Selten habe ich eine gelesene Interpretation für so schlecht und unzutreffend gehalten. Was sich Werner Frizen und Marilles Spancken (die sich in der Einleitung selbst als "FunkySpanky" bezeichnet) da zusammenreimen sind absolut haarsträubend und unverständlich. Einen Kronleuchter als Symbol für ein unerfülltes Sexualleben (darauf scheint in diesem Buch alles hinauszulaufen) zu sehen, kann ich nicht ganz nachvollziehen, selbst wenn er in träger Weise von der Decke hängt.
Mein 5jähriger Sohn hätte diese Interpretation logischer und vor allem sinnvoller aufbauen können.
Abschliessend kann ich das Buch nur als "teures Toilettenpapier" bezeichnen. Ich empfehle die Gelben Seiten als vernünftigere Alternative, die vermutlich sogar mehr mit "das Parfum" zu tun haben.