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Okkult: Roman
 
 
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Okkult: Roman [Taschenbuch]

Peter Straub , Ursula Gnade
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453435907
  • ISBN-13: 978-3453435902
  • Originaltitel: A Dark Matter
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.141 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine alchimistische Mischung aus psychologischem Thrill und übernatürlichem Horror

Der charismatische Campus-Guru Spenser Mallon nutzt die Ergebenheit seiner jungen Anhänger schamlos aus – auch um sexuelle Gefälligkeiten zu erhalten. Als er eines Tages mit seinen Verehrern ein okkultes Ritual abhält, um in eine höhere Bewusstseinssphäre zu gelangen, kommt es zur Katastrophe: Zurück bleiben eine grausam zerstückelte Leiche und die zerrütteten Seelen der Teilnehmer an der teuflischen Messe...

Über den Autor

Peter Straub stammt aus Milwaukee, Wisconsin. Bevor er sich für einige Jahre in England niederließ, studierte er an der Columbia University und in Dublin. Heute lebt er mit seiner Frau auf einer Farm in Connecticut. Straub gilt neben Stephen King als einer der bedeutendsten amerikanischen Horror-Schriftsteller. Er hat weltweit eine große Leserschaft und Fangemeinde, die seinen Büchern regelmäßig zu Millionenauflagen verhilft. Im Wilhelm Heyne Verlag liegen unter anderem vor: "Der Hauch des Drachen", "Geisterstunde", "Das Mädchen", "Das Haus der stummen Fenster" und zusammen mit Stephen King: "Der Talisman" und "Das schwarze Haus".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M
In den 60ern findet sich eine Gruppe Studenten/Innen um den charismatischen Spencer Mallon, der krude Philosophien à la "Alles ist alles." von sich gibt und so z.B. Diebstahl rechtfertigt.
Die Studenten/Innen sind aber keineswegs beste Freunde, sondern es gibt Spannungen zwischen ihnen.
In einer verhängnisvollen Nacht starten Mallon und seine Anhänger eine Art Messe - mit der Folge, dass einer von ihnen stirbt und die anderen einen bleibenden Schaden davontragen; z.B. erblindet eine Studentin später, und ein Student landet in der Psychiatrie und kommuniziert nur noch über Buchzitate (das fand ich originell!), weil ihm die eingeschränkte Sprache Sicherheit gibt.
Lee Harvell, ein Mitstudent, der der Gruppe um Mallon jedoch nicht angehörte, heiratet eine der Studentinnen, wird Schriftsteller und kommt Jahrzehnte später auf die Idee, herauszufinden, was in jener Nacht tatsächlich geschah. Und plötzlich drängt die Vergangenheit in die Gegenwart...

Mit Büchern von Straub ist es so eine Sache.
Ich mag einige, z.B. "Der Schlund", "Mystery" und "Das Haus der blinden Fenster", andere habe ich abgebrochen, z.B. "Julia", "Schattenstimmen" und, ja, auch "Geisterstunde".
Woran liegt das?
Die meisten Autoren arbeiten insofern an einer Geschichte, dass sie möglichst klar und eingängig strukturiert ist. Straub geht einen Schritt weiter, zerstückelt die Geschichte und setzt sie dann neu wieder zusammen, in wirrer Reihenfolge. So entsteht, was ich mal die "Straub'sche Verworrenheit" nennen möchte. Die Folge ist, dass es anstrengend und manchmal nervig ist, der Geschichte zu folgen, weil die Zusammenhänge der Szenen erst später klar werden. Das fordert dem Leser Durchhaltevermögen und Geduld ab. Kennt man Straub nicht, sollte man das über ihn wissen.
Straub hat jedoch mit King das fantastische "Der Talisman" geschrieben, und deswegen hat er bei mir einen Stein im Brett. (Nebenbei: Den Nachfolger "Das schwarze Haus" fand ich deutlich schwächer.) Dieser Sympathiebonus ließ mich dann auch zu "Okkult" greifen.

Auch hier bleibt sich Straub treu.
Ganz grob zur Struktur des Buchs:
Im ersten Viertel gibt es Rückblicke auf die 60er-Jahre-Zeit, die Charaktere (in jung) werden eingeführt. Da wird man erstmal ein bisschen erschlagen, weil das schon ein paar sind, und dass dann einige mehrere Namen/Bezeichnungen haben, macht die Sache nicht gerade einfacher, aber das gibt sich im weiteren Verlauf.
Im zweiten Viertel macht sich der Ich-Erzähler Lee Harvell auf die Suche nach den verbliebenen Mallon-Anhängern.
Im dritten Viertel geht es dann langsam tatsächlich um die Messe. Diese wird aus verschiedenen Sichtweisen von Studenten/Innen betrachtet (was wahrscheinlich langweiliger klingt, als es ist, denn jeder hat dabei etwas anderes Surreales erlebt).
Im letzten Viertel schließelich werden Zusammenhänge hergestellt. Die Messe erscheint plötzlich in einem neuen Licht, und es wird über epische Themen philosophiert.

Ja, die Struktur der Geschichte ist konfus, es braucht Durchhaltevermögen und Geduld, die Charaktere mit den vielen Namen verwirren anfangs, manche Teile sind nervig zu lesen und manches ist in fast ärgerlicher Weise inszeniert. Manche Punkte der Messe sind ziemlich surreal, nicht leicht zugänglich.

Doch was ist gut gelungen?
Ich fand die Charakterisierungen stark, der Umgang der Charaktere miteinander, Straub verwendet interessante Beobachtungen, es gibt unterhaltsame Stellen und hier und da auch etwas Spannung. Das Ganze fügt sich am Ende zusammen (allerdings auch nicht so sehr, wie ich gehofft hatte) trotzdem lohnt es sich.

Insgesamt ein etwas anstrengendes Buch. Straub-Kenner werden ahnen, was sie erwartet. Lesern, die sonst eher Standard-Thriller/Horror/Fantasy konsumieren und simple, eingängige Erzählstrukturen schätzen, sei von diesem Buch eher abgeraten. Alle anderen: ausprobieren! Bei zähen Stellen muss man sich bei Straub immer an dem Gedanken hochziehen, dass am Ende i.d.R. alles zusammengeführt wird und Sinn ergibt. ;)
Ich gebe 4 von 5, inkl. kleinem Straub-Sympathiebonus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht "okkult" genug 8. April 2012
Von fictionmaster VINE™-PRODUKTTESTER
Im Grunde genommen geht es um den Autor Lee Harwell, der nicht sicher ist, worum sich sein nächstes Buch drehen soll. Ein neuer Roman oder doch ein Sachbuch? Er entscheidet sich dafür, eine Geschichte über Seance des Gurus Spencer Mallon zu schreiben, an der seine Freunde und Bekannte in den Sechzigern teilnahmen und die nachhaltig ihr Leben veränderte. Also sucht er einem nach den anderen auf und lässt sich von ihnen schildern, was sie von damals noch im Gedächtnis haben. Nach und nach setzt sich so das Puzzle zusammen.

Leider aber ist es nicht wirklich packend, Lee bei seiner Recherche zu begleiten. Auch das mehrmalige Ansetzen an derselben Stelle hilft nicht, die Spannungskurve zu erhöhen, so dass ich mich mehrfach förmlich zum Weiterlesen zwingen musste (was ich auch nur aufgrund von Straubs alten Großtaten machte). Erst zum Ende hin nahm
die Geschichte kurzzeitig Spannung auf, zog aber auch hier nicht alle Register.

Alles in allem bleibt es eine mittelmäßige Geschichte, die zwar gut erzählt ist, mich aber nicht überzeugen konnte. Dass Autor Lee kurz seinen Schriftstellerfreund Tim Underhill erwähnt, ist ein kurzes Highlight, reißt aber auch nichts heraus.

Von einem weiteren Meisterwerk wie '"Mystery'" oder '"Der Schlund.'" bin ich bei '"Okkult'" sicherlich nicht ausgegangen, dennoch hatte ich mehr von der 560seitigen Geschichte erwartet. Ich weiß, dass Peter Straub es besser kann bzw. konnte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Venezia
Ich habe mir das Buch vor allem wegen der Empfehlungen auf dem Einband gekauft und weil ich ein großer Fan der Horror und Spannungsliteratur bin. Dieses Buch ist allerdings zäh und auf Deutsch gesagt im Großen und Ganzen stinklangweilig. Die Charaktere finde ich auch nicht gerade prickelnd und die seitenlange Ausführung des teilweise doch sehr verworrenen "okkultigen Ereignisses" zerren eher an den Nerven aus Gründen der Zähigkeit wie Kaugummi.Genauso nerven die übertrieben langen Abhandlungen von Namen (der Aal) und Charakteren der einzelnen Figuren, wo mir nicht eine Einzige nahe zubringen war. Genauso überflüssig: die unnötige Abhandlung einer Blindenorganisation, für die "der Aal" Wohltätiges tut-das habe ich-wie den Schluss, nur überflogen. Die einzelnen Erzählungen über "das Ereignis" sind viel zu sehr in die Länge gezogen. Fazit: ein Buch, dass dem Einband nicht gerecht wird und das man sich sparen kann. Ich habe nun länger keine Bücherrezension geschrieben aber in Anbetracht der fast 9 EUR, die das Buch veranschlagt haben, muss ich deshalb doch meinen Senf abgeben und kann nur raten, das Geld besser in ein anderes Buch anzulegen oder irgendwo lecker Essen zu gehen-sonst kann man das Geld auch in den Gulli werfen.
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