Gibt es eigentlich noch -normale- Leute im Lone Star State, außer den Ewings, den Reimanns - und all den
singenden, songwritenden Cowboys ? Eher nicht ? Zu den letzteren zählt Guy Clark, der mit einigen seiner told stories den ganz Großen zu Erfolg verhalf, wie o. schon g., Johnny Cash, Waylon Jennings, Lucinda Williams...
und ganz klar Steve Earle beeinflusste und ein vertrauter buddy von Townes war ( naheliegend).
Dieses Album, vereint in 20 Stücken ( meist midtempo oder Balladen ) der Scheiben -OLD NO 1 & TEXAS COOKING- definiert sich einerseits aus Old-Fashion-Flair als auch dem der immerwährenden Gültigkeit - jenseits des Verfalldatums irgendwelcher Trendlines. Da macht sich doch Dankbarkeit breit beim Zuhören hier, unüberfrachtet, pur, reduziert, einfach, fast simpel, meilenweit weg vom -New Country Gossip - geht das in s Ohr. Sei es nur der eine song - THAT OLD TIME FEELING -, reicht schon als - message -. Ziemlich cooler Typ, betrachtet man
das Cover , und das war in den 70ern... Guy Clark steht heute noch souverän auf der Bühne, nebenbei betätigt er sich als Gitarrenbauer.
So let the good times roll, indem man bei einem Old Fashion im Honkytonk rumhängt oder desperated auf einen
Zug in bessere Zeiten wartet , wie soviele - BROKEN HEARTED PEOPLE-...
Gut durchgezogener - real movin, Sentimentalität einbezogen, out of time - Country-pot, salt n peppa in Texas at all...
Neil Wilburn hat produziert, alle songs von Guy Clark