Ihre Amazon Musik Konto ist derzeit nicht mit diesem Land verknüpft. Um Prime Musik zu genießen, navigieren Sie zu Ihrer Musikbibliothek und übertragen Sie Ihr Konto auf Amazon.de (DE).
  
Gebraucht:
EUR 2,84
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen
Jetzt herunterladen
Kaufen Sie das MP3-Album für EUR 9,49

Bild nicht verfügbar

Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
  • Old Nobody
  • Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
  • Keine Abbildung vorhanden
      

Old Nobody

19 Kundenrezensionen

Erhältlich bei diesen Anbietern.
6 neu ab EUR 19,97 22 gebraucht ab EUR 1,35

Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Audio CD (25. Januar 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Big Cat Records (rough trade)
  • ASIN: B000023ZO0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.965 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Eines Tages
2. Tausend Tränen Tief
3. Mein System Kennt Keine Grenzen
4. Status Quo Vadis
5. The Lord Of Song
6. Kommst Du Mit In Den Alltag
7. Ein Lied Von Zwei Menschen
8. Pro Familia
9. So Lebe Ich
10. Old Nobody
11. So Lang Es Liebe Gibt

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Goldene Regel ambitionierter deutscher Popmusik: Alles geht, nur bitte, bitte, keine Liebeslieder. Gefühl sucks. Verbotene Worte: "Tränen", "zärtlich", "anschmiegen".

Und was machen Blumfeld? Vier Jahre nach ihrem beachtlichen, zweiten Album L'Etat Et Moi veröffentlicht die Band (allerdings in neuer Besetzung) Old Nobody. Die vier Hamburger Jungs lassen sich, mit etwas übertrieben schmalzigem Lächeln, auf dem Cover der Platte blicken, wagen Lieder wie "Tausend Tränen tief", oder "Ein Lied von zwei Menschen". Dazu traut sich Sänger Jochen Distelmeyer sogar, wie George Michael zu klingen. Im ersten Moment baut sich da eine natürliche Abwehrhaltung auf. Eine Überdosis Gefühl? Von wegen: Während alle Welt wütend auf Gitarren und in die Tasten drischt, lehnt sich auf Old Nobody eine wunderbare Melodie an die nächste, schmiegt sich ein Lied sanft an das folgende. Und, wo gibt's denn sowas, - all das in entspanntem, zärtlichen Deutsch. Alles macht Sinn, selbst an das fast sechs Minuten lange Gedicht "Eines Tages", gleich zu Beginn der Scheibe, gewöhnt man sich.
Blumfeld beweisen mit dieser CD: Gefühl rules. Und: Es gibt keine Regeln. Schon gar keine goldenen. --Michael Ebert

Rezension

Früher: ein Chor der who's who der "anderen" deutschsprachigen Musik und das bekannte Proklamieren der Jugendbewegung. Heute krakeelt eine Schulklasse der Namenlosen auf dem (freilich aufgepeppt) musikalisch wie ein flashback anmutenden, programmatischen "Mein System kennt keine Grenzen". Also? Die neue Blumfeld. Liebeslieder (acht von elf), Keyboardteppiche statt offener und verzerrter Gitarre, die gezähmt im Hintergrund verharrt (Ausnahme: die Gitarrenspur auf "So Lang es Liebe gibt") , alles produziert zugespitzt auf den Gesang, der durch vereinzelt gesprochene Worte kontrastiert wird. Am eklatantesten tritt das Neue an Blumfeld (mit neuem Bassisten und um einen Keyboarder erweitert) tatsächlich durch die Sprache zutage: Direkt, zentriert, einfache Bilder bemühend ("Alles ist irdisch / die Welt liegt im Dunkeln / wir schweben im Ganzen / die Nacht gehört uns"), kein Spielen mehr mit Worten und Schaffen eines weiten Raums jenseits von Sprache als purer Mitteilung. Doch "mein offenes Buch / es wurde zu Stein" (aus The Lord of the Song"). Von über die Zweierbeziehung hinausgehenden Texten (sprich Systemkritik etc.) keine Spur. Nun mag man sagen: super, hier bricht jemand Erwartungshaltungen. Das polarisiert, man zerreißt sich die Mäuler. Nur geht es hier nicht mehr darum wie beispielsweise auf der letzten Go Plus, ob deutschsprachige Liebeslieder uncool sind oder nicht, wenn die blind dater (etwa die Lassie Singers auf HR3) durch die Bank auf Pur oder die Münchener Freiheit tippen und sich ein Song wie "Status: Quo Vadis" von der Liedermacher- schon hart an die Grenze zum Schlager bewegt. Der einzig wirklich unsaubere Moment der Platte bleibt der Einsatz der Kinder. Falls hier jemand etwas gefunden hat, freut mich das. Eine musikalische Bewertung greift dabei allerdings ins Leere.

Joachim Henn / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Evil Enemy am 27. Januar 2004
Format: Audio CD
Wer nur die beiden ersten Alben "Ich-Maschine" und "L'etat et moi" kennt, der wird bemerken, dass Blumfeld mit "Old Nobody" ein nunmehr völlig neues Terrain betreten haben,( und auf dem Weg zu ihrem neuesten Album "Jenseits von Jedem" erfolgreich perfektionierten), nämlich astreinen Pop. Als ich dieses schon nicht mehr ganz neue Album vor ca. 3 Jahren zum ersten Mal hörte, war ich sehr angenehm überrascht. Das erfrischende und sympathische ist, dass sich Blumfeld zutrauen, Dinge auf Deutsch zu singen, die so manch anderer Interpret nur auf Englisch zu singen wagen würde. Daher auch die von mir noch nicht selten gehörte Bemerkung Blumfeld seien "kitschig und schwul". Gut, die Texte haben zum Teil einen stereotypen Touch, und wenn man sich das Cover anschaut, dann wird man alles andere als die strotzende Virilität entdecken, sondern vier verschmitzt grinsende Milchgesichter. Wie dem auch sei, die Texte sind brilliant. Gerade durch ihre Einfachheit und vermeintlichen Kitsch bestechen sie und haben ein sehr hohes Identifikationspotential, ohne jedoch nie auch nur annähernd abgedroschen oder "schlagermäßig" zu klingen. Es wird sicher nicht nur mir so gehen: Bei "Ein Lied von zwei Menschen" geht einem das Herz auf und man wünscht sich man sei verliebt . Doch es soll trotzdem nicht das Bild vermittelt werden, Blumfeld hätten nichts von ihrem Wurzeln beibehalten. Ein Teil der Texte sind immer noch kryptisch und lassen allerhand Spielraum für Interpretationen. So weist der erste Track, ein von Jochen Diselmeyer völlig ohne musikalische Untermalung vorgetragenes Gedicht, eine textliche Komplexität auf, die eine Ahnung, um was es da eigentlich geht, erst nach mehrerem Hören entstehen lässt.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Januar 2001
Format: Audio CD
1. Lied = Gedicht ....schön und gut (wie immer) ; 2. Lied = .......??????? Jochen was ist das???? Blumfeld goes Schlager? Der klingt ja jetzt wie George Michael! Dieses Album von Blumfeld erschüttert, fasziniert dann beim x-ten hören und irgendwann plötzlich liebst du (auch DU) es. Jochen Distelmayer und seine Weggefährten bestreiten konsequent ihren Kreuzzug durch die Pop-Kultur. War das Album "Ich-Maschine" noch reine Beatmusik die ungewöhnliche Lyrik transportierte, packte das zweite Album "L' Etat et moi" die rhetorischen Ergüsse von Jochen in Pop-Gewänder.
Und jetzt??? Blumfeld tut jetzt den gewagtesten Schritt: Er zitiert jetzt nicht nur in seine deutschen Texten sondern unterstreicht den Re-Gedanken auch musikalisch. Er recycled die deutsche Schlagerkultur ...und Simsalabim herauskommt was sich viele (wenn auch nur unbewusst) sich schon immer gewünscht haben - eingängige, die Hörgänge verklebende zuckersüße, niemals schmerzende Melodien, gekrönt mit intelligenten Texten. Es lebe der Schlager! Danke Blumfeld.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Audio CD
Eine Platte der leisen Zwischentöne und schlichten, aber umso schöneren und berührenderen Songs. Nach ihren ersten beiden Platten "Ich-Maschine" (1992) und "L'Etat et Moi" (1994), wo es noch viel härter und rockiger zuging, und Änderungen im Line Up (die Bassistin Eike Bohlken verließ die Band und Bandmitglied Chris von Rautenkranz übernimmt nunmehr nur noch die Rolle des Produzenten), gingen Mastermind Jochen Distelmeyer und seine Jungs neue Wege und fanden endlich zu ihrem ureigenen Stil in Form von wundervoll eindringlichen Popsongs über die Liebe in all ihren Facetten: ausgehend von den für Blumfeld-Verhältnisse typischen Gedicht, das Distelmeyer zu Beginn der Platte vorträgt ("Eines Tages"), folgen 10 Songs, die immer auf ihre unterschiedliche Art zu berühren wissen: die Palette reicht vom allseits bekannten "Tausend Tränen tief", über "Mein System kennt keine Grenzen" (das den alten Blumfeld-Platten am nächsten kommt), über waschechte Balladen ("Ein Lied von zwei Menschen"), Experimentellem ("Pro Familia"), der Pet Shop Boys-Hommage "The Lord of Song" bis zum wunderschönen Abschluß mit "So lang es Liebe gibt" (dieser Song ist aber weniger kitschig, als er hier auf den ersten Blick zu sein scheint!). Somit ist den vier Jungs aus Hamburg bis dato eine ihrer besten Platten gelungen, die man als Konsumenten am besten dann genießen sollte, wenn die Sehnsucht nach Liebe gerade am größten ist: die Texte Distelmeyers zeigen hierbei große Gefühlstiefe und halten noch dazu so manch Tröstliches bereit ...... diesen Stil sollten auch die beiden Nachfolgeplatten "Testament der Angst" (2001) und "Jenseits von Jedem" (2003) konsequent und genial weiterführen......
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Audio CD
Diese Platte wird allein durch die anspruchsvollen Texte dominiert. Als Musikart gilt hier die Hamburger Schule, wobei sie als ganz ruhige Variante von Tocotronic und Die Sterne durchgehen. Nach dem Gedicht "Eines Tages", welches gut vorgetragen wird, geht es auch schon los. Denn wer bei "Tausend Tränen tief" keine Tränen in den Augen hat, dem ist nicht mehr zu helfen, einfach nur herzzerreißend nachdenklich schön. Überhaupt sind alle Texte sehr nachdenklich gehalten und ich bin auch froh, daß sie im Booklet abgedruckt sind. Blumfeld machen für mich Schlagerpop, der unter die Haut geht. Bei "The lord of song" kommen auch mal Discoklänge im Hintergrund vor, bei "Kommst Du mit in den Alltag" greift man zu Akkustik-Gitarren und bei "Mein System kennt keine Grenzen", dem einzig wirklich schnellen Song, stimmt zum Schluß sogar ein Schulchor mit ein. Genaugenommen sind es die ruhigen und schönen Arrangements der Band, die diese Platte ausmachen. Natürlich nicht ohne die ruhige und traurige Stimme von Jochen Distelmeyer. Negativ an der Platte ist nur, daß sie nach dem achten Song langsam langweilig wird, schade eigentlich. Doch die beiden Lieder "Tausend Tränen tief" und "Ein Lied von zwei Menschen" reichen für die Punktevergabe völlig aus.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden