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My Old Familiar Friend [Import]

Brendan Benson Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (18. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Ato Records / Red
  • ASIN: B002F3BQDK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 469.534 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Whole Lot Better
2. Eyes on the Horizon
3. Garbage Day
4. Gonowhere
5. Feel Like Taking You Home
6. You Make a Fool out of Me
7. Poised and Ready
8. Don't Want to Talk
9. Misery
10. Lesson Learned
11. Borrow

Produktbeschreibungen

motor.de

Mit „My Old Familiar Friend“ veröffentlicht Brendan Benson eine absolut radiotaugliche Platte. Nicht weniger, aber vor allem auch nicht mehr.

Brendan Benson. Als Sänger und Gitarrist der Raconteurs kennt man ihn von seiner rockigen, wilden Seite. Solo wandelt er auch auf Rockpfaden, allerdings mit weniger Ecken und Kanten.

„My Old, Familiar Friend“, das sind elf Songs, die absolut sauber und massenkompatibel produziert sind. Die richtigen musikalischen Perlen erschließen sich hingegen nur vereinzelt nach mehrfachem Hören. So geht es schon los mit dem Opener „A Whole Lot Better“, einer Gute-Laune-Rocknummer, die man schnell wieder vergisst. Erst nach und nach schafft es das Stück mit seinem Pepp zu überzeugen. Ähnlich ist es mit „Borrow“, das eigentlich ein toller Song wäre, wenn er nicht wie für Oasis geschrieben klingen würde. Hier hört man den Einfluss von Mischer Dave Sardy, der mit eben diesen schon zusammengearbeitet hat.

Zwei Songs stechen dagegen dennoch von vornherein heraus: „Feel Like Taking You Home“ mit seinem rhythmischen Stakkato-Klavier-Thema klingt geheimnisvoll und weckt das Interesse. Hier bauen sich eine Dynamik und ein Groove auf, die auf dem Rest des Albums ihresgleichen suchen. Dabei hat „Feel Like Taking You Home“ genau das, was oftmals für gute Songs das richtige Rezept zu sein scheint: Er ist einfach gehalten. Die Instrumente wiederholen lediglich immer wieder die gleichen Motive, werden aber erst nach und nach eingesetzt. Das macht die ganze Sache für den Hörer spannend. Ebenso schlicht, doch wesentlich ruhiger ist „Lesson Learned“, das größtenteils mit Klavier, Synthesizer, Schlagzeug und Bensons Stimme auskommt.

Verwunderung entsteht bei „Garbage Days“, hier hat der Sänger und Gitarrist tief in Papas Plattensammlung gewühlt. Gestoßen ist er dabei offenbar auf Disco-Musik aus den 70ern. Mit den dafür charakteristischen Streicher-Passagen wirkt der Song in diesem Album deplaziert.

Überragend ist Brendan Bensons „My Old, Familiar Friend“ nicht geworden. Die Songs sind zwar schön sauber produziert, driften aber im Endeffekt doch in die Belanglosigkeit ab. Bis auf wenige Ausnahmen fehlt es dem Album an Profil. Etwas weniger Perfektion hätte sicher nicht geschadet.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit sich zufrieden ... 20. September 2009
Format:Audio CD
... scheint Brendan Benson auf seinem vierten Album zu sein. Seit ich ihn samt Band im Juni 1997 erstmals live hören durfte (als opening (and overshadowing)act für die Wallflowers in München), freue ich mich auf jedes seiner - leider zu seltenen - Werke. Auch mit "Friend" enttäuscht er keineswegs - aber die beiden vorhergehenden Alben werden nicht erreicht. Diesmal strahlt musikalisch meist die Sonne an einem wolkenlosen Himmel, ohne dass die Intensität von Songs wie "Metarie", "Biggest Fan" oder "Them and Me" zum Hinhören zwingt. "Garbage Day" ist sicher melodiös, erinnert aber zunächst an Wham! um 1984, um dann deutliche ELO-Einflüsse zu zeigen. (Mein Pech, dass ich beiden Vorbildern schon immer wenig abgewinnen konnte.) Erst das letzte Drittel der Platte nähert sich wieder früherem Niveau. Mag sein, dass bei diesem Album mehr Produktion zum Zuge kommt als bei den Vorgängern - auf jeden Fall gibt es mehr Strings und Synthies als je zuvor. Die Folk-Elemente sind kaum noch vorhanden; wenn der hier gebotene Power-Pop ihm aber endlich den längst verdienten Status als einer der besten Singer-Songwriter verschafft, soll mir das recht sein. Er hat's verdient!
Fazit: kein schlechtes Album, aber nicht sein bestes. Trotzdem: ich freue mich auf das nächste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allerliebster Pop-Rock 23. September 2009
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Das sind 11 äüßerst eingängige Pop-Rock tracks, bei denen größtenteils die Sonne scheint und die auch gut arrangiert wurden.

Der Disco-Rock von ,Feel Like Taking You Home' ist durch seinen Hüpf-Bass nach einiger Zeit vielleicht ein wenig ermüdend, die wunderschöne Ballade ,You Make A Fool Out Of Me' im Anschluss, macht das aber locker wieder wett.

Im Prinzip möchte man dieses Album die ganze Zeit nur knuddeln - nicht nur wegen der George Martin ähnlichen Streicher Arrangements - sondern vor allem weil das alles so leichtfüssig, aber trotzdem ungestüm herüberkommt und weil der Brendan halt ein gar so sympathischer Typ ist. Am Ende angekommen wünscht man sich dann aber doch ein paar dunkler angehauchte, substantiellere songs mehr, dann wäre diese Platte vielleicht noch eine Spur nachhaltiger.

Trotzdem - schönes Album, das viel Gutes aus den 70ern und 80ern (ELO, Cheap Trick wurden bei den Vor Rezensenten ja ohnehin schon erwähnt) zurückbringt und das Benson als eine Art Paul McCartney des Alternative Pop etablieren könnte.
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5.0 von 5 Sternen Would be British 25. September 2009
Format:Audio CD
Der amerikanische Kulturkritiker Leslie Fiedler bezeichnete die Beatles, Rolling Stones und andere Bands der sogenannten "British Invasion" vor vielen Jahren als "would be Americans". Das macht Sinn - nicht nur bei den frühen Veröffentlichungen, sondern auch den sehr viel eigenständigeren Songs späterer Tage oder der hohen Frequenz, mit der sich die britischen Stars Häuser in Kalifornien zulegten.

Weit ausgeholt, doch hier kommt der Bogen: Brendan Benson sollte sich ein Haus in Kent zulegen. Auch auf "My Old Familiar Friend" sind die Bezüge zur Britischen Musiktradition unverkennbar. Das Besondere daran ist aber, dass diese Bezüge von einem Amerikaner gemacht werden. Und das ist längst nicht so dämlich, wie das massenkompatible Brit-Pop-Gequake, das - Gott-sei's-gedankt - ja kaum noch Bedeutung hat. Ich sehe Benson generell - und das gilt auch für sein neuestes Album - in der Tradition von Big Star. Ähnlich wie LX Chilton und Chris Bell haben wir hier einen Amerikaner mit Vorliebe für die Small Faces oder die Kinks - für deren Melodien, vertrackten aber eben doch eingängigen Arrangements und deren psychedelischer Melancholie. Mit solchen Vorlieben ist man in den USA jeoch Außensaiter(sic!) und - das zeigt die Geschichte - bleibt das auch. Aus dieser Haltung heraus geht Benson eigenwillig seinen Weg und schreibt kleine Perlen wie "Eyes on the Horizon", "Gonowhere", oder "Lesson Learned" um drei Anspieltipps aus dem Album zu nennen. Songs, die sein Band-Kollege Jack White schon lange nicht mehr schreibt. Und überhaupt: Da wäre man ja genre mal bei einer Band-Probe dabei.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Presse ist endlich angekommen. Angekommen bei Brendan Benson uns seinen Werken als Solo-Künstler. Erst durch die gemeinsame Zusammenarbeit mit Jack Lawrence, Patrick Keeler und Jack White in der Band The Raconteurs gelangte der Mann aus Michigan an die breite Öffentlichkeit. Es mussten die beiden Alben Broken Boy Soldiers ' aus dem Jahr 2006 ' und ' Consolers Of The Lonely ' zwei Jahre darauf herhalten, doch schlussendlich hat es sich gelohnt. Keine Frage, seine Alben sind kleine Meisterwerke der Musikgeschichte. Sie sind der feine Marmeladenüberzug längst ergrauter Bodenbeläge einer angepassten Landschaft und der Scharfsinn für klassischen Power-Pop der siebziger Jahre. Den Ursprung legte Benson mit seinem Debüt ' One Mississippi ' im Jahr 1996. Ein, aus der Vermarktung gesehen, total verkorkstes Album. Als Einzelgänger wurde er von Virgin Records in den unendlichen Weiten ausgesetzt, keine Hilfen, keine Werbung und die daraus resultierenden Verkaufszahlen enttäuschten natürlich, was schließlich zur Kündigung durch Virgin führte. Ein Paradebeispiel wie ein Plattenlabel es nicht machen sollte.

Brendan Benson ging für den vierten Langspieler ' My Old, Familiar Friend ' zu According To Our Records, dass 2000 von Dave Matthews, Coran Capshaw, Chris Tetzeli und Michael McDonald gegründet wurde. Als Produzenten holte sich Brendan niemand geringeres als Gil Norton, der mit den Pixies, Throwing Muses, Foo Fighters, Patti Smith und vielen anderen zusammen arbeitete. Es ist damit das erste Album, in dem der Amerikaner die Arbeit abgibt und zugleich das erste Album, nachdem Ihn die Raconteurs in die umfangreiche Masse getragen haben. Vielleicht kam es deshalb zu diesem Entschluss.
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