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Oliver Twist
 
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Oliver Twist

Robert Newton , Sir Alec Guinness , David Lean    Freigegeben ab 12 Jahren   Videospiel
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David Leans Adaption des Klassikers von Charles Dickens beginnt mit einem Paukenschlag. Man sieht, wie sich die schwangere Mutter des jungen Helden durch einen Sturm kämpft: die perfekte Metapher für den schweren Weg, der ihrem Sohn Oliver bevorsteht. In den englischen Slums des 19. Jahrhunderts angesiedelt, verfolgt der Film das Leben des Jungen, der zunächst in einer Fabrik arbeitet und sich dann einer Bande von Taschendieben anschließt.

Der Film beeindruckt nach wie vor durch seine karge Fotografie und die prächtigen Kulissen. Dennoch steht Alec Guiness' bemerkenswerte (wenn auch umstrittene) Darstellung des Fagin, des alten Mentors der jungen Diebesbande, im Zentrum von Leans unvergänglicher Verfilmung. --Tom Keogh

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Der junge Oliver wächst im Armenhaus heran und wird, als er es wagt, um eine zusätzliche Essensration zu bitten, zum Leichenbestatter Sowerberry in die Lehre gegeben. Als er von dort flüchtet, trifft er auf Bande von Kindertaschendieben, die für den Hehler Fagin arbeitet. Oliver soll der Bande beitreten, doch bereits nach kurzer Zeit wird er von Mr. Brownlow, den er bestehlen wollte, erwischt. Anstatt ihn der Polizei zu übergeben, nimmt Brownlow den Jungen bei sich auf und ist erfreut, als sich herausstellt, daß Olivers Mutter seine Nichte war. Der Ganove Sikes entführt kurz darauf Oliver, doch seine Freundin Nancy verhilft ihm zur Flucht. Sikes kann zwar Oliver wieder einfangen, wird aber selbst von einer Menschenmenge gejagt und schließlich getötet.

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Im Anschluß an seinen großen Erfolg mit "Geheimnisvolle Erbschaft" wendete sich Regisseur David Lean mit "Oliver Twist" einem weiteren Romanklassiker von Charles Dickens zu. Wie im Vorgänger leistet Kameramann Guy Green auch hier beindruckende Arbeit, außerdem griff Lean zum Teil wieder auf die gleichen Darsteller zurück, z.B. auf Francis L. Sullivan und Alec Guinness. Letzterer, der in "Geheimnisvolle Erbschaft" sein Leinwanddebüt gegeben hatte, sorgte durch seine Darstellung des Fagin, unterstützt durch eine überdimensionale falsche Nase, vor allem in Deutschland und Amerika für Proteste, da man dem Film antisemitische Tendenzen unterstellte.

Blickpunkt: Film

Vielgepriesene, düstere und eindringliche Verfilmung des Romans von Charles Dickens. Ein Waisenjunge, der aus einem Armenhaus entflieht und sich dann in Londoner Elendsvierteln durchschlagen muß, macht schließlich das große Glück.

Kurzbeschreibung

s/w
England im 19. Jahrhundert. In einem Armenhaus kommt Oliver zur Welt. Seine Mutter stirbt kurz nach der Geburt und ein Amulett, das seine Herkunft erklären könnte wird gestohlen. So wächst Oliver im Waisenhaus auf. Mit neun Jahren wird er als Lehrling an einen Leichenbestatter verkauft; er reißt jedoch aus. In London gerät er in die Fänge einer Diebesbande. Der Anführer erfährt von Olivers Herkunft...
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