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Oldboy

4.3 von 5 Sternen 160 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Choi Min-sik, Choe Min-shik, Yu Ji-tae, Kang Hye-jeong, Ji Dae-han
  • Komponist: Shim Hyeon-jeong, Lee Ji-su, Choi Sung-hyeon
  • Künstler: Ryu Seong-heui, Kim Dong-ju, Kim Jang-wook, Syd Lim, Hwang Jo-yun, Jo Sang-gyeong, Lee Sang-wook, Kim Sang-beom, Chung Chunghoon, Lee Sung-choul, Lim Jun-hyeong, Park Chan-wook
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
  • Erscheinungstermin: 16. Februar 2012
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 160 Kundenrezensionen
  • ASIN: B006I1LFHC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.706 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Oh Dae-Du, ein durchschnittlicher Geschäftsmann und Familienmensch, wird von Unbekannten scheinbar grundlos entführt und in ein fensterloses Zimmer gesperrt. Es vergehen viele Jahre ohne jeden menschlichen Kontakt. Jahre, in denen sich Oh Dae-Su immer wieder fragt, wer sein Peiniger ist. Von Hass getrieben fängt er an, seine nackte Fäuste an der Zellenwand abzuhärten. Einzig der Gedanke an Rache zählt noch. Plötzlich, nach 15 Jahren, findet sich Oh Dae-Su in Freiheit wieder. Doch sein Alptraum ist damit längst nicht am Ende... er fängt gerade erst an.

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Atemberaubendes Autorenkino aus Südkorea. Chon-Wook Parks Festivalerfolg Old Boy.

Spätestens seit Joint Security Area (2000) ist Chan-Wook Park in seinem Heimatland Südkorea eine Berühmtheit. Der gigantische Erfolg des Films, auch und gerade an der Kinokasse, kam einer Carte Blanche gleich, die der Regisseur wohlbedacht ausspielte. Schon sein darauffolgender Film, Sympathy for Mr. Vengeance, verstörte mit Bildern kaum zu überbietender Grausamkeiten und überraschte durch eine ungemein ökonomisch voranschreitende Rächergeschichte. Auch der in Cannes 2004 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnete Old Boy führt den Zuschauer an der Seite seines Helden durch die Hölle, eine schwer zu ertragende Tour de Force, nichts für Zartbesaitete und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb eine Offenbarung.

Der koreanische Geschäftsmann und Familienvater Dae-su (Min-sik Choi) wird von einem Unbekannten, scheinbar grundlos, in ein fensterloses Zimmer gesperrt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den Dae-Su den Mord an seiner Frau und das Verschwinden seiner Tochter miterlebt. 15 Jahre vergehen, bis der Bedauernswerte auf einem Hochhausdach aus seiner Gefangenschaft erwacht. Ein schier unvorstellbares Martyrium, das jedoch nur den Anfang für einen zynisch-bitteren Rachefeldzug beschreibt.

Es gibt Bilder in Old Boy, die man sein Leben lang schwer vergessen wird. Etwa die Fangarme des sich windenden Tintenfischs den Dae-Su kurz nach seiner „Freilassung“ lebend verschlingt, die sich im Todeskampf an dessen Mund- und Nasenhöhlen klammern und die in ihrem Bestreben recht anschaulich die Qualität des Films beschreiben; dessen stoische Unnachgiebigkeit, die wilde Inszenierungswut, den Willen aufs Ganze zu gehen, auf Leben und Tod. Old Boy ist alles andere als Unterhaltungskino, kein Eskapismus, kein zuckersüßes Happy-End. Im Gegenteil: der Film ist eine Zumutung, im positiven Sinn, beinahe eine Vergewaltigung insofern er dem Betrachter die Auseinandersetzung mit dem Gesehenen aufzwingt. Man kann den Film als Allegorie sehen, auf eine Gesellschaft, der kaum Zeit blieb sich zu entwickeln, die unversehens im Turbokapitalismus gelandet ist, ohne wirklich zu wissen wie ihr geschah. Unter dem Strich, hinter der Fassade der coolen Bilder, hinter der atemberaubenden Beschleunigung um den Kern der Geschichte, bleibt eine verstörende Wahrheit, die sich über die Figuren auf ihren Ausgangspunkt zurückführen läßt und deren Banalität darin besteht, was Menschen bereit sind einander zuzufügen. Thomas Reuthebuch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Es war drei Uhr nachts oder so, ich lag in der Poofe und die Glotze lief so nebenher, da fing mitten in der Nacht auf dem ZDF (typisch öffentlich rechtliche....) ein asiatischer Film an. Naja, lässte mal an. Videotext, "OldBoy", noch nie gehört. Timer angemacht und mich auf mein baldiges Wegdösen eingestellt.
Pustekuchen.
Es war nach fünf und ich war stinkemüde, als mich "OldBoy" endlich wieder aus seinen Fesseln ließ. Bereits nach zehn Minuten kann man unmöglich abschalten, der klaustrophobische Anfang hat eine Sogwirkung. Und auch als das Kapitel "gefangen" zuende war, einschlafen war unmöglich.
Der Film spielt auf hervorragende Weise mit menschlichen Urängsten. Isolation, Schmerz, Wahnsinn, Verlust. Und so entfaltet "OldBoy" sein Bouquet und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.
Brutal, farblos, erschütternd.
Die Inszenierung ist herausragend, Regisseur Park Chan-Wook zieht alle Register um "Oldboy" zu einem optischen Leckerbissen zu machen. Und mit seinen Darstellern, allen voran natürlich der umwerfende Choi Min-sik in der Rolle des Oh Dae-Su. Wow, hammer Performance.
Ich weiß nicht, warum der Film nicht für den Auslands-Oscar nominiert wurde, auf jeden Fall wüsste ich kaum einen Film, der es mehr verdient hätte, die Trophäe einzuheimsen.
"OldBoy" ist ein Meisterwerk.
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Format: DVD
Wenn man für den Plot der neuesten, massiv beworbenen und angeblich revolutionären Hollywood Produktionen noch nicht einmal mehr ein müdes Lächeln übrig hat, dann muss man einen mutigen Schritt zu neuen Ufern wagen.
Korea ist ein Land mit einer stetig wachsenden Filmindustrie und besonders für den gelangweilten Europäer interessant. Unmengen koreanischer Filme voller frischer, unverbrauchter Ideen drängen derzeit auf den deutschen Markt, teilweise jedoch in zweifelhafter Umsetzung. Auf keinen Fall zweifeln muss man jedoch bei Oldboy.
Ein angenhmer Film ist es sicher nicht. Noch Wochen später wird man die verstörenden Bilder im Kopf tragen. Die Tintenfisch-Szene wird mich wohl nie mehr loslassen.
Doch sind die von Gewalt und Ekel gerägten Darstellungen durchaus Mittel zum Zeck, wenn nicht sogar mehr. Der Protagonist wurde 15 Jahre lang eingesperrt, unterdrückt und erniedrigt. Als Folge ist er völlig verroht. Ein emotionales Wrack mit dem einzigen Gedanken der Rache. Doch diese wird ihm auf überraschende Weise verwährt. Stattdessen sieht er sich der Suche nach dem Motiv für seine Bestrafung gegenüber, die ihn in noch tiefere seelische Abgründe führt.
Der Film weiß mit einer wirklich neuen und überraschenden Geschichte zu begeistern. Er zeigt den beeindruckenden Wandel vom blanken Hass zu unendlicher Demut und wie weit Menschen gehen können um das zu schützen, was sie lieben.
Hinzu kommen noch sehr gute Schauspieler, tolle Bilder und ein gelungener Klassik Soundtrack.
Uneingeschränkt empfehlenswert für die Freunde des etwas anderen Kinos!
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Format: Blu-ray
Das Asiaten einen ganz eigenwilligen, (wenn auch sehr interessanten) aber für die meisten Europäer doch eher andersartigen Filmstil besitzen, haben sie mehr als einmal unter Beweis gestellt. Ob Mother, Lady Vengeance oder I saw the Devil: bewegte Bilder aus dem fernen Osten wissen den Einen zu faszinieren, den Anderen zu langweilen oder gar abzustoßen. Nachdem ich lange Zeit pausiert habe, wurde vor kurzem meine Lust auf diese Art von Zelluloidstreifen wieder geweckt. Begebt euch mit mir auf eine lustvolle Reise durch ein verstörendes Stück Filmkunst.

Alles beginnt auf der Polizeiwache. Der vermeintliche Trunkenbold Oh Dae-su wartet auf ein klärendes Gespräch mit ein paar Sittenwächtern; bis obenhin abgefüllt und nicht mehr Herr seiner Sinne. Nachdem er mit einer Verwarnung in die Nacht entlassen wird, irrt er über die Straßen, zusammen mit einem Freund. Schnitt. Das nächste Szenario ist ungleich verstörender: der Protagonist findet sich in einer winzigen Wohnung wieder. Die ihm völlig unbekannten 4 Wände sind seine neue Heimat. Für nicht weniger als 15 Jahre. Aber warum und wieso? Es dauert lange, sehr lange, bis die Frage endgültig geklärt wird. Auf der Suche nach einer Antwort und getrieben von Rache begibt sich Oh Dae-su auf eine Reise durch die Großstadt und lernt dabei das junge Mädchen Mi-do kennen, das in ihm längst vergessen geglaubte Gefühle weckt.

Und so bahnen sich beide Charaktere nach und nach ihren beschwerlichen Weg. Dabei setzt sich der Film mehr als einmal über die Grenzen des guten Geschmacks hinweg. Oldboy tut weh. Schon beim bloßen Zusehen empfindet der Zuschauer mehr als einmal fast körperliche Schmerzen.
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Format: DVD
Es gibt ja so Filme, in welchen explizite Gewaltdarstellung zu sehen ist. Schade nur, dass somit für viele ein neues Genre entstanden zu sein scheint, jenes des "Gewaltfilmes". Und da werden nun leider alle möglichen Filmwerke reingedrückt, die irgendwo, irgendwann entsprechend heftige Szenen aufweisen. So wird Kill Bill mit Oldboy in dieselbe Kiste geschmissen, und das finde ich, nun, irgendwie eine Zumutung.
Im Gegensatz zu Tarantinos Streifen wird die Gewalt in vielen asiatischen Filmen als verstörende, negative Kraft aufgezeigt. Sympathy for Mr. Vengeance verdeutlicht die destruktive Macht der gewaltreichen Vergeltung, indem sie äusserst unangenehm anzuschauen ist und nirgends irgend etwas auf ein Augenzwinkern hinweist, wie eben bei ALLEN Tarantino Filmen. Auch bei Old Boy scheiden sich diesbezüglich die Geister. Warum will man sich den Film überhaupt ansehen? Nur der Gewalt Willen? Dann bekommt man ein bisschen wenig, sie ufert zuwenig aus, sie ist zu unangenehm, um noch als "Spass" durchzugehen, und genau das ist der Punkt: es soll und darf nicht spassig sein, was wir in Oldboy sehen. Wenn also in beiden Filmen (Kill Bill & Old Boy) Gewalt vorkommt, und auch noch eine Art Rachemotiv in der Luft hängt, dann sind das zwei von ungefähr zwei Billionen Elemente, die übereinstimmen, weswegen die Filme in keinster Weise irgendwelche Vergleiche zulassen. Wook zeigt auf, dass Oh-Daesu's Rache befreiend ist, aber keineswegs heilend, auch ist sie Mittel zum Zweck, denn das Leitmotiv der Hauptcharakteren in diesem Film ist vielmehr die Erlösung, während bei Kill Bill einzig und allein die Vergeltung im Vordergrund steht. Und dies in ansehlich spassiger, konsumfähiger Form.
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Kommentar 14 von 15 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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