meiner Stimme anstellen kann."

Ein ähnliches Gefühl gilt auch für Ollys Songwriting. "Ich war diesmal viel mehr darin eingebunden, und das war toll", sagt er. "Ich habe ein gutes Ohr dafür, was funktioniert und ein Gespür, wohin meine Karriere gehen soll. Ich habe eine ganz bestimmte Vision in meinem Kopf, aber ich möchte auch nicht, dass diese einfach so akzeptiert wird. Ich will herausgefordert werden. Es gibt viele Künstler, die an einen bestimmten Punkt kommen und dann nicht mehr wollen, dass ihnen widersprochen wird. Ich möchte auf keinen Fall so werden. Es zählt nur, was das Beste für die Musik ist. Ich arbeite sehr gerne mit anderen Menschen, damit man Ideen austauschen kann. Auf dem Album gab es sehr viel Geben und Nehmen, es war ein großes Hin und Her, aber genau so mag ich das. Ich arbeite mit Leuten, die das schon seit Jahren machen, die absolute Profis sind. Ich wäre ja verrückt, wenn ich das ignorieren würde."

Die Wahl, welche Songs als Singles aus dem neuen Album ausgekoppelt werden sollen, verursachte Olly die größten Kopfschmerzen, denn "Never Been Better" ist voll von potenziellen Kandidaten. Doch es ist ihm durchaus bewusst, dass das Jammern auf ziemlich hohem Niveau ist. Der Titelsong wäre eine recht offensichtliche Wahl, mit seinem treibenden Beats und dem hochoptimistischen Text. "An dem Abend vor der Aufnahmesession war ich in der Royal Albert Hall", erinnert sich Olly. "Ich sah einen Auftritt von Roger Daltrey und Wilko Johnson und da hörte ich eine Basslinie, die war einfach unglaublich. Ich ging am nächsten Morgen ins Studio, war immer noch Feuer und Flamme und sagte zu den anderen: ‚Vergesst alles, was wir gemacht haben, ich will etwas ganz Großes machen. Groß, fett, gewaltig! Wir entwickelten also diese hymnische Basslinie, die der Musik einen richtigen Kick gab, und heraus kam ‚Never Been Better'. Ich wollte einen Song schreiben, der zum Ausdruck bringt, an welchem Punkt in meinem Leben ich mich gerade befinde, der dokumentiert, wie ich die beste Zeit meines Lebens habe und meinen Traum lebe."

Die erste Single "Wrapped Up" ist ein Song, bei dem man sich bestens vorstellen kann, wie die Stimmung auf der nächsten Olly Murs-Tour durch die Decke geht. Als Featured Artist holte er sich für den Uptempo-Song voller funky Gitarren, Discokugel-Streicher, brillantem Bass und euphorischem Backgroundvocals den Gym Class Heroes-Frontmann Travie McCoy ins Studio. Die herzzerreißenden, vom Piano bestimmten "Tomorrow" und "Nothing Without You" liefern die Feuerzeuge-in-die-Höhe- und Kloß-im-Hals-Momente des Albums. Auf "Beautiful To Me" verspricht Olly seinem Mädchen, dass er immer für sie da sein wird. Der Ohrwurm-Refrain ist von unglaublicher Zartheit. "Up" kommt mit einem klassischen Four-To-The-Floor-Beat daher, Banjo und akustische Gitarre tragen den Song gen Refrain, bei dem Olly gemeinsam mit Demi Lovato zum endgültigen Hookline-Killer-Punch ausholt.

Das Element, das alle Songs des Albums miteinander verbindet, ist Ollys Gesang. Einfach ausgedrückt: er bringt die Sache auf den Punkt, immer und immer wieder. Als Sänger und als Songschreiber, als Künstler mit drei Alben auf dem Konto (und einem brandneuen, mit dem er in Kürze die Charts aufmischen wird), als Live-Performer mit dem Talent, zehntausende von Fans in den Bann zu ziehen, hat Olly seinen Status als einer der größten und nachhaltigsten Popstars seiner Generation zementiert. "Mit jedem Album wirst du mutiger, was etwaige Risiken angeht. Ich bin jetzt dreißig, ich war 26, als ich mein erstes Album gemacht habe. Es sind zwei Jahre seit 'Right Place Right Time' vergangen - obwohl es einem nicht so vorkommt. Hier bin ich also nun, zwei Jahre später, und ich denke, man merkt das dem Album an. Ich würde sagen, es ist mein 'ich meine es ernst'-Album. Es ist an der Zeit, dass ich etwas seriöser werde."

Ihr habt ihn gehört, Leute. Olly ist zurück - und er ist besser denn je.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Statistik lügt nicht. Doch Fakten und Zahlen erzählen immer nur einen bestimmten Teil einer Geschichte - und im Falle Olly Murs würden so die wichtigsten Aspekte völlig außer Acht gelassen. Drei Multiplatin-Alben, vier Nummer-eins-Singles, ausverkaufte Arenen-Touren, über zehn Millionen verkaufte Tonträger. In Deutschland landete er mit "Heart Skips A Beat", (Platz 1, 2011), "Troublemaker" (Platz 2, 2012) und "Dear Darlin'" (Platz 2, 2013) bereits drei Riesen-Hits. Die beiden Alben "In Case You Didn't Know" und "Right Place Right Time" konnten sich in den Top 20 der Media Control Charts platzieren, "Right Place Right Time" wurde für über 100.000 verkaufte Exemplare hierzulande mit Gold ausgezeichnet. Das ist in der Tat beeindruckend. Nein, das ist ÜBERRAGEND. Und nicht wenige Musiker wären angesichts derartiger Zahlen überglücklich, würden ihre Gold- und Platin-Awards an die Wand hängen, sich gemütlich zurücklehnen und zuschauen, wie die Royalty-Erträge auf das eigene Konto strömen. Doch Olly ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Er ist angetrieben von einer Rastlosigkeit und dem Drang nach neuen Herausforderungen, nach kreativer Erfüllung, den keine noch so atemberaubende kommerzielle Zahlenakrobatik jemals stillen könnte. Oder einfach ausgedrückt: dieser Mann hat eine Mission. Und mit seinem neuen Album, das den durchaus treffenden Titel "Never Been Better" trägt, ist er seinem Ziel näher gekommen als jemals zuvor. Es ist das Album, auf das er sein ganzes Leben hingearbeitet hat. Es enthält Songs, die auf perfekte Art und Weise sofortigen Wiedererkennungswert mit dem Überraschungseffekt des Neuen verbinden.

Auch diesmal verließ sich Olly auf das bewährte personelle "Rückgrat", wie er es nennt: Steve Robson, Claude Kelly und Wayne Hector. Doch er sah sich auch anderenorts um: so entstand z.B. der Song "Seasons" in Zusammenarbeit mit OneRepublic-Mastermind Ryan Tedder (Beyoncé, The Script, Ella Henderson etc.). Eine zufällige Begegnung bei den diesjährigen Cancer Trust-Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall führten zur bislang überraschendsten Kollaboration. Als Paul Weller backstage auf ihn zukam, um ihm mitzuteilen, wie sehr ihm Ollys Coverversion seines Solo-Tracks "Broken Stones" gefallen habe, war dieser komplett von den Socken. Starstruck. Doch der Modfather war noch nicht fertig. Ganz beiläufig wollte er zunächst wissen, ob er an einem neuen Album arbeite. Als Mr. Murs bejate, überraschte der Mann, der mit The Jam und Style Council Musikgeschichte geschrieben hatte, mit dem Vorschlag: "Ich würde gerne einen Song mit dir schreiben." Und so kam es, dass sich Olly einige Wochen später Auge in Auge mit einem seiner Helden in Pauls Tonstudio in Surrey wiederfand. "Das ist eine Geschichte, die ich auch noch mit 65 erzählen werde", lacht er, "wenn ich in einer Bar sitze mit Leuten, von denen sich keiner mehr daran erinnert, wer ich bin. Dann sage ich: ‚Hey, ich habe mal mit Paul Weller gearbeitet' und sie werden antworten ‚Ach komm, verarsch uns nicht'. Als Paul sagte, dass er mit mir einen Song schreiben wollte, dachte ich erst: ‚Ja, genau. Als ob das jemals wirklich passieren wird'. Und er sagte: 'Ganz im Ernst - ich schicke dir meine Idee gleich morgen zu."

Das Ergebnis ist "Let Me In", bei dem Weller-typische, traurige Strophen gekonnt in Ollys Refrain übergehen. Den Song umweht ein klassisches Sixties-Soul-Flair und Olly liefert die zweifellos beste Gesangsleistung seines Lebens ab. "Paul holte seine Gitarre raus und fragte mich: ‚Hast du eine Vorstellung, in welche Richtung der Refrain gehen soll?' Ich war total erschrocken, aber es war auch eine unglaublich tolle Erfahrung. Ich hab's dann aber durchgezogen. Ich musste einfach. Als ich auf dem Rückweg war, schickte er mir schon den Song, und ich saß im Auto, und hörte ihn mir an. Am nächsten Tag, als ich gerade auf dem Weg zu meiner Mutter war, um ihr die Vinyl-Platten zu geben, die er für sie signiert hatte, rief er mich an und meinte: ‚Der Song, den wir gemacht haben - der ist großartig'. Wenn man eine derartige Bestätigung von einer solchen Ikone erhält, dann ist das schon phänomenal."
"Let Me In" ist aber lediglich eines von vielen Beispielen auf dem Album, wie Ollys Stimme sich über die Jahre verändert hat und gereift ist. "Ich weiß, ich sage das jedes Mal, wenn ich ein neues Album mache, aber es ist wahr: die Erfahrung wächst und die Perspektive ändert sich", erklärt er. "Das ist dieses klassische Fußballer-Ding: man fängt an, mit den Profis zu spielen, wenn man 22, 23 ist, und man ist gut. Aber wenn man mit dreißig seinen Höhepunkt erreicht, ist man stärker, fitter und erfahrener. Ich habe eigentlich erst vor vier oder fünf Jahren mit dem Singen angefangen - ernsthaft zu singen. Davor habe ich vielleicht einmal im Monat gesungen, nur so zum Spaß. Jetzt singe ich jeden Tag, und meine Stimme musste unweigerlich stärker werden. Außerdem ist mir mein Stimmumfang jetzt auch wesentlich bewusster, ich weiß, welche Noten ich erreichen kann und was ich alles mit meiner Stimme anstellen kann."

Ein ähnliches Gefühl gilt auch für Ollys Songwriting. "Ich war diesmal viel mehr darin eingebunden, und das war toll", sagt er. "Ich habe ein gutes Ohr dafür, was funktioniert und ein Gespür, wohin meine Karriere gehen soll. Ich habe eine ganz bestimmte Vision in meinem Kopf, aber ich möchte auch nicht, dass diese einfach so akzeptiert wird. Ich will herausgefordert werden. Es gibt viele Künstler, die an einen bestimmten Punkt kommen und dann nicht mehr wollen, dass ihnen widersprochen wird. Ich möchte auf keinen Fall so werden. Es zählt nur, was das Beste für die Musik ist. Ich arbeite sehr gerne mit anderen Menschen, damit man Ideen austauschen kann. Auf dem Album gab es sehr viel Geben und Nehmen, es war ein großes Hin und Her, aber genau so mag ich das. Ich arbeite mit Leuten, die das schon seit Jahren machen, die absolute Profis sind. Ich wäre ja verrückt, wenn ich das ignorieren würde."

Die Wahl, welche Songs als Singles aus dem neuen Album ausgekoppelt werden sollen, verursachte Olly die größten Kopfschmerzen, denn "Never Been Better" ist voll von potenziellen Kandidaten. Doch es ist ihm durchaus bewusst, dass das Jammern auf ziemlich hohem Niveau ist. Der Titelsong wäre eine recht offensichtliche Wahl, mit seinem treibenden Beats und dem hochoptimistischen Text. "An dem Abend vor der Aufnahmesession war ich in der Royal Albert Hall", erinnert sich Olly. "Ich sah einen Auftritt von Roger Daltrey und Wilko Johnson und da hörte ich eine Basslinie, die war einfach unglaublich. Ich ging am nächsten Morgen ins Studio, war immer noch Feuer und Flamme und sagte zu den anderen: ‚Vergesst alles, was wir gemacht haben, ich will etwas ganz Großes machen. Groß, fett, gewaltig! Wir entwickelten also diese hymnische Basslinie, die der Musik einen richtigen Kick gab, und heraus kam ‚Never Been Better'. Ich wollte einen Song schreiben, der zum Ausdruck bringt, an welchem Punkt in meinem Leben ich mich gerade befinde, der dokumentiert, wie ich die beste Zeit meines Lebens habe und meinen Traum lebe."

Die erste Single "Wrapped Up" ist ein Song, bei dem man sich bestens vorstellen kann, wie die Stimmung auf der nächsten Olly Murs-Tour durch die Decke geht. Als Featured Artist holte er sich für den Uptempo-Song voller funky Gitarren, Discokugel-Streicher, brillantem Bass und euphorischem Backgroundvocals den Gym Class Heroes-Frontmann Travie McCoy ins Studio. Die herzzerreißenden, vom Piano bestimmten "Tomorrow" und "Nothing Without You" liefern die Feuerzeuge-in-die-Höhe- und Kloß-im-Hals-Momente des Albums. Auf "Beautiful To Me" verspricht Olly seinem Mädchen, dass er immer für sie da sein wird. Der Ohrwurm-Refrain ist von unglaublicher Zartheit. "Up" kommt mit einem klassischen Four-To-The-Floor-Beat daher, Banjo und akustische Gitarre tragen den Song gen Refrain, bei dem Olly gemeinsam mit Demi Lovato zum endgültigen Hookline-Killer-Punch ausholt.

Das Element, das alle Songs des Albums miteinander verbindet, ist Ollys Gesang. Einfach ausgedrückt: er bringt die Sache auf den Punkt, immer und immer wieder. Als Sänger und als Songschreiber, als Künstler mit drei Alben auf dem Konto (und einem brandneuen, mit dem er in Kürze die Charts aufmischen wird), als Live-Performer mit dem Talent, zehntausende von Fans in den Bann zu ziehen, hat Olly seinen Status als einer der größten und nachhaltigsten Popstars seiner Generation zementiert. "Mit jedem Album wirst du mutiger, was etwaige Risiken angeht. Ich bin jetzt dreißig, ich war 26, als ich mein erstes Album gemacht habe. Es sind zwei Jahre seit 'Right Place Right Time' vergangen - obwohl es einem nicht so vorkommt. Hier bin ich also nun, zwei Jahre später, und ich denke, man merkt das dem Album an. Ich würde sagen, es ist mein 'ich meine es ernst'-Album. Es ist an der Zeit, dass ich etwas seriöser werde."

Ihr habt ihn gehört, Leute. Olly ist zurück - und er ist besser denn je.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Statistik lügt nicht. Doch Fakten und Zahlen erzählen immer nur einen bestimmten Teil einer Geschichte - und im Falle Olly Murs würden so die wichtigsten Aspekte völlig außer Acht gelassen. Drei Multiplatin-Alben, vier Nummer-eins-Singles, ausverkaufte Arenen-Touren, über zehn Millionen verkaufte Tonträger. In Deutschland landete er mit "Heart Skips A Beat", (Platz 1, 2011), "Troublemaker" (Platz 2, 2012) und "Dear Darlin'" (Platz 2, 2013) bereits drei Riesen-Hits. Die beiden Alben "In Case You Didn't Know" und "Right Place Right Time" konnten sich in den Top 20 der Media Control Charts platzieren, "Right Place Right Time" wurde für über 100.000 verkaufte Exemplare hierzulande mit Gold ausgezeichnet. Das ist in der Tat beeindruckend. Nein, das ist ÜBERRAGEND. Und nicht wenige Musiker wären angesichts derartiger Zahlen überglücklich, würden ihre Gold- und Platin-Awards an die Wand hängen, sich gemütlich zurücklehnen und zuschauen, wie die Royalty-Erträge auf das eigene Konto strömen. Doch Olly ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Er ist angetrieben von einer Rastlosigkeit und dem Drang nach neuen Herausforderungen, nach kreativer Erfüllung, den keine noch so atemberaubende kommerzielle Zahlenakrobatik jemals stillen könnte. Oder einfach ausgedrückt: dieser Mann hat eine Mission. Und mit seinem neuen Album, das den durchaus treffenden Titel "Never Been Better" trägt, ist er seinem Ziel näher gekommen als jemals zuvor. Es ist das Album, auf das er sein ganzes Leben hingearbeitet hat. Es enthält Songs, die auf perfekte Art und Weise sofortigen Wiedererkennungswert mit dem Überraschungseffekt des Neuen verbinden.

Auch diesmal verließ sich Olly auf das bewährte personelle "Rückgrat", wie er es nennt: Steve Robson, Claude Kelly und Wayne Hector. Doch er sah sich auch anderenorts um: so entstand z.B. der Song "Seasons" in Zusammenarbeit mit OneRepublic-Mastermind Ryan Tedder (Beyoncé, The Script, Ella Henderson etc.). Eine zufällige Begegnung bei den diesjährigen Cancer Trust-Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall führten zur bislang überraschendsten Kollaboration. Als Paul Weller backstage auf ihn zukam, um ihm mitzuteilen, wie sehr ihm Ollys Coverversion seines Solo-Tracks "Broken Stones" gefallen habe, war dieser komplett von den Socken. Starstruck. Doch der Modfather war noch nicht fertig. Ganz beiläufig wollte er zunächst wissen, ob er an einem neuen Album arbeite. Als Mr. Murs bejate, überraschte der Mann, der mit The Jam und Style Council Musikgeschichte geschrieben hatte, mit dem Vorschlag: "Ich würde gerne einen Song mit dir schreiben." Und so kam es, dass sich Olly einige Wochen später Auge in Auge mit einem seiner Helden in Pauls Tonstudio in Surrey wiederfand. "Das ist eine Geschichte, die ich auch noch mit 65 erzählen werde", lacht er, "wenn ich in einer Bar sitze mit Leuten, von denen sich keiner mehr daran erinnert, wer ich bin. Dann sage ich: ‚Hey, ich habe mal mit Paul Weller gearbeitet' und sie werden antworten ‚Ach komm, verarsch uns nicht'. Als Paul sagte, dass er mit mir einen Song schreiben wollte, dachte ich erst: ‚Ja, genau. Als ob das jemals wirklich passieren wird'. Und er sagte: 'Ganz im Ernst - ich schicke dir meine Idee gleich morgen zu."

Das Ergebnis ist "Let Me In", bei dem Weller-typische, traurige Strophen gekonnt in Ollys Refrain übergehen. Den Song umweht ein klassisches Sixties-Soul-Flair und Olly liefert die zweifellos beste Gesangsleistung seines Lebens ab. "Paul holte seine Gitarre raus und fragte mich: ‚Hast du eine Vorstellung, in welche Richtung der Refrain gehen soll?' Ich war total erschrocken, aber es war auch eine unglaublich tolle Erfahrung. Ich hab's dann aber durchgezogen. Ich musste einfach. Als ich auf dem Rückweg war, schickte er mir schon den Song, und ich saß im Auto, und hörte ihn mir an. Am nächsten Tag, als ich gerade auf dem Weg zu meiner Mutter war, um ihr die Vinyl-Platten zu geben, die er für sie signiert hatte, rief er mich an und meinte: ‚Der Song, den wir gemacht haben - der ist großartig'. Wenn man eine derartige Bestätigung von einer solchen Ikone erhält, dann ist das schon phänomenal."
"Let Me In" ist aber lediglich eines von vielen Beispielen auf dem Album, wie Ollys Stimme sich über die Jahre verändert hat und gereift ist. "Ich weiß, ich sage das jedes Mal, wenn ich ein neues Album mache, aber es ist wahr: die Erfahrung wächst und die Perspektive ändert sich", erklärt er. "Das ist dieses klassische Fußballer-Ding: man fängt an, mit den Profis zu spielen, wenn man 22, 23 ist, und man ist gut. Aber wenn man mit dreißig seinen Höhepunkt erreicht, ist man stärker, fitter und erfahrener. Ich habe eigentlich erst vor vier oder fünf Jahren mit dem Singen angefangen - ernsthaft zu singen. Davor habe ich vielleicht einmal im Monat gesungen, nur so zum Spaß. Jetzt singe ich jeden Tag, und meine Stimme musste unweigerlich stärker werden. Außerdem ist mir mein Stimmumfang jetzt auch wesentlich bewusster, ich weiß, welche Noten ich erreichen kann und was ich alles mit meiner Stimme anstellen kann."

Ein ähnliches Gefühl gilt auch für Ollys Songwriting. "Ich war diesmal viel mehr darin eingebunden, und das war toll", sagt er. "Ich habe ein gutes Ohr dafür, was funktioniert und ein Gespür, wohin meine Karriere gehen soll. Ich habe eine ganz bestimmte Vision in meinem Kopf, aber ich möchte auch nicht, dass diese einfach so akzeptiert wird. Ich will herausgefordert werden. Es gibt viele Künstler, die an einen bestimmten Punkt kommen und dann nicht mehr wollen, dass ihnen widersprochen wird. Ich möchte auf keinen Fall so werden. Es zählt nur, was das Beste für die Musik ist. Ich arbeite sehr gerne mit anderen Menschen, damit man Ideen austauschen kann. Auf dem Album gab es sehr viel Geben und Nehmen, es war ein großes Hin und Her, aber genau so mag ich das. Ich arbeite mit Leuten, die das schon seit Jahren machen, die absolute Profis sind. Ich wäre ja verrückt, wenn ich das ignorieren würde."

Die Wahl, welche Songs als Singles aus dem neuen Album ausgekoppelt werden sollen, verursachte Olly die größten Kopfschmerzen, denn "Never Been Better" ist voll von potenziellen Kandidaten. Doch es ist ihm durchaus bewusst, dass das Jammern auf ziemlich hohem Niveau ist. Der Titelsong wäre eine recht offensichtliche Wahl, mit seinem treibenden Beats und dem hochoptimistischen Text. "An dem Abend vor der Aufnahmesession war ich in der Royal Albert Hall", erinnert sich Olly. "Ich sah einen Auftritt von Roger Daltrey und Wilko Johnson und da hörte ich eine Basslinie, die war einfach unglaublich. Ich ging am nächsten Morgen ins Studio, war immer noch Feuer und Flamme und sagte zu den anderen: ‚Vergesst alles, was wir gemacht haben, ich will etwas ganz Großes machen. Groß, fett, gewaltig! Wir entwickelten also diese hymnische Basslinie, die der Musik einen richtigen Kick gab, und heraus kam ‚Never Been Better'. Ich wollte einen Song schreiben, der zum Ausdruck bringt, an welchem Punkt in meinem Leben ich mich gerade befinde, der dokumentiert, wie ich die beste Zeit meines Lebens habe und meinen Traum lebe."

Die erste Single "Wrapped Up" ist ein Song, bei dem man sich bestens vorstellen kann, wie die Stimmung auf der nächsten Olly Murs-Tour durch die Decke geht. Als Featured Artist holte er sich für den Uptempo-Song voller funky Gitarren, Discokugel-Streicher, brillantem Bass und euphorischem Backgroundvocals den Gym Class Heroes-Frontmann Travie McCoy ins Studio. Die herzzerreißenden, vom Piano bestimmten "Tomorrow" und "Nothing Without You" liefern die Feuerzeuge-in-die-Höhe- und Kloß-im-Hals-Momente des Albums. Auf "Beautiful To Me" verspricht Olly seinem Mädchen, dass er immer für sie da sein wird. Der Ohrwurm-Refrain ist von unglaublicher Zartheit. "Up" kommt mit einem klassischen Four-To-The-Floor-Beat daher, Banjo und akustische Gitarre tragen den Song gen Refrain, bei dem Olly gemeinsam mit Demi Lovato zum endgültigen Hookline-Killer-Punch ausholt.

Das Element, das alle Songs des Albums miteinander verbindet, ist Ollys Gesang. Einfach ausgedrückt: er bringt die Sache auf den Punkt, immer und immer wieder. Als Sänger und als Songschreiber, als Künstler mit drei Alben auf dem Konto (und einem brandneuen, mit dem er in Kürze die Charts aufmischen wird), als Live-Performer mit dem Talent, zehntausende von Fans in den Bann zu ziehen, hat Olly seinen Status als einer der größten und nachhaltigsten Popstars seiner Generation zementiert. "Mit jedem Album wirst du mutiger, was etwaige Risiken angeht. Ich bin jetzt dreißig, ich war 26, als ich mein erstes Album gemacht habe. Es sind zwei Jahre seit 'Right Place Right Time' vergangen - obwohl es einem nicht so vorkommt. Hier bin ich also nun, zwei Jahre später, und ich denke, man merkt das dem Album an. Ich würde sagen, es ist mein 'ich meine es ernst'-Album. Es ist an der Zeit, dass ich etwas seriöser werde."

Ihr habt ihn gehört, Leute. Olly ist zurück - und er ist besser denn je.

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