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Chronik der achtmonatigen Ereignisse der russischen Revolution von Frühjahr 1917 bis zum Herbst 1917. Die provisorische bürgerliche Regierung unter Kerenski versagt. Lenin kommt auf dem Finnischen Bahnhof in Petersburg an. Vor den Toren der Stadt wird der Angriff des konterrevolutionären Generals Kornilov niedergeschlagen. In der Stadt debattieren die Politiker ohne Ergebnis, was zum Sturm des Vokkes auf das Winterpalais, Höhepunkt der Revolution, und zum Sieg der Bolschewiken Lenins führt.
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Sergej Michailowitsch Eisensteins Film sollte den zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution feiern und wurde ein Meisterwerk der Montage. Monatelang drehte Eisenstein im Winterpalais (und beschädigte es mehr als bei den echten Kämpfen), kommandierte ein Heer von 10.000 Statisten. Der Film kam nicht rechtzeitig in die Kinos, weil Eisenstein Szenen mit Trotzki entfernen musste. Helden des Films sind Lenin und die Massen des Volkes. Teile des Films tauchten in Wochenschauen auf: Sie wurden für Dokumentaraufnahmen gehalten.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Eisensteins Hymne auf die Oktoberrevolution 1917.
Kurzbeschreibung
s/w Der Film "Oktober" entstand zu Ehren des 10. Jahrestages der Oktoberrevolution im Auftrag des Kommission für die Jubiläumsfeierlichkeiten des Präsidiums des Zentralexekutivkommitees des UdSSR. In Deutschland wurde "Oktober" unter dem Titel "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" bekannt und zeichnet die revolutionären Ereignisse des Jahres 1917 in Russland, vom Sturz der Zarenherrschaft bis zum Sturm auf das Winterpalais, nach. DEr Film begeistert vor allem durch die authentische Wirkung der aufwendig nachgestellten historischen Szenen sowie durch die suggestive Ausdruckskraft seiner Bildmontagen. Bei der Gestaltung der Massenszenen stand für Sergey M. Eisenstein Echtheit und dokumentarische Treue im Vordergrund. Er orientierte sich an zeitgenössischen Bilddokumenten, an Wochenschauaufnahmen und an Überlieferungen von Augenzeugen. Eisensteins dramatische Bilder gehören heute wie damals zu den Schlüsselbildern einer Epoche, welche vollständig im Zeichen eins vom Revolutionsgedanken getriebenen sowie nach Freiheit strebenden Volkes stand. "Im Werk Eisensteins kulminiert die sowjetische Filmkunst die zwanziger Jahre. Wahrscheinlich muss man Eisenstein als den bedeutendsten Regisseur ansehen, den der sowjetische Film überhaupt hervorgebracht hat, und sicherlich als den profundesten Theoretiker der Filmkunst".
Produktbeschreibungen
Der Film "Oktober" entstand zu Ehren des 10. Jahrestages der Oktoberrevolution im Auftrag der Kommission für die Jubiläumsfeierlichkeiten des Präsidiums des Zentralexekutivkommitees der UdSSR. In Deutschland wurde "Oktober" unter dem Titel "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" bekannt und zeichnet die revolutionären Ereignisse des Jahres 1917 in Russland, vom Sturz der Zarenherrschaft bis zum Sturm auf das Winterpalais, nach. Eisensteins dramatische Bilder vom Sturm auf das Winterpalais sind, ähnlich, wie die legendären Szenen auf der Hafentreppe in Odessa "Potemkin", tief ins kollektive Gedächtnis eingegangen. Es sind die Schlüsselbilder einer Epoche.