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Olga Grjasnowa

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Interview mit Olga Grjasnowa


Wie würdest du den Inhalt deines Buches in drei Sätzen wiedergeben?
Mascha ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann‐Touristen Deutsch". Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.

Wie würdest du Mascha beschreiben?
Mascha ist ehrgeizig und unruhig, stark und unabhängig. Sie steht kurz vor einem Studienabschluss der Dolmetscherwissenschaften. Wonach Mascha sich sehnt ist jedoch keine Identität, denn die ist ihrer Meinung nach in heutigen Metropolen nicht mehr aktuell: Mascha und ihre Freunde, junge Erwachsene mit Hochschulabschüssen und „Migrationshintergrund“, setzten eher auf Staatsbürgerschaften, Visa und Aufenthaltsgenehmigungen als auf die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv.

Was bedeutet Heimat für dich?
Ich mag dieses Wort nicht. Ganz und gar nicht. In Russland und in Deutschland benutzen die rechten Parteien es immerzu und vermitteln so gewisse Vorstellungen darüber, wer „dazu“ gehört und wie der Rest „sich zu benehmen“ hat, so lange er oder sie noch nicht aus dem Land gejagt wurden. Auf Englisch oder Französisch kennt man den Begriff Heimat in diesem Sinne gar nicht.

Welche Rolle spielt das Schreiben für dich?
Schreiben ist für mich die beste und die natürlichste Art mich auszudrücken. Zudem ist es mein Beruf, was sehr schön ist.

Welche sind deine literarischen Vorbilder?
Ich finde es schwierig von Vorbildern zu sprechen ‐ ich denke nicht, dass ich jemals mit meinem Schreiben an diese Menschen heranreichen könnte. Dennoch: Ich verehrte Bulgakow, Chechow, Anna Achmatowa, Orly Castel‐Bloom, Hanouch Levin, Seberjanin und Daniil Charms, Sylvia Plath und Vladimir Nabokov, Marina Carr, Sarah Kane und vor allem und immer wieder ‐ Brigitte Reimann und Christa Wolf. Den neuen Roman von Michel Houllebecq hat mich tief beeindruckt, obwohl ich mit diesem Autor wie viele andere Jahre lang Probleme hatte. Und natürlich auch die neuen Romane von Nino Harataschwili und Joan Didion.

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